Wer muss Gerichtskosten tragen, wenn Mandant den Weg gar nicht wollte?

16 Antworten

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Grds. sind mit Mandat und gerichtlicher Vertretung Gerichtskosten geschuldet. Da würde allenfalls Ratenzahlung durch das Gericht eingeräumt, sondst droht Pfändung.

Da der Mandat offenbar nachweislich beschränkte außergerichtliche Vertretung erteilt und Klage nicht von der Gegenseite, sondern von eigenem Anwalt erhoben wurde, käme eine Regressforderung in Betracht.

Insbesondere wäre seine Vergütungsforderung einer gerichtlichen Tätigkeit mangels Auftrag zu bestreiten. Doch vorsicht: Einschlägiger Schrfitverkehr zu dem Gespräch legt einen konkludenten Verragsschluss mit Klageerhebung nahe, wenn dem nicht ausdrücklich widersprochen wurde (§ 242 BGB, Treu und Glauben).

Man ahnt es schon, hier wären erneut Vorlage der Gerichtskosten erforderlich :-(

Und vmtl. eigenen Vertretung ohne anwaltlichen Rechtsbeistand mit zweifelhaften Erfolgsaussichten. Bekanntermassen hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus und da fände sich im gleichen Kammerbezirk kaum ein Nestbeschmutzer :-(

Niemand pinkelt in den Pool, in dem er selbst bald wieder schwimmen muss :-(

Lerne: Gäbe es keine Anwälte, bräuchte man keine.

Informiere dich künftig kostenlos bei Interessenvertretungen (Mieterverein, Verbraucherzentrale, Ombudsmann, Schiedsstelle, Verband, ...).

G imager761

Wenn du den Anwalt schriftlich dazu aufgefordert hast, es bei dem einen Schreiben zu belassen, hast du ja deine Kopie. Dann könntest du dich über den RA bei der Anwaltskammer beschweren.

"Wer seinen Schaden von seinem Anwalt ersetzt haben möchte, wird in der Regel wieder vor Gericht ziehen müssen. Je nachdem, wie kompliziert der Fall ist und um wie viel Geld es geht, ist es dabei ratsam und manchmal auch erforderlich, einen neuen Anwalt einzuschalten. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass Anwälte nicht bereit sind, bei einer Klage gegen einen Kollegen mitzuwirken. Getreu dem Motto: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Hier sollten Sie aber nicht verzagen. Es gibt heute sogar Anwaltskanzleien, die auf das Thema Anwaltshaftung spezialisiert sind."

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Nun, mein Bruder kam mir mit dem Preis nicht entgegen. Das ist für mich i.O. und grundsätzlich kein Problem (wenn auch schade). Ich habe mir dann eine andere Garage gesucht und das FZ (was noch zu machen war) reparieren lassen. Dabei habe ich dann ca. 35% günstiger reparieren können.

Mein Bruder ist dabei ausgerastet und stellt mir nun den oben erwähnten Betrag in Rechnung. Ich bin finanziell sehr angeschlagen und kann das unmöglich auch noch bezahlen. Kann er das wirklich machen, obwohl ich ihm die Reparatur nie in Auftrag gegeben habe?

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P.S. ich hatte schoneinmal ein FZ bei ihm. Da hat er dann die Bremsen ausgebaut, aufbereitet und eingelagert. Diese wird er an weitere Kunden entsprechend hochpreisig verkaufen. Das sind doch aber eigentlich meine Bremsen. Er bereichert sich somit ungerechtfertigt und stellt mir zudem noch eine Rechnung in entsprechender Höhe ohne jemals einen Auftrag erhalten zu haben.

Gruss und danke für eine eilige Antwort, die Zeit drängt. Die Zahlung muss in fünf Tagen erfolgen, sonst betreibt er mich höchstwahrscheinlich. Ich kann mir sowas nicht leisten.

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Hauptforderung von Vodafone beglichen. Inkasso-Büro infoscore nicht bezahlt, jetzt Rechtsanwalt Haas eingeschaltet. Wie weiter vorgehen?

Hallo,

hier also die Fortsetzung meiner vorigen Frage/n, zu finden unter:

https://www.gutefrage.net/frage/hauptforderung-beglichen-weiteres-schreiben-von-infoscore-inkasso-wie-weiter-reagieren?foundIn=user-profile-question-listing

Kurzer Abriss: Die Hauptforderung sowie alle Gebühren für Lastschriftrückläufer und Mahnungen wurden direkt an Vodafone bezahlt. Der Erhalt und das nun ausgeglichene Kundenkonto wurden seitens Vodafone schriftlich per E-Mail bestätigt. Ebenso wurde von Vodafone per E-Mail mitgeteilt, dass keine weiteren Forderungen ihrerseits mehr bestünden. Die Inkasso-Schreiben, die in der Zwischenzeit reinflatterten, habe ich wie empfohlen ignoriert. Nun wurde die Sache an Rechtsanwalt Haas aus Baden-Baden (ist ja scheinbar ein alter Bekannter in dem Metier) weitergegeben, der nun die Forderungen aus dem Anhang stellt.

Ich weiß, ich muss das nicht beantworten, aber mir stellt sich die Frage: Wäre ein kurzes und prägnantes Schreiben, indem man auf die rechtlichen Unstimmigkeiten (Zinseszins, Inkasso- und Anwaltskosten zugleich, etc.) eingeht, sinnvoll? Oder soll ich die Schreiben wieder als tote Bäume abheften und auf den dann evtl. eintrudelnden Mahnbescheid warten?

Wie wahrscheinlich seht Ihr nun, dass die Geschichte weiterverfolgt wird (mit Erfolg)?

Danke und Grüße

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