Wer muss für Fehlalarm aufkommen?

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7 Antworten

Wenn der Anrufer davon ausgeht, dass eine Gefahr (welche Art auch immer) besteht, so muss er nicht für die Kosten aufkommen, das übernehmen dann die Kommunen.

Sonst würde keiner mehr bei einen Notfall anrufen, weil er Angst hat, auf die Kosten sitzen zu bleiben.

Wer natürlich vorsätzlich falsch handelt, muss natürlich zahlen.

wenn für den anrufer aus der Sachlage eine akkute gefahren situation erkennbar ist passiert nichts.

beispiel, ich gehe spazieren und aus einem fenster kommt dicker qualm raus.

du klingelst und klopfst an der Tür niemand macht auf, jetzt rufst du die feuerwehr.

im Nachhinein stellt sich raus der bewohner hat seine neue dicke nebelmaschine ausprobiert.

dann trifft dich keine schuld.

Der Staat bleibt auf den Kosten sitzen.

Die betragen aber nicht viel mehr als das Benzingeld.

Die Gehälter für Polizei und Feuerwehr müssen ohnehin gezahlt werden.

Schlimmer wirds, wenn die Einsatzkräfte wegen des Fakenotrufs nicht zu einem richtigen Einsatz ausrücken können und dann Personenschaden entsteht.

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@Patilla9

Jup. Zumindest wenn die nächsten freien Kräfte einen viel längeren Anfahrtsweg haben.

Aber hier sollte dann eigentlich entsprechend vorgesorgt werden.

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Es muss nur gezahlt werden, wenn erwiesen ist, dass es sich um einen absichtlichen Fehlalarm handelt. Beispiel aus der Nachbarschaft...

Mein Nachbar hat einen Holzofen und hat Abends wohl Asche in die braune Tonne gekippt, die noch nicht kalt war. Früh Morgens stand ich auf dem Balkon und war eine am rauchen. Da sah ich auf dem Nachbargrundstück ein paar Flammen an den Mülltonnen lodern. Ich rief sofort 112 an und meldete den Brand. Anschließend sprang ich in die Schuhe und rannte zum Nachbarn, klingelte ihn wach. Wir schnappten uns Eimer, Schüsseln und sonst noch was und haben den Fischteich als Wasserquelle benutzt. Als die Feuerwehr eintraf, hatten wir das Feuer bereits gelöscht.

Ergebnis: Die Feuerwehrleute bedankten sich für die schnelle Eigeninitiative und waren froh, dass nichts schlimmeres passiert ist. Mich hat es keinen Cent gekostet und auch mein Nachbar musste nichts zahlen.

Wenn es ein unbeabsichtigrter Fehlalarm war, bleibt die Kommunde und nicht der Staat auf den Kosten sitzen.

Sollte es sich aber herausstellen, das es sich um einen böswilligen Alarm handelt, wird die Kommune sich die Kosten von dem Anrufer wieder holen.

Es wird zumindest ermittelt werden, ob er eine "Waffe" gesehen haben könnte !

Wenn man denjenigen, der den Fehlalarm ausgelöst hat, nicht ausfindig machen kann, dann bleiben die Steuerzahler auf den Kosten sitzen.

Wenn der Alarm auf verdacht gedrückt wurde, der sich aber nicht bestätigt an, dann muss das niemand zahlen, nur wenn heraus kommt, das es ein "Scherz" war. 

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