Wer muss für den Waschmaschinen-Anschluß aufkommen?

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9 Antworten

Frag doch mal hier im Forum nach: www.tacheles-sozialhilfe.de. Da sind Leute, die sich bestens mit der Materie auskennen.

Vielen Dank!!

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Diese Fragen hätte sie vorher klären müssen. Dann hätte sie die Waschmaschine eben bei einem Lieferanten kaufen müssen, der auch die Installation übernimmt

Wenn das JobCener die Kosten für eine Waschmaschine übrnimmt, gehört die Installation selbstverständlich dazu.

sorry, aber solch einen Lieferanten kenne ich nicht! Diese Anschlüsse gehören zum festen Bestandteil eines Hauses und für sowas kann nur der Vermieter sorgen, weil der Anschluß beim evtl. Auszug ja bestehen bleibt!

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@auchmama

Die Firma hatte die Schlauchverlängerung dabei (für 40 Euro) aber Zulauf, Ablauf etc eben nicht und da man laut denen auch Spezialwerkzeug braucht, haben sie die Waschmaschine so stehen lassen.

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@auchmama

@auchmama, bzgl. des 2. Absatzes von Hans dürfte das Jobcenter doch für die Kostenübernahme des Anschlusses sehr wohl aufkommen.

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@helmutgerke

@helmutgerke - warum sollte das Jobcenter einem "Vermieter" die Installation am Haus bezahlen?

In der Regel wird an der Hauswasserleitung ein Eckventil angebracht. Diese Arbeiten werden von einer Sanitärinstalltionsfirma erledigt. Wo ein Wasseranschluß ist, ist auch immer ein Abwasseranschluß in der Nähe. Hier wird auch ein entsprechender Abgang für die Waschmaschine gleich mit installiert. Beide Anschlüße sind fester Bestandteil des Hauses und verbleiben auch dort!

Wie oben schon erwähnt, ist eine Waschmaschine heute kein Luxusgut mehr und auch entsprechende Anschlüsse sollten in Mietwohnungen vorhanden sein! Wenn nicht, ist das Sache des Vermieters! Das Jobcenter hat mit dem Stellen der Maschine seinen Part großzügig erfüllt!

Als Vermieter würde ich im eigenen Interesse, auf eine Sach- und Fachgerechte Installation großen Wert legen und sowas keinem anderen überlassen (Wasserschaden)....der Trick mit Schlauch und Badewanne birgt auch ein zu großes Risiko! Außerdem kann der Vermieter diese Kosten auch noch gegen die Mieteinnahmen von der Steuer absetzen - um das Ganze einfach mal zu ende zu denken!

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Das Amt hat ihr nun eine Waschmaschine bezahlt ...

Das ist im Gesetz überhaupt nicht vorgesehen! Aber ein Darlehen für eine WaMa ist möglich laut § 24 SGB II Absatz 1 Satz 1: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/index.html

Und ein Darlehen wäre auch möglich nach dem selben Satz für einen Waschmaschinen-Anschluss - falls ein solcher Anschluss "ein vom Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf" ist. Das steht ebenfalls in Satz 1 ebenda!

Nun gehören die üblichen Anschlüsse zur Mietsache, soweit ich weiß. Dann muss der Vermieter diese bereit stellen. Falls das stimmt, dann kann man das feststellen.

Wurde dies versucht? Wie? Per Frage im Mietrechts-Forum?

Gruß aus Berlin, Gerd

Bitte nochmals den Vermieter ansprechen. Dieser Anschluß bliebe bei einem evtl. Auszug ja bestehen und eine Waschmaschiene ist inzwischen keine Luxusgegenstand mehr!

Dem Amt würde ich auch noch mal auf die Füße treten! Was für ein unsinniges Verhalten...:-/

Sehr vielen Dank! Das der Anschluß verbleibt ist ein gutes Argument! Das werd ich gleich so weiterleiten!

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sie soll sich mal auf Handwerkerportalen schlau machen was die so verlangen. Der Vermieter ist nicht zwingend verpflichtet solch eine Waschanschlussgelegenheit herzustellen, außerdem nochmal mit der ALG II Tante reden.

Der Vermieter ist nicht zwingend verpflichtet solch eine Waschanschlussgelegenheit herzustellen

Steht das in irgendeinem Gesetz so geschrieben?

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Gibt es in irgendeinem Raum der Wohnung eine vorhandene Anschlussmöglichkeit für die Waschmaschine? Falls ja, sollte sie dort waschen können.

Gibt es sonst im Haus einen Waschkeller? Falls ja, muss sie dort waschen. Der Vermieter hat seine "Pflicht" erfüllt.

Dass sie ein orthopädisches Problem hat, spielt für das Amt - und den Vermieter - keine Rolle! Oder ist sie schwerbehindert? Sie kann sich ja helfen lassen!

Gibt es keinerlei Wasseranschluss für eine Waschmaschine irgendwo in der Wohnung oder im Keller, muss der Vermieter ihn herstellen lassen.

Es ist durchaus möglich, das Abwasser der Waschmaschine in eine Dusche oder Badewanne zu leiten... Das haben wir früher auch gemacht, sodass die nächste Wäsche schon einmal in der Badewanne einweichen konnte. Spart Waschmittel und Zeit!

Nein, es gibt keinen Anschluss und auch keinen Waschkeller. In der Wohnung wäre es nur möglich, die Waschmaschine in der Küche anzuschließen, aber selbst dies stellt sich anscheinend als nicht so leicht dar, da die Waschmaschine wohl etwas weg steht von der Spüle. Ja, wenn die Waschmaschine hätte besser integrieren können in die Küchenzeile, hätte der Ablauf anders gelegt werden können. Es handelt sich aber nur um einen Pantry (quasi eine kleine Schrankküche). Vielen Dank.

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Frischwasser aus dem nächstliegenden Hahn und Abwasser in die Badewanne, dürfte doch wohl keine große Investition erforderlich machen.

Na klar, mit Eckventil, Zulauf und tralla ist natürlich angenehmer, aber die Wäsche wird dadurch nicht sauberer!

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Hallo!

aber die reden sich ja immer raus, bis man denen einen Paragraphen nennen kann

Ich würde den Spieß mal umdrehen und Jobcentert die Nennung des Paragraphens einfordern, die die Legung eines Waschmaschinenanschlusses verbietet.

Mein Vorschlag: Schriftlich den Anschluss beantragen, Kostenvoranschlag der Firma beileigen. Zur Untermauerung die bereits bewilligte Kostenübernahme der neuen Waschmaschine beilegen.

Ob das Amt diese Anschlussvorrichtung überhaupt bezahlen muss, weiß ich leider auch nicht. Im Prinzip wäre das meinem Empfinden nach Sache des Eigentümers, irgendo in der Wohnung oder im Haus die Möglichkeit zu schaffen, an der eine Waschmaschine angeschlossen werden kann. Das kann im Keller, im Bad oder auch in der Küche sein. Ein Wasserzulauf muss schon da sein. Man kann ja schließlich nicht mit einer Gießkanne die Waschmaschine befüllen. Aber ein fester Abfluss muss nicht zingend sein. Man kann das Abflussrohr auch ins Waschbecken, Badewanne, Dusche, Toilette hängen und dort abfließen lassen. Auch hier rate ich zu einem Schreiben an den Eigentümer, in dem das Anbringen wenigstens eines Zulaufs gefordert wird.

Mal eine Frage: Wie und wo hat die Frau denn vorher ihre Wäsche gewaschen?

Schöne Grüße

Im Prinzip wäre das meinem Empfinden nach Sache des Eigentümers

Es ist Sache des Eigentümers!

Siehe auch meinen letzten Kommentar unter der Antwort @DerHans

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@auchmama

Übrigens, wenn kein fester Anschluß für das Abwasser vorhanden ist, würde ich dem Betreiber der Maschine eine gute Haftpflichtversicherung, zwingend ans Herz legen! Solch einen Schlauch irgendwo einhängen, ist schnell mal vergessen und ein Wasserschaden geht ganz schnell in den 4-stelligen Euro Bereich!

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@auchmama

Meinem Empfinden nach..., weil ich den passenden Gesetzestext noch nicht gefunden habe! ;-)

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Leider ist das kein muss mit dem Wasseranschluss in der Wohnung Es muss auch kein Platz das sein das ist dann PP es muss ja auch kein Keller da sein oder Dachboden also vorher abscheken ob es möglich ist eine Maschine Anzuschliessen Heutzutage muss ja nicht mal ein Bodenbelag in der Wohnung sein Wenn man soas nich vorher klärt ist man selber Schuld Aber wenn das Amt die Maschiene bezahlt muss man ja nicht nachdenken wenn sdie das selber bezahlt hätte ,hätte sie bestimmt mehr nachgedacht

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Beim Nachbarn hat sie vorher gewaschen, der ist nun aber weg gezogen.

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Moin und das hätte man nicht vorher wissen können in erfahrung bringrn können ?? Das ist unglaublich das Amt bezahglt eine Waschmaschiene und es reicht nicht nein es wird noch gejammert Geht doch zum Salzamt und beschwert euch dort die Helfen bestimmt Wie wärs mit arbeiten ??? Warum bekommen Leute überhaupt eine Maschiene bezahlt Ich muss meine selber bezahlen und ich verdiene nicht viel mehr als ein Hartz 4 Empfänger Biitet das Amt um ein Darlen das wär doch eine Option??!! Ansonsten hoffen ich das das Amt stur bleibt und ihr nichts mehr schenkt hat sie keinen ergeiz mal was selber zu Bezahlen?? Wünsche euch oder ihr viel Glück bei der OP

Ergeiz? Sie hat mittlerweile diverse Wirbel versteift, kann nur kurz stehen und bekommt bis auf weiteres Morphium gegen die Schmerzen. Tausch doch mit ihr! Sie freut sich sicher wenn sie gesund ist und arbeiten gehen kann!! Ihren letzten Job hat sie im Mai verloren weil sie nicht mal mehr sitzen konnte! Danke für diese beschissene Antwort!!

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Das JC ist für bauliche Veränderungen der Wohnung des Vermieters nicht zuständig. Das muss nur - u.U. - die erstmalige Möblierung übernehmen. Und das hat es ja schon getan.

Der Vermieter wiederum muss m.W. nicht nachträglich bauliche Veränderungen vornehmen, die mietvertraglich nicht vereinbart sind.

Sprich: wenn man eine Wohnung ohne Waschmaschinenanschluss anmietet, war das ja eigene Entscheidung. Also hat man dann eben auch eine.

Ich sehe da keine Mögllichkeiten, jemandem die Kosten aufzudrücken. Das ist eigene Sache.

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