Wer muss die Kosten tragen? ( Umschulung )

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2 Antworten

Ich habe die nötigen Anträge der Rentenversicherung ausgefüllt und abgegeben. Gestern habe ich von denen einen Brief erhalten, in dem die mir Schreiben, dass dies eben KEINE Angelegenheit der Rentenversicherung wäre, weil es mit diesen "über/unter 15 Jahren" eben umgekehrt sei.

Richtig, man muss 15 Jahre oder mehr gearbeitet haben. Ich selber musste mal umschulen und hatte so gerade die 15 Jahre voll und da war dann der Kostenträger der Rententräger.

2.2. Versicherungsrechtliche Voraussetzungen der Rentenversicherung Unter folgenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen trägt der Rentenversicherungsträger Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§ 11 SGB VI): Erfüllung der Wartezeit von 15 Jahren (= z.B. die Zeit, in der Beiträge gezahlt wurden bzw. Zeiten, in denen Rentenanwartschaften erworben wurden, z.B. Kindererziehungszeiten) oder Bezug einer Erwerbsminderungsrente oder die Zahlung von Erwerbsminderungsrente wird dadurch verhindert oder Anspruch auf große Witwen/Witwer-Rente (Rentenversicherung) wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder unmittelbarer Anschluss an die Medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung bei voraussichtlich erfolgreicher Reha.

Dann meinte die Sachbearbeiterin, dass das eine Angelegenheit der deutschen Rentenversicherung wäre, weil ich erst seit 13 Jahren arbeite/Steuern zahle. Das Arbeitsamt würde mich unterstützen, wenn ich bereits 15 Jahre gearbeitet hätte.

Die Sachbearbeiterin hat keine Ahnung. Nochmal hingehen und anderen Sachbearbeiter verlangen und die Sache klären.

Die AfA ist definitiv der Kostenträger.

MfG

Johnny

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Kommentar von schufro1000
01.07.2013, 12:24

Das ist mal ne sehr informative Antwort. Vielen Dank !!!

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Dann geh zur ÖRA oder besser zu einem Anwalt für Arbeits- und Sozialrecht bei deiner Gewerkschaft.

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