Wer muss die Kosten für einen Potentialausgleich (für Kabel Deutschland-Anschluss) tragen, Mieter oder Vermieter?

3 Antworten

Die Aussage über einen angeblichen fehlenden Potenzialausgleich ist relativ wage!

wenn diese NUR von einem Kundendienstmonteur bestätigt ist. 

Woher weißt du das im Haus kein Potenzialausgleich  vorhanden ist.? Vielleicht ist im Haus bis dato kein Potenzialausgleich nötig / Vorschrift gewesen!

Schlimmer noch ist die Tatsache das mit diese Vorschrift mit dem Stichtag 01.01.13 nicht bekannt ist und ich diese erstmal sehen möchte. 

Das nächste ist das du einen Auftrag an unitymedia gegeben hast und DU musst dafür aufkommen. 

Es ist mir KEINE Verpflichtung seitens des Vermieters bekannt welche dir Internet via Kabel zugesteht. 

Ich kenne die Örtlichkeit nicht aber  300 Euro ist übertrieben. Vielleicht ist ein Potenzialausgleich in der Nähe bei der Heizungsanlage vorhanden und kann auf kurzem Wege erweitert werden.

Klar das der Vermieter auf stur schaltet wenn man ihn unter Druck setzt. 

Lieber Fragesteller ich habe auch mit den Tatsachen im vorangegangen Text provoziert.  Das ist weder lösungsorientiert gewesen. Noch höflich. So fühlt sich bestimmt auch der Vermieter und macht dicht. 

Check erstmal was benötigt wird  ein bisschen Kabel zum Hausanschlusskasten kostet bestimmt nicht soviel wie beschrieben. Vielleicht ist ein Gegenangebot angeraten. Oder die Kabelverlegung des Potenzialausgleich kann zu einem gewissen Grad auch in eigenleistung erfolgen. 

Muss man abwägen. 

Dein Wunsch auf Erweiterung hat ggf eine Nachrüstpflicht der bestehenden Anlage zur Folge. Welche zum errichteten Zeitpunkt korrekt ausgeführt war oder nicht. 

Ohne dein Internet Antrag ist die Anlage vielleicht vollkommen funktionstüchtig und kann so bestehen bleiben. 

merkst du worauf ich hinaus will ? 

Es ist nicht so einfach wie es scheint 

Die Schiene selbst kostet weniger als 10€ (auch von namhaften Herstellern!), dazu noch etwas Kabel (6mm²) zur Wasserleitung (falls Metall), Heizungsleitung (falls Metall), Gasleitung (falls Metall) und Hausanschlusskasten (da mindestens 16mm²) und eben zum Anschluss von Unitymedia. Den Anschluss im Hausanschlusskasten muss der konzessionierte Elektriker machen, der kann den im Anschluss auch wieder verplomben. Dann noch Leerrohr, Quickschellen, Schellen für an die Rohre, Schrauben und Dübel. Alles Kleinkram.

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@germi031982

Gut germi aber bereits viel zu viel des Guten. Die Heizungsanlage einzubinden hat den Fragesteller gar nicht zu interessieren. Nicht sein Problem. 

Und seit Inkraftsetzung der Norm VDE 0100-540 im Juni 2007 ist nur noch ein mindestquerschnitt von 6mm Kupfer vorgeschrieben! Früher war das in Abhängigkeit des Schutzleiters. 

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@acoincidence

Sollte auch nur deinen Beitrag bestätigen, denn auch ich frage mich woher die 300€ kommen sollen, und habe dementsprechend aufgezählt was da eigentlich so alles angeschlossen werden muss.

Und von so Sachen wie Anschluss an metallische Badewanne oder Dusche haben wir noch nicht gesprochen, das müsste auch gemacht werden. Ist aber auch nicht Sache des Mieters.

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wenn du böhhhse bist und etwas sitzfleisch mitbringst,. dann ruf beim energieversorger an und sag denen, dass eure anlage keinen Potenzailausgleich besitzt. dann kommen die, prüfen das, setzen eurem vermieter eine frist die anlage in stand zu setzen. lässt er sie verstreichen, kommen die noch mal bauen die zähler alle aus und lassen euch ohne strom im kalten und dunklen sitzen...

NATÜTLICH gehört der Potenzialausgleich zu einer ordnungsgemäßen Niederspannungsinstallation gemäß VDE 0100! und selbst wenn es wie der vermieter sagt "NUR" wegen eurem kabel Deutschland Anschluss ist, wäre der vermieter verpflichtet, die erdung bereit zu stellen, denn er ist verpflichtet, euch einen zugang zum telefon bzw. Internet zu ermöglichen. ist eine ordnungsgemäße erdung dafür eine teilbedingung, so hat der vermieter diese zu errichten bzw. bereit zu stellen...

lg, Anna

Kommt auf das Baujahr der Anlage an, wenn das ein Altbau aus den 1950ern oder noch älter ist wird man keine zentrale Potentialausgleichsschiene finden wenn sie nicht irgendwann nachgerüstet wurde. War damals unüblich, was "geerdet" werden musste wurde mit einer Schelle direkt an die Wasserleitung angeschlossen, zum Beispiel Badewannen (damals noch durchweg aus Metall). Damit hatte man den Potentialausgleich, aber eben keine zentrale Sammelschiene. Trotzdem ist es auf jeden Fall sinnvoll sowas nachzurüsten falls nicht vorhanden.

Damals hat man ja auch die Wasserleitung als Erdung benutzt statt einen Fundamenterder zu setzen. Das ist aber seit 1990 unzulässig bei Neuinstallationen, und vor allen Dingen wird es interessant wenn der Wasserversorger seine Leitungen auswechselt gegen welche aus Kunststoff. Die haben aus dem Grund die Pflicht die Hausbesitzer rechtzeitig darüber zu informieren wenn die Leitungen ausgewechselt werden damit diese einen separaten Erder installieren lassen.

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@germi031982

War vielleicht ein jüngerer Installateur von KD der noch nie vor so einem Problem stand. Der sucht dann nach einer Sammelschiene beim Fundamenterder - findet der die nicht schiebt er Panik ;-)

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@germi031982

Das stimmt so nicht, auch in den 1950er Jahren war der Potenzialausgleich in seiner ausführung schon so vorgegeben. natürlioch nicht mit den strengen maßgaben von heute aber fakt ist, dass wenn der energieversorger entsprechend wind davon bekommt, dass kein PA vorhanden ist, dann kann es duchaus sein, dass eine entsprechende Moderisierungsverfügung erlassen wird, die dann halt eben auch gegebenenfalls den zählerplatz betreffen kann, wenn der zu weit hinter den aktuellen teschnischen anschlussbestimmungen zurück liegt...

im zweifelsfall sollte es aber geüngen, einen tiefenerder einzutreiben und daran eine PA schliene anzuschließen, die mit dem Zählerkasten und oder dem entsprechenden anschluss am Hausanschlusskasten zu verbinden ist. ebenso mit allen metallischen ver- und entsosleitungen wie heizungs vor- und rücklauf, warmwasser, kaltwasser, zirkulation sowie, sofern vorhanden gasleitung(en)

lg, Anna

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@Peppie85

Puh, ein Glück habe ich das damals alles machen lassen.

Fundamenterder waren in den 1950ern ungebräuchlich, man hat die Erdung über die Wasserleitung erledigt. Die war aus dem Grund aus dickem Gusseisen da die auch nicht so schnell weggerostet. Auch ein Grund warum das heute nicht mehr erlaubt ist. Zusätzlich dazu das mittlerweile viele Wasserversorger Leitungen aus Kunststoff legen wo das natürlich nichts bringen würde was anzuschließen als Erdung. Die Metallleitungen korrodieren einfach schneller wenn da Ströme drüber fließen. Das war früher noch extremer in Gegenden in denen Straßenbahnen gefahren sind, da waren die Wasserleitungen schnell durchgerostet durch fließende Ströme die in dem Bereich natürlich höher waren als in einer Gegend ohne Tram.

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@germi031982

Verpflichtung von Potenzialausgleich und  Internet und Fernsehen ? 

Aber wenn ich der Vermieter währe und die Mieter tanzen mir auf der Nase rum dann Reiß ich den Kabelanschluss aus der Wand raus und montiere eine Sat Antenne auf dem Dach. Und dann lege ich um das Haus einen Ringerder aus Edelstahl und baue die größte Potenzialausgleichsschiene die die Welt gesehen hat neben dem alten Loch wo früher mal der Kabelanschluss war.  

Wenn der Vermieter sich veräppelt vorkommt dann kann der auch andere Seiten aufziehen. 

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Steht dieser "Potentialausgleich" in deinem Mietvertrag?

Das dürfte deine Frage abschließend beantworten

Was hat euer Vermieter mit der Aussage des Handwerkers zu tun, den IHR beauftragt habt?

Der Handwerker meinte ja, dass ein Potentialausgleich in jedem Haus sein MUSS. Daher verstehe ich nicht, warum ich als Mieter das zahlen sollte. Und nein, im Mietvertrag steht davon nichts, was ohnehin der Grund sein könnte, dass wir schon vor 2013 eingezogen sind.

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Das hat nichts mit Mietvertrag zu tun. So ein Potentialausgleich ist eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme, so wie Gurte in einem Auto. Die werden ja auch nicht separat im Kaufvertrag ausgewiesen. Falls kein Potentialausgleich vorhanden ist, weder zentral noch dezentral, ist es eindeutig ein Sicherheitsmangel.

Allerdings war es bei Altbauten früher üblich alles was in einen Potentialausgleich eingebunden werden muss an die Wasserleitung zu klemmen, zum Beispiel Badewannen oder Duschtassen. Die waren damals durch die Bank aus Metall, und die Vorschrift die zu "erden" (in den Potentialausgleich einzubinden) gabs schon vor Jahrzehnten. Seit 2002 müssen Wannen und Duschtassen (auch Metall!) nicht mehr in den Potentialausgleich einbezogen werden wenn ein zentraler Potentialausgleich vorhanden ist.

Eine zentrale Sammelschiene für den Potentialausgleich war früher nicht gebräuchlich. Je nachdem wie alt das Gebäude ist, und wenn das nicht nachgerüstet wurde, ist das nicht vorhanden. Das Nachrüsten kostet aber nicht die Welt.

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nun, der potenzialausgleich steht nicht im Mietvertrag, das ist schon richtig, aber wenn ich mir einen Mietwagen leihe, dann darf ich ebenfalls davon ausgehen, dass warnweste, Warndreieck und Verbadnkasten darin vorhanden sind..

diese gehören beim Auto zur standartausstattung. genau wie eine erdung bei einem Haus zur standartaustattung gehört...

rein theoretisch betrachtet, könnte man als elektrofackkraft die anlage ohne eine gescheite erdung als nicht betriebssicher klassifizieren, abschalten und dann dem vermieter sagen, "ich behalte die miete zurück, bis du den mangel beseitigt hast!"

lg, Anna

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