Wer muss den Gutachter bei einem Gewährleistungsfall bezahlen?

4 Antworten

Bei Apple hast du nur 12 Monate Garantie. In der anschliessenden Gewährleistungszeit musst du selber nachweisen, dass der Fehler schon beim Kauf bestanden hat. Das zu beweisen fällt immer sehr schwer und ist selten erfolgreich. Ein Gutachter könnte mehr Erfolg haben, kostet dich aber eine wahrscheinlich höhere Gebühr als der Reparaturpreis (die Kosten eines Gutachters zahlt immer der Auftraggeber - also du).

Meine Vorredner haben völlig recht. Leider gehst Du in diesem Fall leer aus. Garantien sind tatsächlich eine freiwillige Leistung. Das Gewährleistungrecht sagt nur aus das die Sache zum Zeitpunkt der Übergabe Mangelfrei sein soll. Was dein Dealer von Dir möchte ist das Du Ihm nachweist das dieser Mangel schon zum Zeitpunkt der Übergabe bestanden hat. Ich meine das dieses selbst einem Gutachter sehr schwerfallen wird. Also ist die Frage nach den Kosten für den GA sinnfrei weil Du keinen finden wirst der Dir ein solches Gutachten schlüssig erstellen wird. Grüße

Wenn die Gesetzeslage so ist muss ich das akzeptieren! Also das heißt wir haben völlig nutzlose Gesetze!

Mängel oder Verschleiß bei erstem eigenen Auto?

Hallo:)

ich habe mir vor 3 Monaten ein älteres Auto mit frischem TÜV und einem neu eingebauten, gebrauchten Motor (50.000km) gekauft bei einem Autohändler, der mir noch ein Jahr Garantie auf den Motor gegeben hat.

Tja, leider bin ich auf die Nase gefallen und dachte, der TÜV, die Garantie und der Kauf beim Händler würden mir eine gewissen Sicherheit bieten als Laie. Weit gefehlt:(

Das Auto ist liegengeblieben durch ein Leck des Verdampfers, wodurch Kühlwasser und Gas (LPG) ausgetreten sind und in Folge ist die Zylinderkopfdichtung kaputt gegangen. Außerdem wurde festgestellt, dass die Achsmanschetten durch sind (eine gerissen, die andere kurz davor). Nebendem waren die Bremsen in einem derart miserablen Zustand, dass mich die Werkstatt, als ich das Auto nachhause abschleppen holen wollte, nur mit Unterschreiben eines Gefahrenhinweises gehen ließ, weil durch die Bremsen die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt war. (Dazu sei gesagt, dass ich seit dem Kauf nur ca. 1500km gefahren bin.)

Der Händler möchte nun das Auto 130km abholen kommen und drüber schauen und evtl. reparieren. Grundsätzlich stellt er natürlich erstmal in Frage, dass da was sein kann und streitet die Kompetenz der (ihm unbekannten) Werkstatt ab.

Er hat mir eine etwas schwammige Email geschrieben und meint u.a., dass er nur für Abholung und Reperatur aufkommt, wenn Folgeschäden nicht durch mangelnde Sorgfalt, Wartung oder Pflege des Fahrzeugs verursacht wurden. Außerdem müsste ich danach danach das Auto wieder abholen, was sich für mich eben ohne dasjenige schwierig gestaltet, da die Fahrt mit den Öffentlichen rund 4 h dauert.

Würde vorher eigentlich gerne in Bedingung stellen, dass eine höhere Instanz vorher und nachher noch mal über das Auto rüber schaut, weil er, sobald das Auto in seiner Werkstatt steht, viel erzählen kann, und er das Auto im Falle eines Mangels abholt, repariert und auch wieder zurückbringt. (Zumal er mich von vornherein nur belogen hat.)

Wohin wende ich mich am besten für so etwas (Gutachten/Einschätzung)? Oder ist das finanzielle Aufwand so derart groß, dass es sich für ein Auto dieser Preisklasse (1950€) sowieso nicht lohnen würde?

Sind oben genannte Schäden Folge von Verschleiß (Verdampfer etc.) bzw. mangelnder Wartung meinerseits oder kann ich den Händler in Verantwortung für die Zylinderkopfdichtung ziehen, wenn der Ursprung in der Überhitzung durch ein Leck des Verdampfers liegt?

Danke für das Durchlesen meiner vielleicht etwas zu ausführlich gestellten Frage;)

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