Wer mag über seine positiven Erfahrungen zur abgelehnten Chemotherapie berichten?

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3 Antworten

Ich glaube, Du wirst in einem Onkologie-Forum mehr erfahren können als hier in diesem Schülertreff.

Es trifft zu, daß wohl alle Patienten, die es erwischt hat, darüber in der Öffentlichkeit schweigen. Aber wer sich darüber mitteilen und mit anderen Leidensgenossen austauschen will, geht in ein Onkologieforum, wo die Anonymität gewährleistet ist.

Beispielsweise hier:

http://www.chirurgie-portal.de/forum/krebs-onkologie/0.html

Ein Freund von mir hat Chemo gemacht und meiner Meinung nach, hat ihm das Kraft und Hoffnung gegeben.

Eine Freundin von mir hat sich geweigert es zu tun. Sie konnte den Krebs selbst besiegen und ist heute eine der aufgestelltesten Personen die ich kenn (:

Entschuldige, ich habe deine Frage erst gerade gelesen (nach gegenseitigem Profilbesuch). Dein Nick (Belladonna) kenne ich auch als Mittel der Alternativmedizin, die mit Sicherheit ihre Daseinsberechtigung hat, aber ich fürchte, dass es nicht viele gibt die positives zu berichten haben nach einer abgelehnten Chemotherapie, einfach weil sie nicht mehr leben. So auch die niederländische Schauspielerin Sylvia Millecam. Kannst ja hier mal (sogar auf Deutsch) lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Millecam

Gruß

Henzy

Belladonna1971 15.09.2016, 14:38

Belladonna ist der lat. Begriff für die Tollkirsche und bedeutet "schöne Frau"

Das Besipiel von Dir iat ja sehr tragisch. IUnd hat weniger mit Alternativmedizin zu tun. Dennoch vermag ich nciht darüber zu urteilen, wie ein Mensch in extremem Situationen reagiert.

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MalNachgedacht 22.09.2016, 17:18
@Belladonna1971

Das Besipiel von Dir iat ja sehr tragisch. IUnd hat weniger mit Alternativmedizin zu tun

Doch doch - das hat sehr wohl was mit Alternativmedizin zu tun - auch wenn das Anhängern von Alternativmedizin natürlich weniger in den Kram passt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Millecam#Krankheit

...Sie glaubte fest daran, dass es sich nur um eine bakterielle Entzündung handelte, und suchte ihr Heil in alternativen Heilmethoden. Unter anderem wurde sie durch das selbsternannte MediumJomanda begleitet. Wahrscheinlich spielte dabei eine Rolle, dass einige Jahre davor ihr Vater erfolglos eine Chemotherapie erhalten hatte und sie das selbst nicht erleben wollte. Zwischen Dezember 2000 und April/Mai 2001 besucht Millecam eine Praxis für Akupunktur.

Einige Zeit wohnte Millecam zuhause bei einem alternativen Heiler, der sie nur mit Paracetamolbehandelte. Als der Tod nicht mehr abzuwenden war, konnte er sie nicht mehr in seinem Haus verpflegen.

Am 17. August 2001 wird sie in das Universitätskrankenhaus von Nimwegen aufgenommen. Es wird eine weit fortgeschrittene und metastasierte Mastitis Carcinomatosa diagnostiziert. Der Tumor reichte äußerlich bis an die Schulter. Innerlich war die komplette rechte Thoraxhälfte von der Tumormasse eingenommen. Es gab Metastasen in der Achsel. Man verabreichte Millecam Sauerstoff und Blut. Weil sie unter starken Angstzuständen litt, erhielt sie am 19. August 2001Morphium. In der Nacht vom 20. zum 21. August 2001 verstarb Millecam.



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