Wer macht mind maps?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, das ist nunmal so in der Schullaufbahn, daß man immer wieder Sachen machen muß, die man nicht mag...

Vielleicht kommst Du ja mal in die Verlegenheit, einem visuell orientierten Menschen erklären zu müssen, wie man eine Mindmap macht, dann wäre es ganz gut, wenn Du das wüßtest.


Nun.. auch wenn du dich dagegen sträubst und du denkst, das ist nicht DEINE
Methode zu lernen, sei angemerkt, dass zwar die Bezeichnung "Mindmap" noch nicht so lange im Sprachgebrauch verankert ist, die Methode selber aber so alt ist, wie die "Idee" und die Entwicklung des Gehirns selbst.

Ein lernendes Gehirn stellt Beziehungen und Verknüpfungen her und legt sich quasi eine innere Landkarte (map) der äußeren Wirklichkeit an, um in dieseer zu überleben... - gaaanz stark vereinfacht ausgedrückt - wie komplex und faszinierend unser CPU (im Vergleich zu einem Halbleiter-CPU) tatsächlich arbeitet, lässt sich nachlesen (Z.B. bei Manfred Spitzer: Lernen, ISBN: 978-3-8274-1723-7).

Mindmaps sind natürlich kein Wundermittel oder Lerntrick, sie sind ein nützliches "Werkzeug", das uns helfen kann, Zusammenhänge besser zu erkennen und zu verstehen. Wenn ich erstmal einen Überblick davon bekomme, wie Leistung, Kraft, Energie, Wirkungsgrad, Kraftmaschinen,  Energieumwandlung, Energietransport, Energieerzeugung (-> zugehörige Umweltbelasungen), Energieaufwand (um beispielsweise einen Schweinsbraten für 4 Personen auf den Mittagstisch zu bringen) etc. zusammenhängen, kann ich beispielsweise auch die entsprechenden physikalischen Formeln dazu besser merken und einordnen.

Mindmaps sind aus meiner Sicht das beste Mittel, unstrukturierte Gedanken festzuhalten und in eine Hierarchie zu bringen. Ideal für Brainstormings oder um sich selbst ein Thema zu erschließen, um es anschließend zu bearbeiten.

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