Wer leistet die Gemeinschaftsstunden bei Pächterwechsel im Kleingartenverein?

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2 Antworten

Auch wenn nichts in der Satzung steht, ist der scheidende Pächter in der Pflicht zur Ableistung der Gemeinschaftsstunden und zwar mindestens anteilig der Monate bis zum Pachtende!

Jeder Pächter eines klgv hat nämlich einen Vertrag mit dem BZV der jeweiligen Region und dort steht meist das den Anordnungen des Vereins Vorstandes und den Beschlüssen des Vereines zu folgen ist. Da muss nix extra in der Satzung stehen.

BVBDortmund 30.06.2017, 10:31

Hast Du erfunden; "Vertrag mit dem BZV", es gibt nur den Pachtvertrag mit dem Kleingartenverein und die Mitgliedschaft im Kleingartenverein. Sowas wie eine Bindung zum Stadtverband Kleingarten kennen wir nicht, der STK e.V. soll aber eine eigene Satzung haben, wo Kleingärtner vom Verein aber nicht Mitglied sind, 

vielleicht hat der Vorstand eine Mitgliedschaft STK e.V. , was wir nicht wissen.

Steht die monatliche Aufteilung nicht verbindlich in der Satzung hat auch die Mitliederversammlung dazu nichts beschlossen. Das kann nur bedeuten, die Gemeinschaftsstunden können nur dann gemacht werden, wenn sie terminiert werden. Und andere Zeiten läßt der Vorstand nicht zu. 

So gesehen könnte die Aufteilung des Gemeinschaftsstuden vom Vorpächter und Nachpächter bei Übergabe des Vereins nur geregelt werden. 

Der Vorstand hat da keine Mitspracherechte und darf wahrscheinlich kein Geld vom Vorpächter für nicht geleistete Gemeinschaftsstuden verlangen, wenn der Nachpächter seine Stunden nicht ableistet. 

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Wenn nichts in der satzung steht, wäre es schon sinnvoll, wenn der alte Pächter für die Monate, die er den Kleingarten hatte, Arbeitsstunden leistet und der neue Pächter analog der Monate, die er den Kleingarten hat.

BVBDortmund 28.06.2017, 14:51

Sinnvolles Handeln finde ich OK.

Wenn die Satzung nichts dazu regelt, dann kann ich bei Übergabe des Kleingarten eine individuelle Absprache mit Nachpächter treffen. Das braucht den Verein nicht zu interessieren, weil der will es nicht wissen, sagt der Vorstand.

Es ist dann nicht mehr mein Problem, wie der Vorstand seine Gemeinschaftsstunden einteilt.

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