Wer legt die Zeit der Ferien in Deutschland fest?

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Die rechtliche Grundlage für die Schulferienplanung ist das Hamburger Abkommen, ein Staatsvertrag zwischen den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland. Das Abkommen legt verbindlich fest, dass die Ferien in einem Schuljahr 75 Tage dauern. Mindestens 12 Tage entfallen auf Samstage, so dass die Schulferien insgesamt 63 Werktageumfassen. Die Verteilung der Ferientage auf das Schuljahr regeln die Länder mit Ausnahme der Sommerferien in eigener Verantwortung.

Für die Sommerferien macht das die Kultusministerkonferenz, weil sich alle Bundesländer (also jedes Land mit seinem eigenen Kultusministerium) miteinander abstimmen müssen. Die übrigen Ferientermine von den Ländern selbst bestimmt.

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