Wer kennt sich mit Trittschall aus?

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5 Antworten

Sie können sich der Unannehmlichkeit des Wohnens ins einer Billighütte durch fristgerechte Kündigung und Umzug in eine moderne Wohnung mit ausreichendem Trittschall entziehen; kostet halt ein klein wenig mehr als der bisherige laute Billgimmobilinenschrott in den Sie da heineingeraten sind.

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Kommentar von Smootho
11.03.2016, 13:09

wir bezahlen genug für den "Billigschrott" und nein, können wir nicht - denn wir sind ein Jahr gebunden - und ja, wir haben vor zu kündigen, allerdings geht das erst ab Dezember, dass wir überhaupt uns da ordnungsgemäß herausmanövrieren und DANN sind wir im März draußen - also wie kommen wir früher raus, das ist die Frage. 

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Trittschall ist ein sehr schwieriges Thema und es muss nicht zwingend mit dem Laminat zusammen hängen, wenn der Schall sich zu Euch überträgt.

Ich vermute es handelt sich hier um ein älteres Haus!? Früher hat man z.B. auch bei Renovierungen kaum auf die Verhinderung von Schallübertragung geachtet. Es reicht z.B. schon, wenn die Versorgungsleitungen an irgendeiner Stelle Berührung mit dem Mauerwerk oder den Decken haben und schon kann man 50 cm Trittschalldämmung unter dem Laminat verarbeiten und hat trotzdem keine Ruhe! Vielleicht ist auch nur zu wenig Abstand, zwischen Laminat und den Wänden ....... müsste sich ein Fachmann ansehen!

Ich würde Euch auch raten, sucht Euch eine andere Bleibe, wenn Euch der Lärm so auf die Nerven geht.

Alles Gute ;-)

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Die werden vermutlich gar keinen Trittschall unter dem Laminat verlegt haben. Da helfen nur zwei Möglichkeiten:

1. Oropax benutzen

2. Lärmmessung ab 22.00 Uhr stündlich bis morgens um 6.00 Uhr. Wenn der Lärmpegel in dieser Zeit die Zimmerlautstärke (30 bis 40 Dezibel) überschreitet, kannst du dich beim Vermieter beschweren und ggf. Mietkürzungen vornehmen. Die restliche Zeit musst du es aushalten.

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Kommentar von Smootho
11.03.2016, 11:53

Lärmmessung ist genau das Hauptproblem, es reicht nämlich leider kein einfacher Lärmpegelmesser aus. Du brauchst einen Sachverständigen mit Gutachten - und das kostet schon ohne Gericht 800 Euro! Können wir uns nicht leisten, daher wollen wir einfach nur noch raus. Mietkürzung bringt auch nichts ohne das Gutachten, wir sind - steht auch so in dem Schreiben - verpflichtet, das 100 Pro nachzuweisen.

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Dieses Problem hatte ich auch schon mal, da kann man kaum etwas machen, ich bin nach einem halben Jahr genervt ausgezogen, hatte einfach keine Lust mehr mit der ganzen Streiterei...

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Kommentar von Smootho
11.03.2016, 11:59

Das ist auch das, was wir beabsichtigen, allerdings kommen wir durch einen 1-Jahr-Mietvertrag nicht raus (jedenfalls nicht die beiden Hauptmieter).

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hm schon mal mit den obermieter gesprochen? evt. könnten diese zb teppich drüber legen, damit man unten nicht jeden schritt hört? ist natürlich schon arg, wenn es so laut ist, dass ihr nur mit ohrschutz einschlafen könnt :-/

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Kommentar von Smootho
11.03.2016, 11:57

Da gibt es einen Haufen Urteile zu, dass sie nicht verpflichtet sind, irgendwas zu machen. Teppiche legen sie da nicht rein, und Laminatgleiter verwenden sie auch nicht. Die leben schon länger dort als wir und kennen die Gegebenheiten, auch über ihnen ist es hellhörig, wie sie sagen. Bezahlen allerdings auch weniger Grundmiete und lassen sich mehr gefallen, als wir beabsichtigen. 

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