Wer kennt sich mit Shar-Pei´s aus? Was haltet ihr vom Anti-Bell-Halsband?

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8 Antworten

Diese Halsbänder sind absolutes Teufelszeug, wenn Du den Umgang damit nicht ganz genau von einem erfahrenen Trainer lernst!

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Hier ist ein Text von Clarissa von Reinhardt (Animal Learn) - Ja, der ist lang und bezieht sich in erster Linie auf Sprühhalsbänder. Bitte nimm Dir trotzdem die Zeit ihn zu lesen - er ist auch auf die Vibrationshalsbänder zu übertragen.

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" Köpfchen statt Knöpfchen...

...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt. "

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Quelle: http://www.animal-learn.de/Spruehhhalsbaender.php

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Wenn Du mit dem Kleinen nicht klarkommst, dann besuch einen Hundeschule, die mit positiver Bestärkung (Clicker, Animal Learn) arbeitet.

Schnatter86 26.10.2008, 13:33

Hört sich logisch an... zur Hundeschule wollte ich nicht,denn er lernt ansonsten gut und schnell... Und hören tut er sonst auch gut! Sitz, Platz, Pfötchen, Aus... alles das kann er und begreift auch! Er ist auch so total lieb, aber wie soll ich ihm das bellen denn dann abgewöhnen?

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Baiana 26.10.2008, 13:35
@Schnatter86

Indem Du ihm beibringst, auf Befehl zu bellen (und eben dann auch auf Befehl wieder aufzuhören).

Es lässt sich hier schlecht erklären - aber auf http://www.dogforum.de findest Du irre viele Infos dazu (und zu allen anderen Fragen). Such dort mal nach "Bellen abgewöhnen" oder melde Dich dort an und frag nach. Die haben echt Ahnung und sind voll auf der Schiene positive Bestärkung.

Viel Spaß mit dem Faltenknuffel!

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Ich bin Shar Pei erfahren und möchte Dir auch einen Kommentar zukommen lassen.So wie sich Dein Eintrag liest, hast du keine Shar Pei Erfahrung und hast Dich vor der Anschaffung nicht wirklich schlau gemacht über diese Rasse. Es sind wirklich keine Anfängerhunde und man sollte sie mit liebevoller Konsequenz erziehen. Zugegeben, sie sind nicht so sehr leicht zu erziehen, daher solltest Du unbedingt einen guten Hundetrainer besuchen. Aber wirklich einen guten, keinen der Dir Sprühhalsbänder, Nackenschütteln, runterdrücken oder gar auf den Rücken werfen usw usw empfielt. Es gibt auch hier sehr große Unterschiede. Ich habe sehr gute Erfarung mit den Trainern von Animal Learn gemacht (die Adressen findet man im Internet) es gibt sicher auch andere empfehlenswerte. Du solltest wissen, daß der Mensch am meisten bei der Hundereziehung lernen muß, das ist so, und diese Mühe muß man sich schon machen. Ich hoffe, Du hast die Einsicht, daß dies notwendig ist und die Geduld, dies für deine kleine Faltenseele auf Dich zu nehmen. Tu es bald, denn die Zeit drängt.WAs in diesem frühen Alter mit diesen von Dir angedachten Methoden angerichtet werden kann, mag man sich nicht ausdenken. Ic h wünsche Dir viel Geduld und viel Freude beim Lernen,denn es ist auch toll, wenn man die Erfolge sieht, und Du wirst einen unglaublich liebenswerten Begleiter haben. Viele Grüße Jutta

Also wir haben seit 8 Tagen auch eine Shar Pei Hündin, anfangs war sie sehr zurückhaltend, als sie sich aber eingewöhnt hat, fingen auch die "ungezogenheiten"an, die ja aber bei jedem Welpen kommen. Aber auch wir haben das Problem, das sie auch ohne Grund in der WOhnung anfängt zu bellen.Sie ist dann nur davon abzubringen wenn man zu ihr geht oder sie von dort wegholt. Aber die Lösung kann das nicht sein, da sie später auch am vormittag einige Zeit allein bleiben muss. Heute bekommen wir besuch von einer Hundetrainerin,mal schauen ob sie uns helfen kann, würde mich freuen wenn man in Kontakt bleiben könnte, da nur Shar Pei Besitzer wissen wie es mit so einer tollen Rasse ist. Und Austausch kann ja nie schaden.

Ich kenne mich gut mit Shar Peis aus. Unabhängig davon, solltest Du Dir schleunigst einpaar gute Bücher zum Thema Hundeerziehung/ Sozialisierung holen und am besten auch professionelle Hilfe in Form eines Trainers in Anspruch nehmen.

Du scheinst keine Erfahrungen und Kenntnisse in dem Bereich zu haben. Shar Peis sind keine Anfängerhunde. Es sind sehr willensstarke und robuste Hunde, die eine konsequente Erziehung und wie alle Hunde, viel Fürsorge benötigen. Es gibt so viele Shar Pei Foren, in denen Dir auch schnell geholfen werden kann, wenn Du Hilfe benötigst.

Du hast keine Zeit zu verlieren, denn die ersten Wochen und Monate sind unglaublich wichtig für die Prägung des Hundes.

Man muss ganz ehrlich sagen, dass wenn Du Dich nicht wirklich um 180 Grad änderst und Dich zu einem sachkündigen Halter veränderst, wird die ganze Sache übel enden.

Gruß Konstantin

leider ist hier bisher "nur" auf die Halsbänder eingegangen worden und nicht auf deinen anderen "Erziehungstil" der mindestens genauso verwerflich ist. Keine Hundemama packt ihren Welpen und drückt ihn runter!!! Wenn du das machst löst du nur eines aus bei deinem Hund: Todesangst. Dieses Runterdrücken ist das allerletzte Mittel!!! Und das sollte wirklich nur in "Notfällen" angewendet werden bei z.B. wirklich agressiven Hunden. Wie wäre es, wenn du dich an den Züchter wendest? Wenn er ein guter Züchter ist, kennt er seine Rasse in und auswendig!!! Dein Hund bellt vielleicht auch um die Menschen und Tiere zum Spielen aufzufordern oder, oder, oder... Er ist mit 14 Wochen doch noch ein Baby!!! Welches "dumme Alter" meinst du? Da gibt es viele noch intensivere. Z.B. Die Pubertät!! Da testet er mal richtig aus, was er darf und was nicht!!! Und dann nochmal um den 2. B-Day rum! Du willst in keine Hundeschule gehen. Hundeschule wäre evtl. auch nicht das Richtige. Eher ein Privattrainer wie z.B. das Team von Martin Rütter oder ähnliche. Falls du das auch nicht möchtest, kann ich dir ein Buch empfehlen: " Der Wolf im Hundepelz" von Günther Bloch. Sehr informativ. Da wird auch mit den vermeindlich in der Hundeerziehung guten Methoden aufgeräumt. Wie z.B. "Überschnauzengriff" und eben das "Rückendrehen" In einigen Büchereien kann man das Buch aus ausleihen. Oder auch gebraucht kaufbar bei Ebay und Amazon...

ich halte von den halsbändern überhaupt nix wenn er leute anbellt und nicht hört bestraf ihn so dafür musst du dir dann was einfallen lassen . du kennst deinen hund ja am besten

Das mit dem Halsband klappt bei meinem Jack-Russel ganz gut, habe mit aber nachdem ich das erst mit so einem Billigteil probiert habe bei Ebay eins im mittleren Preissegment bestellt, das billige war völliger Mist!!! Noch besser sollen allerdings die mit Fernbedienung sein...

Schnatter86 26.10.2008, 13:21

Wieviel sollte ich ausgebe, was meinst du? Pder sin vielleicht die mit Duftstoffen oder Signaltönen besser?

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Tierquälerei, man kann Hunde auch anders erziehen, guck mal öfter Tiernanny oder die andere Sendung mit dem Kerl!

Baiana 26.10.2008, 13:17

Und diese selbsternannte Tiernanny arbeitet selbst mit diesem Teufelszeug!

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Schnatter86 26.10.2008, 13:19

Warum Quälerei? Anti-Bell-Halsbänder geben nur Vibrationen ab... Es gibt sie auch mit Duftstoffen oder Signaltönen... Aber was das mit Quälerei zu tun haben soll versteh ich nicht. Das tier hat doch daduch keine Schmerzen!!!

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Baiana 26.10.2008, 13:21
@Schnatter86

Siehe meinen ellenlangen Beitrag. Die Quälerei ist eine psychische, keine körperliche.

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Botox 26.10.2008, 13:24
@Baiana

Ok, es gibt sie also auch ohne Stromstösse!? Trotzdem gibt es andere Möglichkeiten! Man muss den Hund nur verstehen lernen!

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