wer kennt sich mit psychischen leiden aus?

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2 Antworten

Wenn du als Baby nicht genug emotionale Zuwendung bekommen hast, fehlt dir nun das Urvertrauen. Diese nicht dagewesene Sicherheit möchtest du jetzt unbedingt, da sie dir ja jetzt bewußt fehlt, nachholen.

Du hast aufgrund des fehlenden Urvertrauens natürlich immer sofort starke Verlustängste, so das du meinst, bei jeder Kleinigkeit (die übrigens für andere völlig normal sind), die unvorhergesehen passiert, würde die Welt untergehen.

Dies ist ein Guter Ansatz für die Therapie. Dein Urvertrauen kannst du nicht nachholen oder erlangen, aber damit umzugehen, das kann man lernen. Dann bricht zwar hin und wieder die Welt immer noch zusammen, aber man kommt schneller aus diesem Tief wieder heraus. Manchmal kann man die Dinge dann aber auch gelassener sehen.

Ich weiß nicht, ob ich dies Psychose nennen würde und ob es überhaupt eine "Krankheit" ist.

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