wer kennt sich mit Kündigunsschutzgesetz aus?cgm tarifvertrag!

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Die Folgenden Ausführungen stellen keine Rechtsberatung dar:

Grds. gilt folgendes per Gesetz (weiß nicht was im TV steht).

Grundsätzlich gilt §622 des BGB.

Nach Abs. I gilt vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats.

Die Kündigungsfrist durch den AG wird nach Abs. II ausgeweitet je länger du in dem Laden beschäftigt warst.

Da du nocht nicht 25. warst/bist zählen die Jahre vor dem 25. Lebensjahr laut Gesetz (§622 II Satz 2 BGB) nicht. Der §en-Teil könnte jedoch Europarechtswidrig sein....wird z.Zt. geprüft.

Daher könnte der § 622 II S.1 Nr.1 BGB für dich gelten:

Kündigungsfrist: Ein Monat lediglich zum Ende eines Kalendermonats

...ach ja nach § 622 Abs. V könnte jedoch einzelvertraglich eine kürzere Küdigungsfrist unter den voraussetzungen von §622 V Nr. 1 und 2 BGB vereinbart worden sein.

Greetz

ja das mit den 25 jahren hatte auch gelesen...aber interessant das das gerad geprüft wird. ist es normal, das kein kündigungsgrund in der kündigung steht und das man den erhalt nicht unterschreiben muss...??????????????????????

0
@babybutterfly

Also grds. bedarf die Kündigung der Schriftform(§126 BGB) nach §623 BGB. Die Kündigung wird per Zugang nach §130 I BGB wirksam.

Solle es einen Betriebsrat geben müsste dieser VOR der Kündigung gehört werden nach §102 BetrVG.

0
@iasked

das heisst den erhalt der kündigung muss der arbeitgeber nicht durch eine unterschrift oder ein einschreiben nachweisen können?

0
@babybutterfly

Achja .... solltest du schwanger sein kann dir grds. nicht gekündigt werden gemäß §9 MuSchG ,-)

0
@babybutterfly

Dem AG wird empfohlen sich die Kündigung vom AN quitieren zu lassen oder durch einen MA des Unternehmens persönlich vorbeizubringen...das ist im Fall eines Rechtsstreits einfacher zu beweisen als ein Brief per Post (kein Einschreiben).

Es kann ja immer mal sein das die Post nicht ankommt.

Danke für die Auszeichnung und noch viel Erfolg!

0
@iasked

achso ja und das wichtigste klar kannst du gegen die Kündigung angehen sofern diese sozial ungerechtfertigt ist:

Voraussetzungen dafür nach - §1 KSchG du musst länger als 6 Monate in dem Laden gearbeitet haben (egal ob über oder unter 25) ...hast du!

-Der Arbeitgeber muss im Geltungsbereich des KSchG nach §23 KSchG liegen. D.H. er muss mindestens 5,25 bzg. 10,25 MA beschäftigen....Tut er.

Voraussetzungen erfüllt.

Die Kündigung müsste daher sozial ungerechtefertigt sein nach 31 II KSchG.

Die Kündigung muss als Grund also entweder -in der Person liegen (bsp. du hast als LKW Fahrer deinen Lappen verloren)

-in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen (du kommst trotz Abmahnung weiterhin zu spät)

-oder dringende betriebliche Erfordernisse müssen der Weiterbeschäftigung im Wege stehen. Sollte dies als Grund angegeben worden sein, muss der AG das beweisen. Sollte dem so sein so müsste er trotzdem nach § 1 Abs. II S.1 Nr.1 a) KSchG gucken ob er dich nicht an einer anderen Stelle in seinem Laden beschäftigt bekommt.

0
@iasked

Ausnahme: Das Vertrauensverhältnis zwischen AG und AN ist unwiderherstellbar beschädigt...bspw. du hättest geklaut. Die Ausnahme der Ausnahme der Ausnahme :)

0

Ich kenne den Vertrag auch nicht,aber die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB sind 4 Wochen zum 15. oder letzten des Monats.Wenn Du jetzt die Kündigung gekriegt hast zum 31.10.2009.

Es kommt darauf an, wegen welchem Umstand dir gekündigt wurde. Dann kann dir evtl. jemand sagen, ob du da was machen kannst.

in der kündigung direkt stand nix und er hat nur gesagt: die wellenlänge stimmte einfach nicht...

keine ahnung...also nix gravierendes...bin einfach nicht der small talk typ... ist das ein guter grund?

0

Zweite Kündigung mit späterem Kündigungstermin. Zweite oder erste Kündigung, welche zählt?

Ich wurde am 01.12.16 durch meinen Arbeitgeber in der Probezeit gekündigt mit Wirkung zum 05.12.16 - laut Arbeitsvertrag Kündigungsfrist in der Probezeit 3 Tage, insofern korrekt. Im Gespräch wurde mir erklärt ich sei freigestellt.

Ich hatte noch Resturlaub von 8 Tagen.

Beim Arbeitsamt reichte ich diese Kündigung ein.

In einem weiteren Gespräch mit meinem Exarbeitgeber Ende Dezember, indem es um meine Restanspüche für Überstunden ging, wurde mir nun eine neue Kündigung mit Termin 15.12.16 ausgehändigt rückdatiert auf das Datum vom 01.12.16 und man setze mich unter Druck diese zu unterschreiben.

Es wurde mir angedroht, dass ich länger auf meine noch ausstehenden Zahlungen warten müsse, weshalb ich das neue Kündigungsgatum zum 15.12.16 unterschrieb.

Man sagte mir, dass die neue Kündigung zum 15.12.16 korrekt sei aus folgendem Grund: Mein Resturlaub müsse noch im Zeitraum vor meinem Austritt aus dem Unternehmen abgegolten werden. Weshalb die Kündigung zum 05.12.16 nicht rechtens gewesen sei.

Welche Kündigung ist nun wirksam? Welchen Vorteil hat sich mein Exarbeitgeber verschafft dadurch? Oder ist dies alles rechtens?

Das Arbeitsamt hat schon die Kündigung zum 05.12.16 vorliegen und eigentlich ist es für mich von Nachteil, wenn die zweite Kündigung rechtsgültig wäre, da ich somit erst zu einem späteren Zeitpunkt Anspruch auf Arbeitslosengeld habe.

Hätte ich nicht sogar in der Zeit in der ich freigestellt wurde bezahlt werden müssen, wodurch mein Resturlaubsanspruch erst nach dem 05.12.16 zählt?

Wer kennt sich mit der Rechtslage aus?

...zur Frage

Urlaub nach kündigung IG Metall

Hallo, ich habe da eine frage zum urlaub nach der kündigung. Der Betrieb in dem ich arbeite gehört der ig Metall an. Ich arbeite 5 Tage die Woche mit 38 Std.habe laut Arbeitsvertrag 30 Tage urlaub. Ich habe zum 31.08.2013 gekündigt und war bisher der Annahme das mir der volle Jahresurlaub zusteht nach § 4 BUrlG. Das gilt aber wohl nur wenn tariflich nichts anderes vereinbart wurde. Ich habe mich nun etwas erkundigt das kam dabei raus: 30:12x8 (Urlaubstage : Monate x Monate die ich noch arbeite) Also eine 1/12 Regelung. Jetzt habe ich aber auch eine Berechnung gesehen die wie folgt aussieht: 20 gesetzliche Urlaubstage + 10:12x8 ( Urlaubstage durch den Tarifvertrag : Monate x monate die ich noch arbeite) Ich Blicke da nicht mehr durch.

...zur Frage

Wie sind die Kündigungsfristen?

Ich würde gerne wissen, ob nach 4,5 Jahren Betriebszugehörigkeit die Kündigungsfristen immer noch 4 Wochen zur Monatsmitte bzw Monatsende sind. Es gilt der Tarifvertrag für die Hotellerie und Gastronomie in Hamburg.

...zur Frage

Muss ich den Arbeitsvertrag zum 15. oder zum Monatsende kündigen?

In meinem Arbeitsvertrag steht: "Die Einstellung erolgt am [...], mit einer Probezeit von 6 Monaten. Vor Ablauf der Befristung kann über eine Verlängerung verhandelt werden. Es gelten sie gesetzlichen Kündigungsfristen zur Monatsmitte bzw. Monatsende.

Muss ich nun zur Mitte oder Ende des Monats kündigen oder gilt das nur für nach der Probezeit?

...zur Frage

Fristenberechnung Kündigungsfristen?

Hallo,

Ich würde meine Arbeitsverhältniss zum 31.08.17 kündigen. Im Vertrag steht es gelten die Kündigungsfrist 622 1 und 2 BGB d.h zum Monatsende oder 15 des folge Monats.

Wenn ich am 07.08 kündige zum Ende des Monats also 31.08 dann sind die 4 Wochen eingehalten oder ?

Danke für eure Hilfe

...zur Frage

Kündigung Probezeit - Tarifvertrag "Bayern OK1"

Hallo Zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Kündigung in der Probezeit. Ich weiß, solche Frage werden häufig gestellt, aber ich konnte leider nirgends eine Antwort, die meinem Fall entspricht.

Laut §622 BGB gilt folgendes:

(3) Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

(4) Von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Regelungen können durch Tarifvertrag vereinbart werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrags gelten die abweichenden tarifvertraglichen Bestimmungen zwischen nicht tarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn ihre Anwendung zwischen ihnen vereinbart ist.

Die Frage ist, ob Punkt 4 bei mir zu trifft. In meinem Arbeitsvertrag steht folgender Wortlaut:

Die ersten drei Monate gelten als Probezeit. Das Arbeitsverhältnis kann beiderseits mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Auf das Arbeitsverhältnis finden die jeweils für den Betrieb des Arbeitgebers gültigen Tarifverträge in Ihrer jeweiligen Fassung Anwendung, dies sind derzeit die Tarifverträge für den Einzelhandel des Landes Bayern OK1.

Mir ist nun nicht klar, ob sich die Frist von einem Monat zum Monatsende auf die Probezeit oder ein normales Arbeitsverhältnis (also länger als 3 Monate dort tätig) bezieht. Laut §622 (3) sind 2 Wochen erlaubt. Laut §622 (4) und meinem Arbeitsvertrag kann der Tarivertrag jedoch Auswirkungen auf Kündigungszeit haben. Leider kann ich absolut nirgends etwas dazu finden.

Daher die Frage, weiß irgend jemand wie die Kündigungsfristen in der PROBEZEIT im Tarifvertrag für den Einzelhandel "Bayern OK1" geregelt sind?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?