Wer kennt sich mit globuli bei Pferden aus?

10 Antworten

Bei der periodischen Augenentzündung solltest du immer Deinen Tierarzt in den Schüben rufen. Es gibt aber auch die Möglichkeit diese Krankheit mit AKUPUNKTUR und /oder der Lasertherapie zu behandeln. Hier fällt mir spontan Dr. Petermann ein, aber vielleicht gibt es auch bei Dir in der Nähe einen Fachmann/Frau. Auch die Homöopathie kann hier helfen, leider nicht mit einem Kochbuchrezept. Auch hier muß ein erfahrener Homöopath prüfen welches Mittel das richtige wäre. Du kannst aber auch etwas tun, nämlich die Abwehrkräfte deines Pferdes stärken. Hier gibt es den Ginseng und den Sonnenhut - der auch antibakteriell wirkt. Auch zsätzliche Gaben von Vitamin C sind nützlich. Ich wünsche Dir und Deinem Pferd alles Gute.

Hallo petzilein,

1) Homöopathika sind Placebos; handelsübliche C30 enthalten nicht ein einziges Wirkstoffmolekül des aufgedruckten Stoffes. Eine gezielte Wirksamkeit eines Stoffes in Abwesenheit widerspricht umfangreich naturwissenschaftlichen Erkenntnissen seit der Erfindung der Homöopathie. Eine Placebobehandlung wird jedoch keine vorbeugende Wirkung gegen eidringende Bakterien haben.

2) Selbst im Gedankengebäude der Homöopathie wirkt Homöopathie nicht vorbeugend, denn beim Gesunden erzeugen Globuli nach Meinung der Homöopathie sogenannte Arzneimittelbilder; Homöopathen glauben also, dass die Gabe von Globuli an gesunde Personen Symptome hervorruft.

Frage entweder einen anderen (seriösen) Tierarzt (keinen Tierheilpraktiker) oder lass zumindest von Deinem überprüfen, ob die Diagnose noch stimmt oder ob es einen immer noch vorhandenen Infektionsherd gibt, an dem sich das Tier immer wieder infiziert. Das macht mehr Sinn.

Grüße

Du widersprichst dir:

Homöopathika sind Placebos...

...glauben, dass die Gabe von Globuli an gesunde Personen Symptome hervorruft...

Placebos können keine Symptome hervorrufen.

Man kann mit Homöopathie den KÖrper derart unterstützen, dass die entsprechende Krankheit nicht mehr ausgebildet wird.

Homöopathie ist kein Placebo. Homöpathie ist ein Informationsträger.

Nehmen wir das Beispiel Arsen. Arsen ist gemein giftig, führt nach mehrmaligen Gaben zum Tode. Bis dahin ruft es aber übelste Bauchkrämpfe hervor.

Also gebe Ich Arsen, um Bauchkrämpfe, die ein Mensch hat, zu bekämpfen. Natürlich in einer Dosierung, die nicht giftig ist. Ich gebe dem Körper nur noch die Information von Arsen, und der Körper weiß, wie er zu reagieren hat.

Der Homöpath ergründet dann, WARUM der Mensch Bauchkrämpfe hat: Ist das ein einmaliger Fall, weil derjenige etwas Falsches gegessen hat? Oder kommen sie häufig wieder? WANN treten sie auf?

Vielleicht handelt es sich um ein Kind, das diese Krämpfe immer bekommt, wenn es zur Schule muss. NUN würde ich ein homöopathisches Mittel gegen Angst verschreiben. Ist die Angst weg, verschwinden die Bauchschmerzen von selbst.

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@Tangstedt

Warum ist jetzt mein Kommentar weg??

Du widersprichst dir:

Nein, bitte noch einmal genau lesen: Ich schreibe Homöopathika sind Placebos, Homöopathen behaupten dass die Gabe von Globuli an gesunde Personen Symptome hervorruft.

Placebos können keine Symptome hervorrufen.

Oh, doch. Nehmen wir zum Beispiel die Studie einer doppelverblindeten Arzneimittelprüfung von Möllinger

Er fand, ich zitiere:

"Placebo: 19 different symptoms in total

  • Feeling of dizziness, sleepy, dazed, difficulties in listening

  • Sad, sensitive toward critique, feeling of senselessness

  • Mentally absent, irritable, aggressive voice without being angry

  • Grumpy, criticizing family

  • Dull headache, mental exhaustion

  • Images of dancing masks shortly before falling asleep

  • Sharp pain in left groin, substance dropped

  • Hot feet, has to doff shoes during a presentation

  • Pungent pain in left eye lid"

Man nennt das den "Nocebo"-Effekt, der sich einstellt, wenn man ein Mittel nimmt, von dem man Symptome erwartet.

Homöopathie ist kein Placebo. Homöpathie ist ein Informationsträger.

Nur dass diese "Erklrärung" eine Scheinerklärung ist. Was soll diese Information sein? Haben Homöopathen noch nie definiert.

Außerdem: Worzu dann verschiedene Potenzen? Entweder eine C30 enthält schon die gesamte Information, dann braucht es keine C200, weil mehr Information als die gesamte Information geht ja nicht. Enthielte aber die C30 nur eine Teilinformation, wie sollte das der Körper verstehen? Der Informationsbegriff läuft also in einen inneren Widerspruch bei der Homöopathie.

Also gebe Ich Arsen, um Bauchkrämpfe, die ein Mensch hat, zu bekämpfen.

Das wäre dann das Ähnlichkeitsprinzip. Das ist aber als falsch erkannt. Denn (siehe Organon) es beruht auf der falschen Annahme, dass keine 2 Krankheiten im Körper existieren könnten, die ähnliche Symptome hervorrufen. Das ist aber mit der Erkenntnis über Viren und Bakterien als falsch erkannt: Natürlich kann man gleichzeitig an einer Grippe und einer Erkältung leiden. Oder auch an 2 verschiedenen grippalen Infekten.

Natürlich in einer Dosierung, die nicht giftig ist. Ich gebe dem Körper nur noch die Information von Arsen, und der Körper weiß, wie er zu reagieren hat.

Nur fragt sich hier natürlich wieder, wie denn die "Information", zusätzlich zu den Widersprüchen oben, in die Globuli hinein kommen soll. Ein Wirkstoff ist ja darin nicht mehr enthalten.

Homöopathen bemühen oft ein "Wassergedächtnis". Doch unabhängig von den oben dargestellten Problemen, ist das völlig nutzlos, denn die Globuli enthalten kein Wasser. Die Homöopathen bräuchten schon ein "Zuckergedächtnis" auch noch. Aber auch das führt auf mehr Fragen, als es löst:

Sie müssten er

  • klären, warum sich das Wasser nur die gewünschten Eigenschaften der Stoffe merkt, nicht die Nebenwirkungen;

  • Sie müssten erklären, warum sich das Wasser nicht die Eigenschaften der Gefäßwände merkt;

  • Sie müssten erklären, warum es sich nicht die Eigenschaften der Verunreinigungen merkt (die beizeiten die Konzentration der Wirkstoffe überschreiten);

  • Sie müssten erklären, warum bei der Herstellung der Homöopathika die wertvollen "Erinnerungen" zu 90 bis 99% pro Potenzierungsschritt in den Ausguss gekippt werden und was daran effektiv sein soll;

  • Sie müssten erklären, warum diese Erinnerungen in den Ausguss gekippt werden dürfen und geschütteltes Wasser ganz allgemein kein Sondermüll ist;

  • Sie müssten erklären, warum sich das Wasser nicht überall in der Natur bei allen munter vor sich hinplätschernden Bächlein alle möglichen Erinnerungen einfängt;

  • Sie müssten erklären, warum überhaupt gezielte Stoffwechselprozesse möglich sind, wenn im Wasser immer und überall alle möglichen abwesenden Stoffe am Wirken sind, weil es sich an sie erinnert - und damit letztlich, wie Leben an sich möglich sein kann mit so einem Wasser...

  • Ein "Wassergedächtnis" wirkt, wenn es solches gäbe, nicht nur so, wie von der Homöopathie gewünscht, sondern überall. Mit katastrophalen Folgen.

Wie gesagt: Eine Scheinerklärung...

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@Tangstedt

Viele hübsche Behauptungen, allerdings ohne echte Beweiskraft:

Homöopathie ist kein Placebo. Homöpathie ist ein Informationsträger.

Bisher konnten Homöopathika in keinem echten Test (Doppelblindversuche) besser abschneiden als Placebo. Nach allem, was man bis heute über Homöopathika weiß, sind Hom,öopathika Plaebos.

Bis heute konnte noch keiner (auch kein Homöopath) irgendeine Informatioon in den als Homöopathika bezeichneten Placvebo-Globulis etc. nachweisen.

Nächste Behauptung:

Der Homöpath ergründet dann, WARUM der Mensch Bauchkrämpfe hat: Ist das ein einmaliger Fall, weil derjenige etwas Falsches gegessen hat? Oder kommen sie häufig wieder? WANN treten sie auf?

Das mag formal für manchen Homöopathen stimmen. Mit Homöopathie nach Hahnemann hat das aber wirklich nichts zu tun. Denn das Ziel der Homöopathie ist es möglichst viele Symptome zu erkennen und dann mittels Homöopathie diese Symptome zu beseitigen.Von echten Ursachen der Krankheiten wußte Hahnemann halt noch nichts (vor 200 Jahren).

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Hallo,

du schreibst, dass du bislang nicht viel über Globuli / Homöopathie weißt. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass du in diesem Fall einige neutrale Informationen dazu bekommst. In diesem Forum sind einige Anhänger der Homöopathie aktiv, auch einige, die damit ihr Geld verdienen, aber auch andere, die der Werbung sachliche Fakten entgegensetzen. Homöopathie ist keine Wissenschaft, eine tatsächliche Wirkung, die über einen Placebo-Effekt hinausgehen würde, wurde nie wirklich nachgewiesen (auch nicht bei Tieren). Hierüber gibt es hinreichend Gegenargumentation für die vielen angeblichen "Beweise" für eine Wirkung. In meinen Augen ist eine homöopathische Behandlung bei Menschen und Tieren das gleiche wie keine Behandlung, sondern Vertrauen auf Besserung und Abwarten.

Hier findest du einige Informationen des Deutschen Konsumentenbundes zum Thema:

http://www.konsumentenbund.de/themenseite-hom%C3%B6opathie.html

Auch ich rate dir, nicht auf wirkstofffreie Zuckerkügelchen zu vertrauen, sondern die tierärztliche Behandlung fortzuführen. Manche Dinge sind hartnäckig und brauchen ihre Zeit. Zucker hilft auf jeden Fall nicht in diesem Fall.

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Hallo,

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