Wer kennt sich mit "geringfügiger selbständiger Tätigkeit aus?

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6 Antworten

Einnahmen aus einer freiberuflichen Nebentätigkeit als Übungsleiter, Erzieher, Ausbilder oder Betreuer sind tatsächlich nur steuerfrei, wenn sie entweder im Auftrag einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts oder für eine gemeinnützige/ kirchliche Organisation ausgeübt werden § 3 Nr. 26 EStG.

Wenn dies nicht der Fall war, wüsste ich spontan keine Möglichkeit für eine Steuerbefreiung. Dennoch würde ich auch in dem Fall von der Einspruchsmöglichkeit Gebrauch machen, da es ja bestimmt Ausgaben (z.B. Fahrtkosten) im Zusammenhang mi den Vorträgen gab, die wie ich aus den Ausgangsformulierungen entnehme, eventuell noch nicht eingereicht worden sind.

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Kommentar von JazzyHolly
30.10.2015, 22:02

Ja, durch den Einspruch möchte ich auch zumindest das bewirken, dass ich noch ein paar Sachen absetzen kann. Nur leider habe ich nicht so viel aus den Jahren aufgehoben, da ich ja angenommen habe, es ist Steuerfrei. Aber gut.....besser als nix

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Geringfügige Beschäftigung ist eine nichtsälbständige Tätigkeit. Die Übungsleiterpauschale betrug allerdings mal 2.100. Wenn Du die meinst, dann guck mal hier, ob die auf Dich zutrifft: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbungsleiterpauschale

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Grundsätzlich gibt es keine geringfügige selbständige Tätigkeit.

Entweder bist du selbstständig oder du bist im Nebenerwerb selbstständig.

Erwirtschaftet die Selbstständigkeit nicht die Bestreitung des Unterhaltes, so wie bei dir, wird dies wenn ersichtlich wird, dass es so bleiben wird, deine Nebentätigkeit vom FA als teueres Hobby angesehen werden

In beiden Fällen sind die beiden Einkunftsarten zu addieren und daraus die Steuern und sozialabgaben zu bezahlen.

Alles andere Wurde schon gesagt.

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Im Sozialrecht gibt es eine "geringfügige selbständige Tätigkeit", dem Steuerrecht ist so etwas unbekannt. Hier gibt es Dinge wie etwa die Übungsleiterpauschale oder gelegentliche Vermittlungsgeschäfte, was aber hier nicht einschlägig ist.

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Hallo JazzyHolly,

Die Ausführungen meiner Vorredner sind vollkommen richtig. Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, solltest Du dieweitere Korrespondenz mit dem Finanzamt nicht alleine führen.

Ganz wichtig, such dir einen Steuerberater, der dir in deiner Situation helfen kann und mit Dir die benötigten Unterlagen erstellt. Auch wen der Steuerberateretwas kostet, istes unterm Strich günstiger als wenn du selbst etwas unternimmst.

Undabschließendein "Besserwisser Spruch": Wenn selbständig arbeitet, sollte immer das Geld für Beratungsleistungen einkalkulieren! Hat man dieses Geldnicht, sollteman nicht selbstständig bzw. freiberuflich arbeiten!

Viel Glück

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Kommentar von JazzyHolly
02.11.2015, 21:36

Ja, dass klingt wirklich schwer nach Besserwisser oder Steuerberater ;-)

Nein, dass Geld für einen Steuerberater habe ich nicht. Ich bin eine alleinerziehende Mutter die nur so eine Chance hat unser Leben etwas zu verbessern. Das ist der einzige Job den meine Chefin mir nebenbei erlaubt. Und ich verdiene damit keine Millionen, sondern Sorge nur dafür das meine Tochter und ich irgendwie über die Runden kommen.

Dennoch Danke

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Ich (habe die Frage gestellt), habe das hier (siehe Bild) bei über google gefunden.

Und dazu suche ich nun etwas rechtskräftiges (Paragraphen, oä.)

Es ist keine Übungsleiter Tätigkeit und auch nichts kirchliches, was ich ausübe.

 - (Steuern, Unterricht, Nebenjob)
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Kommentar von Helmuthk
30.10.2015, 22:13

Dieses Zitat ist völlig falsch.

Bei Gewinneinkünften - egal ob selbständige Arbeit oder Gewerbebetrieb - gibt es keine Geringfügigkeitsgrenze von 450,00 € monatlich.

Es würde mich sehr für die genaue Fundstelle interessieren.

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