Wer kennt sich mit erbrecht § 2052 aus?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Ausgleichspflicht gem § 2052 BGB ist in § 2051(1) BGB geregelt. Dein ausgleichungspflichtiger Vorempfang erhöht rechnerisch den Nachlass um 15.000 EUR und wird dann von deiner Erbquote abgezogen.

Bsp.: Nachlass 75.000, Vorempfang 15.000, fiktiver Nachlass: 90.000, Erbquote 1/3 = 30.000

Abzgl. 15.000 Vorempfang = 15.000 für dich, 37.500 für jedes deiner beiden Geschwister.

Dan Ganze nach dem Tod des längstlebenden Elternteils.

Ein Pflichtteilsanspruch mit Ergänzung der Geschwister aus dieser Schenkung beim Tod des Erstversterbenden bleibt davon unberührt :-O

Hättest du durch die Zuwendung mehr erhalten, als dir bei der Auseinandersetzung zukommen würde, so bist du zur Herauszahlung des Mehrbetrags aber nicht verpflichtet (§ 2056 BGB).

G imager761

vielen dank

0
@cmjsr

Gerne - und danke für deine Auszeichnung und dein Kompliment - ich beantworte allerdings nur Fragen hier im Forum.

G imager761

0

Ergänzend zur Antwort von cmjsr: Im Pflichtteilsrecht verschiebt sich durch die Ausgleichungspflicht auch die Pflichtteilsquote.

Darf meine Mama mein Sparkonto von meiner Oma für mich auflösen?

Ich (16) habe heute erfahren, dass meine bereits verstorbene Oma für mich und meine Schwester ein Sparkonto von insgesamt 30.000€ angelegt hatte. Sie hat zu meinen Eltern explizit gesagt, dass jeweils 15.000€ für jeden von uns sind, sobald wir älter sind. Nun ist es aber so, dass meine Eltern das Konto vor ca. 5 Jahren aufgelöst haben (Wir wussten nicht mal, dass es existiert) und die 30.000€ zu unserem Haus dazu gezahlt haben, weil wir ja "auch was davon haben" und sie uns es irgendwann zurück zahlen. Meine Mutter hat das Sparkonto aber bis heute mit keinem Wort erwähnt und ich habe es nur über meinen Vater erfahren, weil sie mittlerweile geschieden sind. 

Habe ich Anspruch auf das Geld? 

Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern obwohl ich nur Zeitung austragen gehe, mich alles selbst zahlen lassen und ich es somit ziemlich frech finde, dass sie mir das alles so verschwiegen haben.

...zur Frage

Ich möchte meinem Bruder eine Obstwiese für 10.000 € verkaufen, die laut Bodenrichtwert aber 70.000 € wert ist. Wie vermeide ich Schenkungsteuer?

Das betreffende Grundstück ist 2000qm groß und liegt am Ortsrand. Obwohl nur eine Obstwiese, hatten meine Eltern eine Gelegenheit zur Erschließung genutzt. Es bleibt im Kataster aber eine landwirtschaftliche Fläche. Diese wurde per Notar von den Eltern an mich übertragen, basierend auf einem Schätzwert von 15.000 € geschätzt. Im Gegenzug musste ich meinen Brüdern je 5000 € zahlen. Da ich weggezogen bin und ein Bruder die Obstwiese nutzt, will ich sie ihm für 10.000 € verkaufen. Der Notar hat mitgeteilt, dass die Wiese gem. Bodenrichtwert 70.000 € wert ist. Das juckt uns so gesehen nicht; wir wollen es ja in der Familie behalten. Nur: Bei einem Verkauf gegen 10.000 € bleiben wir 60.000 € unter dem "Wert", und diese seien als Geschenk zu betrachten. Abzüglich Freibetrag (20.000 € bei Geschwistern) blieben also 40.000 € schenkungssteuerpflichtig. Der echte Verkaufswert dürfte ohnehin deutlich unter 40 €/qm liegen (zu groß, nass, baufällige Stallung). Es liegt übrigens am Rand der 40-Euro-Zone. Wie kann man den Wert senken, damit die Übertragung ohne Schenkungssteuer vonstatten geht?

...zur Frage

Erbrecht - Ausschluss der Ex-Partnerin über die Ermasse bei Tod des gemeinsamen unehelichen Kindes

Hallo, kurze Frage, komplizierte Antwort gesucht ;-)

Vater V und Mutter M leben getrennt,haben aber aus einer gemeinsamen Beziehung ein uneheliches Kind K (3 Jahre) ,von dem V und M auf jeden Fall die leiblichen Eltern sind.

V will nun per Testament zwei Dinge verhindern.

  1. Im Todesfall des V erbt K mindestens den Pflichtanspruch (grundsätzlich OK). Für den Fall, das M K überlebt, würde gem. rechtlichen Regelungen einTeil (alles?) aus meinen K vererbten Ansprüchen bei der M landen. Das ist ja nicht im Sinne des Erfinders ... sonst hätten wir uns ja nicht getrennt.

  2. Für den Fall, dass das Kind M durch Tod des V von diesem erbt, aber zu einem Zeitpunkt im Bezug von Sozialleistungen (oder auch seine Mutter;Unterhaltspflicht der Kinder!!) ist - wie kann ich verhindern, dass -unabhängig von mgl. Freibeträgen für K- eine Anrechnung auf diese erfolgt? Den Ausschluss des Erbanspruchs des K -auch des Pflichtanteils- rechtfertigt das ja nicht.

Hat jemand nen Tip??

...zur Frage

Notarkosten Erbauszahlung Haus von Oma?

Hallo,

ich bräuchte mal wieder eure Hilfe. Dieses mal geht es um ein wichtiges Thema. Bitte nur antworten wenn ihr auch echt ein wenig Ahnung der Problematik habt. Ich danke euch auf jedenfall schon mal im Voraus!

Es geht um folgendes:

September 2015 haben meine Cousine, mein Cousin und ich das Haus unser Oma geerbt (Deren Kinder sind schon lange gestorben).

Seit Sie denken können leben meine Cosuine und mein Cousin in dem Haus meiner Oma. Nur ich wohne bei meiner Stiefmutter und meinem Vater woanders.

Deshalb wollen meine Cousine und mein Cousin mich mit 30.000 Euro. Ich will also komplett auf das Erbe, also Grundstück, Haus, verzichten.

Die Zahlung soll jeweils mit 15.000 am 10.10.2019 nach meinem Studium erfolgen. Dementsprechend verzichte ich dann auf das Erbe und schreibe die Grundbucheinträge um.

Das muss man notariell aufsetzen lassen und dann unterchreiben nehme ich an, selbst aufsetzen und damit Geld sparen, ist bestimmt nichtig oder?

Wie hoch wären den ca. die Kosten wenn wir das den Notar erledigen lassen. Also komplettes Erbverzicht durch Auszahlung von insgesamt 30.000 Euro? Habt ihr da Ahnung? WIr haben ein wenig Angst uns sehr beim Notar erkunden zu lassen, da dies ja richtig teuer wird dann.. Deshalb wollte ich mich hier ein wenig informieren und bin über jede Antwort dankbar!

Gruß Jogg3r :-)

...zur Frage

Was für schöne, große Automodelle gibt es?

Hey Leute,

also meine Eltern wollen sich ein neues Auto kaufen. Im Moment haben wir gerade 3 das eine wird, aber gerade repariert. Das heißt nur zwei voll funktionsfähige. Deshalb halt keine richtig teuren. (Das eine würden wir danach verkaufen)

Das Auto soll halt vom Aussehen schön aussehen und Groß sein halt so Minimum 5 Plätze und einen Großen Kofferraum, wenn wir mal irgendwo eine längere Zeit hinfahren oder auch, da wir ein Hund haben.

Hier paar Angaben wie der Preis sein sollte u.s.w.

Ca. Bei 30.000 der Kilometerstand bis 25.000€

Bis ca. 110.000 der Kilometerstand nur bis 15.000€

Ich hoffe ihr kennt paar Automodelle die das entsprechen.

Bitte keine dummen, sondern nur hilfreiche Antworten, Danke.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?