Wer kennt sich in den Arbeitsbereichen "Pflegefamilien, Tiergestützte Arbeit, Inobhutnahme und Adoption" aus?

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2 Antworten

Tiergestützte Pädagogik wirst du, wie schon genannt, nur mit Zusatzqualifikationen sinnvoll einsetzen können. Ein Tier mit in eine kita bringen ist so alleine zwar nett, bringt in einer entsprechend großen Kita Gruppe aber wenig (wenn man einen ganzheitlichen bildungsansatz verfolgen würde!) Gerade Tiergestützte Ansätze lassen sich in therapeutische oder in pädagogischen Problembereichen gut einsetzen - da wirst du als ErzieherIn allerdings schwer reinkommen. Inobhutnahmen kann ich dir ne Menge zu erzählen, grundsätzlich basieren sie auf den Paragraphen 41ff SGB VIII und richten sich als Sonderform der Hilfe zur Erziehung an die Eltern - werden aber in den meisten Fällen über das familiengericht entschieden. Das Sorge- und umgangsrecht verbleibt bei den Eltern, lediglich das Aufenthaltsbestimmungsrecht wird entzogen und dem KSD / ASD (Kommunaler bzw Allgemeiner Sozial Dienst - umgänglich auch Jugendamt) übertragen. Bei jüngeren Kindern (grob Richtung 8 Jahre) wird eine pflegestelle gesucht, VORAUSGESETZT, eine Rückführung ist nicht möglich. Bei älteren Kindern wird meist davon abgesehen, da kaum eine pflegestelle ältere Kinder aufnimmt - hier greifen dann Einrichtungen wie zB. Sozialräumliche Wohngruppen. Adoption ist wieder ne ganz andere Kiste....

Deine Frage ist zu allgemein gestellt, ich weiß leider nicht was du genau wissen willst. Ich kann dir zu den Themen tiergestütze Arbeit, Inobhutnahme, Pflegefamilien und ein wenig zu Adoption sagen.

In alle diesen Arbeiten kannst du als Erzieherin arbeiten. Bei der tiergestützen Arbeit brauchst du in der Regel eine Zusatzausbildung, ausser an Stellen die das als Gesamtkonzept haben. Bei Adoptions- oder Pflegefamilienvermittlung sollte man schon etwas Berufserfahrung mitbringen und evtl eine Zusatzausbildung z.B. im systemischen Bereich. Hier sind Erzieher auch nicht so oft vertreten.

Inobhutnahme wäre dann ja im Heim oder im Jugendamt (als Vermittlungsstelle). Heim ist ein guter Einstiegsjob, Jugendamt ist auch besser, wenn man schon Erfahrung hat. Im Jugendamt werden Erzieher leider nicht so oft genommen.

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