Wer kennt sich genauer mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen aus und kann dazu etwas erklären?

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3 Antworten

Ich denke, du siehst diese Vergleiche zu konkret bzw. zu sehr aus der praktischen Perspektive.

Ziel des Referenzrahmens ist es ja gerade, Abschlüsse vergleichen zu können, die man sonst schwer vergleichen kann.

Natürlich - da stimme ich dir zu - hat ein Meister oder ein staatlich geprüfter Techniker erheblich mehr praktische Erfahrung gesammelt als ein Bachelorabsolvent. Was Meister und Techniker aber fehlt, ist eine wissenschaftliche Ausbildung, die ein Bachelor erfahren hat.

Natürlich ist es ein bisschen wie Äpfel und Birnen vergleichen, wenn man Praxis und Wissenschaft gegeneinander aufwiegen möchte. Es geht dabei auch nicht um Gleichmacherei. Denn weder kann der Bachelor Stromkabel verlegen, noch kann der Techniker oder Meister fundiert über - nur als Beispiel - altnordische Literatur sprechen.

Beide haben aber auf ihrem Gebiet ungefähr ähnliche Kompetenzen, nämlich (Zitat nach https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Qualifikationsrahmen):

"Leitung und Gestaltung komplexer, unvorhersehbarer Arbeits- oder
Lernkontexte, die neue strategische Ansätze erfordern; Übernahme von
Verantwortung für Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis und/oder
für die Überprüfung der strategischen Leistung von Teams".

Der Kern des Referenzrahmens sind diese Kompetenzen, also das, was die jeweiligen Absolventen in der Lage sind, mit ihren Abschlüssen zu tun, unabhängig von dem Gebiet auf dem sie es tun oder auf welchem Weg sie den Abschluss erreicht haben.

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Also ich glaube ich kann zu dem Thema etwas erklären, weil ich zufällig zwei gute bekannte habe wo der eine Meister ist, und der andere Techniker.
Der Techniker hat sich allerdings noch zum Technischen Betriebswirt weitergebildet, aber er war jahrelang als Bautechniker tätig.

Ich kann nur sagen das beide ungefähr gleich verdient haben. Der Meister ist genauer gesagt Industriemeister und ist mittlerweile sogar die zweite Hand vom Chef. Der Techniker war immer nur in der mittleren Führungsebene, hat aber trotzdem überdurchschnittlich gut verdient. Er hatte auch immer Angebote von andren Firmen. Vielleicht herrscht momentan Technikermangel so wie es aussieht.

Jetzt ist er Technischer Betriebswirt und macht so wie der Industriemeister einen auf Chef.

Also beide Varianten scheinen gut zu sein. Sowohl der Meister als auch der Techniker.

Aber man kann natürlich nicht an den zwei Beispielen von mir alles fest machen.

Wenn der Techniker an sich schon 2.500 Stunden in Anspruch nimmt, und der Meister nur 1.500 Stunden, dann glaube ich das der Techniker allgemein hin schon höher zu bewerten ist.

Zum Bachelor kann ich jetzt nichts sagen.

Schönen Gruß

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Ein BAchelor muss vorher aber auch noch ein Abitur gemacht haben - ein Meister nicht.

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Kommentar von DasDuelon
17.09.2016, 20:51

ein Techniker bekommt mit den Abschluss staatlich geprüfter Techniker das fachabi dazu

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Kommentar von DasDuelon
18.09.2016, 20:45

Ja weil man als Techniker Absolvent Abi hat und als Bachelor auch. Auch Abi ist eine Qualifikation oder?

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Kommentar von DasDuelon
18.09.2016, 20:49

Außerdem hast du doch das mit den Abitur geschrieben oder nicht

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