Wer kennt sich aus mit Wegerecht auf nem Privatgrundstück?

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8 Antworten

Zunächst kann der neue Eigentümer eine angemessene Entschädigung für die Nuztung und die Instandhaltung seines Weges verlangen oder diesen abschließen. Bie 1,7 km Länge erscheint mit diese einzig Zuwegung kaum vorstellbar. Handelt es sich bei den Grundstücken um Hausgrundstücke oder Gartenlandparzellen, die man durchaus auch von anderer Seite zu Fuß erreichen kann? Eine Flurkarte könnte Licht in die angelegenheit bringen. Kann man das Grundstück in Google Earth finden?

Ganz so einfach ist es nicht. Privat ist zwar privat, aber wenn es den anderen Anliegern ohne diesen Weg unmöglich ist, auf ihr Grundstück zu gelangen, dann sieht die Sache möglicherweise anders aus. Eine Beteiligung an den Unterhaltskosten und/oder eine Nutzungsentschädigung ist natürlich sehr wohl rechtmäßig.
Ich frage mich aber folgendes: Warum hat eigentlich keiner der Anlieger die Möglichkeit genutzt, eine Dienstbarkeit (Durchfahrtsrecht) durch Eintrag im Grundbuch vorzunehmen? Und jetzt ist ebenso keiner bereit zu zahlen? An die Gemeinde müssen auch Gebühren zur Finanzierung der Straßen- und Wegeinstandhaltung gezahlt werden. Warum sollte der Privatbesitzer das aus eigener Tasche zum Nutzen anderer finanzieren?

Eben. Aber vermutlich ist das der Punkt - muss der Eigentümer jetzt alle 30 Anlieger verklagen damit diese sich an den Kosten beteiligen? Boah, was für eine Sch****** situation.

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@EGon42

Wenn es keine Einigung gibt, könnte es ja tatsächlich auch so sein, dass er den Weg dann ganz dichtmacht. Dann müssten die Anlieger alle sehen, wie sie klar kommen. Wie firstguardian schon geschrieben hat, kommt es ganz auf die weiteren Umstände an. Bei Wegerechten gibt es oft erbitterte und langwierige Rechtsstreitigkeiten.

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Die anlieger hatten sich an die Situation gewöhnt,Vorbesitzer war das Forstamt und die haben sich um den Winterdienst gekümmert,unentgeltlich....Deswegen hat sich auch keiner der anlieger irgendwelche dienstbarkeiten eintragen lassen,zudem hätte es ja geld gekostet....

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@phunny2701

Das nennt man dann eigene Blödheit. Wäre ich der Grundstückseigentümer würde ich den Weg dicht machen und dann vor Gericht klären lassen wie das Notwegerecht ausgestaltet wird.

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Schlist euch zusammen und nehmt euch einen Anwalt.. Wenn es die einzige Möglichkeit ist, zu eurer Wohnung zu kommen, dann muss dies kostenlos geschehen.. Abstellen dürft Ihr euer Auto aber nicht, da es sein Grundstück im Prinzip ist ..

Nein muss es nicht, bei einem Notwegerecht und um was anderes geht es hier nicht entscheidet ein Gereicht wie das geregelt wird und mit Sicherheit wird es nicht entscheiden das der Grundstücksbesitzer das umsonst einräuen muss. Was wäre den wen du der Grundstückseigentümer würdest, wärst du dann bereit für diese 30 Parteien die Kosten zu tragen, ich denke nein.

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wie der neue Eigentümer damit verfährt ist seine Sache schließlich hat er das Geh- und Fahrtrecht mit Kauf erworben... da hätten die leutz mal schneller sein müssen und sich ein Geh- und Fahrtrecht einräumen müssen!

es gibt das gewohnheitsrecht,aber wenn der neue besitzer sich anstellt machst du nix.haben wir in hagen auch gerade so einen fall...das wird schwer

Ich denke mal das mit dem Gewohnheitsrecht greift hier nicht.

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Privat ist nicht immer Privat. Es kann sich auch ein Notwegerecht ergeben. Wenn die anderen Anwohner keine andere Möglichkeit haben auf ihre Grundstücke zu gelangen, dann kommt u.U. auch eine Duldung der Nutzung in Frage.

Es gibt ein Gewohnheitsrecht.

Ja das gibt es, aber wenn der neue Besitzer die Straße zu macht weil er die Haftung und die Instandhaltung nicht bezahlen will dann ist das sein gutes Recht. Gewohnheitsrecht heißt ja nicht das der neue Besitzer alle Kosten überhehmen muss. Er darf sehr wohl eine angemessene Beteiligung von den Anwohner verlangen und wenn die nicht zahlen wollen dann darf er den Weg durchaus zu machen. Das hat es schon öfters gegebn. Deshalb ist es so Wichtig sich bei Zeitem um so etwas zu kümmern.

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