Wer kennt sich aus mit der PKW- Inspektion , Gewährleistungsgarantie und ist man Verpflichtet die Jährliche Inspektion zu machen , oder nur Abzocke?

8 Antworten

Hallo,

du siehst nicht ein, eine Inspektion durchführen zu lassen, hast dich aber sicherlich gefreut, ein Auto gefunden zu haben, bei dem ein anderer so dumm war, sie ganz brav jedes Jahr - sogar bei Opel - zu machen.

Bei einem Fahrzeug, dass ich im Oktober 2017 bei einem Händler gekauft habe, erwarte ICH, dass er entsprechend überprüft und / oder gewartet wurde - nicht aber, dass im gleichen Monat schon eine Wartung fällig wird.

Das muss man halt vor dem Kauf abklären, ob dem auch so ist.

Wenn es ein Händler mit Werkstatt ist, dann würde ich eine Inspektion von diesem machen lassen, denn auch bei ihm hast du die Gewährleistung.

Wenn er keine Werkstatt hat, dann kannst du natürlich auch zu einer anderen freien Werkstatt gehen. Dabei immer darauf achten, dass diese auch einen "KFZ-Meister" (angestellt) hat. Das ist zwar hauptsächlich bei Neuwagen und deren Gewährleistung / Garantie wichtig, kann aber auch in diesem Fall nicht schaden.

Sicher, dass du in deiner Aufzählung nicht irgendwas vergessen hast?

525 Euro ist für das von dir genannte zu viel - selbst in einer Opel-Vertragswerkstatt.

OPEL ist übrigens sehr kulant, kulanter als die meisten anderen deutschen Herstelller - diese positive und anderswo negative Erfahrung durfte ich schon persönlich machen.

Allerdings ist für Kulanz wiederum erforderlich, dass du zu Opel gehst.

Die Entscheidung musst du treffen.

Viele Grüße

Michael


Hallo,

zwei Anmerkungen dazu:

1.Inspektionen

Das ist keine Geldmacherei ,sondern dient der Sicherheit und Erhaltung des Fahrzeuges.Wenn man nichts von Technik versteht, sollte jedes Fahrzeug mindestens einmal im Jahr geprüft werden durch einen Fachbetrieb. (Im Nutzfahrzeug-Bereich ist das übrigens sogar Gesetzlich geregelt).

Die Preise dafür sind natürlich immer ein Knackpunkt, aber man sollte dabei auch nicht vergessen,das die heutigen Pkw mittlerweile mehr fahrende Computer als Autos sind und dafür spezialisiertes Personal notwendig ist, das natürlich auch Geld kostet.

2.Gewährleistung/Garantie

Hier gilt das, was man bei Kauf vereinbart hat.

Zu dem ganzen Komplex noch eine private Bemerkung von mir.

Man sollte sich umsehen und sich "seinen" Händler/Werkstatt gut aussuchen und dann auch dort bleiben.

Als Stammkunde bekommt man dann oft schnelle Hilfe auch mal ganz ohne Berechnung oder der Meister gibt einem "Tipps" was man ersetzen sollte (weil intern im Automobilkonzern Fehler entdeckt wurden).

So gab mir mein Meister mal vor 20 Jahren den "Tipp" , ein Bauteil auszutauschen, weil es im Alter damit Probleme gäbe.Ein Jahr später wurde dann vom Werk offiziell eine große Rückruf-Aktion gestartet, wobei die Leute da dann aber voll bezahlen mussten.

Danke um die Antwort. Das Auto hat nur die Gewährleistung/Garantie vom Händler wo ich es gekauft habe in diesem Monat Oktober 2017 ( habe den Pkw NICHT beim Opel Händler gekauft ). Bin dadurch auch nicht gebunden an die Opel Werkstatt . Die Preise Explodieren beim Opel , als einfacher Bürger kann man sich da nichts mehr leisten. Ich werde mich an eine ausgesuchte Werkstatt auch halten . mfg  

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Auch bei einem Neuwagen kriegt man keine Garantie auf dem Motor. Du kannst beim Neukauf Garantie dazu kaufen auf eine gewisse Zeitraum nur es kostet ein haufen Geld. Da du dir jetzt gedanken machst dass, die Garantie bei deinem fall durch die nicht gemachte Inspektion wegfällt bedenke das der Motor keine Garantie hat.

Das teuerste beim Auto zu reparieren ist der Motor alles andere ist vlt halb so teuer.

Also falls du die Inspektion weiter führst und das Auto iergendwann ein Motorschaden bekommt wird dir das nicht durch diese GARANTIE gewährleistet.

Wie viel muss eine "große Inspektion" bei Opel untersuchen?

in den letzten 8 Tagen habe ich mich wundern und ärgern müssen. Meinen Opel Astra h Diesel CDTI 1.9 (120 PS, BJ 2004), den ich 2014 gebraucht kaufte und der mittlerweile 151000 km Fahrleistung hat, brachte ich am Do, 17.3.2016, zu meiner Opel-Fachwerkstatt zur Inspektion - nach 30.000 km, m.E. war dies eine "große Inspektion". Als ich das Auto abholte, war ich über den Preis schockiert: Fast 1.500 Euro für neue Bremsbeläge vorn und hinten und einen neuen Bremskopf sowie TÜV und HU. Die teuerste Inspektion meines Lebens. Ich hoffte, nun sei erst mal Ruhe. Pfeifendeckel! Am Montag darauf meldete mein Display: "Kühlgerät prüfen!". Gesagt, getan. Opel prüfte und fand: Das Kühlgerät /-system sei undicht. Neupreis mit Originalteil: Ca. 470 Euro, Mit anderem Teil: Ca. 100 Euro weniger. Mir reichte es. Ich ging zu einer freien Konkurrenzwerkstatt. Dort wurde gesagt: Die Hauptinspektion hätte dort 400-500 Euro weniger gekostet. Und nun auch noch Zusatzkosten für einen neuen Kühler. Hätte das Kühlgerät nicht zur großen Inspektion gehört? Heute stellte ich zudem fest: Auch die Klimaanlage muss nachgefüllt werden...Außerdem: Nachdem mir die freie Werkstatt das Kühlgerät ersetzt hatte, wurde mir mitgeteilt: Die Schutzkappe für den linken Außenscheinwerfer vorn fehlt. Hätte nicht auch das bei der großen Inspektion bemerkt werden müssen? Laut "Kft.de" gehört zur großen Inspektion zumindest auch die Überprüfung der Lichtanlage und des Kühlgerätes: http://www.kfz.de/inspektion/grosse-inspektion/

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