Wer kennt gesetzlich sich aus?

6 Antworten

Der "Bewohner" wird wohl nochaus der Zeit als der Erblasser lebte, sein Recht haben, in dem Haus zu wohnen. Sei es durch Mietvertrag, sei es durch Leihe oder sonstige Gestattung. Dann hat der Miterbe genauso wenig ein Recht zum Zutritt zum Haus wie ein Vermieter. Davon unabhängig ist, dass beide Miteigentümer sind. Der Bewohner muss, wenn ihm nicht durch Vereinbarung mit dem Erblasser oder durch das Testament ein kostenloses Wohnrecht eingeräumt ist, eine Nutzungsentschädigung an den Miterben bezahlen. Außerdem kann jeder die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft und der Miteigentumsgemeinschaft am Haus verlangen. Notfalls durch Zwangsversteigerung erzwingen, wenn keine Einigung erziehlt wird.

Wenn euch beiden Haus und Grundstück gehört, müsst ihr euch einigen. Wenn das Haus nur für eine Familie reicht (platzmäßig), kann auch nur einer drinnen wohnen. Er muss dem Anderen keinen Schlüssel zu seinem Heim geben, ihn wohl aber auszahlen.

Wie ging das ganze aus? Hab jetzt auch so ein Fall

Wann verjährt ein Testament?

Jemand stirbt. Es wird kein Testament gefunden. Der gesetzliche Erbe erbt ein Haus und nimmt das Erbe an.
15 Jahre später wird ein Testsment gefunden. Es regelt, dass das Haus an jemand anderen vererbt werden soll.

Welche Bedeutung hat nun das Testament?

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Wie gestaltet sich die Grundsicherung bei einem Erbe?

Wenn jemand Grundsicherung wegen Krankheit bezieht und ein Haus erben soll, muss man dieses annehmen? Das Haus ist sehr marode, eigentlich nicht bewohnbar und in dieses müsste sehr viel Geld investiert werden. Verkaufen kann man es wohl auch nicht, denn man müsste wohl eher Geld geben, damit es jemand nimmt. Wenn man das Erbe beziehungsweise Haus ausschlagen möchte, hat dies einen negativen Einfluss auf die Grundsicherung?

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Mann hatte durch Schenkung schon Besitz vor der Eheschließung. Frau bekam ihr Erbe während der Ehe.

Der Mann erhielt von seinem Vater vor der Eheschließung eine Schenkung (Haus mit Grundstück). Die Frau erbte von ihren Eltern während der Ehe ihr Elternhaus mit Grundstück. Was würde im Fall einer Scheidung geschehen. Die Frau hat keine Rechte am Haus und Grund des Mannes? Der Mann hätte Rechte auf das während der Ehe geerbte Haus und Grundstück der Frau?

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Bekommt Schwester vollen Erlös des Erbes wenn sie das Erbe verkommen lässt?

Von unserer Mutter haben wir ein Haus mit Grundstück geerbt. Meine Schwester bewohnt dieses Haus und Grundstück. Vor dem Tod der Mutter hat sie dort gemeinsam mit unserer Mutter gewohnt. Unsere Mutter hat sich um alles gekümmert. Seit dem Tod kümmert sich meine Schwester weder um Haus noch um Grundstück. In regelmäßigen Abständen fahren mein Mann und ich dort hin um für sie das Haus zu säubern und das Grundstück in Ordnung zu halten. Wir entrümpeln das Grundstück und besorgen kleinere Reparaturen. Alle anfallenden schriftlichen Dinge erledige ich, auch die für meine Schwester. Sie lässt alles nur verkommen. Mein Mann arbeitet quasi für das meinige als auch für das Erbe meiner Schwester. Wir wollen das Grundstück zum Verkauf anbieten. Kann auch mein Mann einen Teil vom Erlös einfordern? Er hat die ganzen körperlichen Arbeiten erledigt. Alles was zum Erhalt des Grundtücks getan werden muss, machen mein Mann und ich. Meine Schwester tut überhaupt nichts.

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Gemeinsames Eigentum an Haus und Grundstück-Rechte und Pflichten

Meine Schwester hat als vorgezogenes Erbe auf einem Grundstück (Grundstück geerbt, Geld für den Hausbau ebenfalls, so dass sie nun nur noch eine geringe Hypothek von ca. 300,-€ pro Monat abzutragen hat), ein Haus gebaut. Das Grundstück gehört allerdings ihr mit meiner Mutter gemeinsam. Das Haus gehört ihr, allerdings wurde eine Einliegerwohnung eingebaut, die meiner Mutter gehört. Meine Mutter hat meiner Schwester diese Wohnung zur unentgeltlichen Nutzung überlassen. Ein Vertrag darüber wurde aber nie gemacht.

Das Haus ist jetzt ca. 10 Jahre alt und meine Schwester ist nun, nach einem Streit über andere Dinge, an meine Mutter herangetreten und fordert eine Beteiligung meiner Mutter an den Kosten für Baumfällungen, Dachsanierungen, Solarzelleneinbau, Renovierungskosten für das Haus....

Rein emotional gesehen tut das sehr weh, zumal meine Mutter schon vor Jahren von ihrem Schwiegersohn des Hauses verwiesen wurde und meine Schwester den Enkel als Druckmittel, ihre Forderungen durchzusetzen einsetzt und meine Mutter stets ihren Enkel finanziell großzügig unterstützt.

Doch rein rechtlich gesehen: Was sind jetzt hier die Rechte und Pflichten meiner Mutter?

Sie hat keinen Zugang zum Grundstück und so auch nicht zu ihrer Wohnung.

SIe will keinen Streit, muss aber nun reagieren.

Dankbar für jeden Rat!!

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Erbausschlagung = kein Recht auf Dokumente der verstorbenen Personen?

Hallo,

leider ist meine Mutter vor einigen Tagen verstorben. So wie es derzeit aussieht werde ich wohl das Erbe wegen überschuldung ausschlagen.

Mit diesem Schritt gebe ich ja amtlich alle Rechte und Pflichten als Erbe weiter. In meinem Fall an den Staat, weil kein weiterer Erbe bekannt ist.

Aber was ist mit den Dokumenten meiner Mutter, sprich dem Familien Stammbaum, ihrer Geburtsurkunde und ihrer Sterbeurkunde?

Kann bzw. muss ich diese Dokumente behalten? Ich würde ja gerne, aber ich weiß nicht, ob ich es überhaupt darf.

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