Wer kennt Gedichte über den Tod/Trauer?

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13 Antworten

Ich habe vor einiger zeit mal selber ein Gedicht über das Thema Tod und Trauer geschrieben.

                       Rose

Wenn ich an dich denke erfüllt Leere mein Herz Ich fühle Trauer und Schmerz Warum bist du gegangen und hast mich allein gelassen Du bist nicht mehr hier, ich kann es nicht fassen An Hölle und Himmel tausende glauben Diese könnten mir meinen Verstand rauben.

Himmel gut und schön, Hölle , oh welch graus Wiedergeboren vielleicht als Maus Ich, oh kleine Rose, glaube nicht daran Ich werde dich wiedersehen, doch ich weiß nicht wann Im Himmel als kleiner Engel spielend auf der Harfe Niemanden ich diese Gedanken an die Hölle mit ewigen Qualen rate Wiedergeboren zum niedrigen oder hohen Wesen Wie kann man daran glauben und in der Bibel lesen

Oh kleine Rose ich weiß Gott denkt an dich Er weiß gewiss das du nicht wolltest verlassen mich In sein Buch geschrieben hat er dich, glaube mir Und wenn ich ewig lebe, dann nur mit dir Zu wachsen hört dein Lebensbaum nicht auf Ich über Wiesen im Nebel immer wieder zu ihm lauf Und ich bin gewiss, ich werde dich wiedersehen

Du bist gegangen und der Himmel ist mit Wolken verhangen Doch die Trauer schwindet weil ich weiß, das du fühlst davon nichts Dieser Gedanke tröstet mich Ja kleine Rose im Herzen schon jetzt dich wieder sehe ich

A.S 03.12.07

Wir sind uns begegnet du hast Spuren hinterlassen in mir deine Handschrift, dein Zeichen unauslöschlich in meinem Herzen hast du dir Raum geschaffen für immer. Anette Müller

Quelle: http://www.provivo.info/todesfall/trauer/trauersprueche-uebersicht

der tod! was ist der tod? ein schöpfer tiefren seins. Man f&auml;llt nicht aus der welt, man wird erst mit iht eins! der tod ist heiliger als alle andren engel. Er hebt das ich heraus am grab der mängel. Im tod wirst du so still,< daß goitt dich hören kann. Im tod fängt unser ich ja erst zu klingen an!

Die Wirklichkeit im träumenden Traum geträumt (von Lositheed)

Komm halt mich, komm lass es sein wie es ist

Hier verweilen wir alle nur für bestimmte Zeit

Doch wir mit uns, in allem, für uns, ist die Zeit nicht begrenzt

Du wirst gestärkt heraus kommen, Du wirst sehen, verstehen und glücklich sein!

Das Feld der Einsamkeit wird ausschließlich meine Bestimmung sein.

Der Tod ist das Tor zum Licht

am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

von Franz von Assis

Das, was dem Leben Sinn verleiht,

gibt auch dem Tod Sinn.

von Antoine de Saint-Exupéry

Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,

Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern

unseres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,

dass wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.

Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.

Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.

Wunderbare Verwandlung.

Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden.

Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat.

Doch atmest du auf und legst das Rechte

still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.

Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit,

dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.

von Dietrich Bonhoeffer

Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts.

Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.

Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,

jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.

unbekannt

http://www.gedichte-garten.de/artman/art/beitrag_86.shtml

sehr gute auftragsgedichte fuer spezielle Anlaesse http://wortschatulle.wordpress.com

IM ZIMMER NEBENAN

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr.

Was ich für euch war, bin ich immer noch.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht, denkt an mich, und trinkt auf mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens - Und hört Musik.

Der Faden ist nicht durchschnitten.

Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

Gefunden auf http://www.trauerratgeber.info

Schau mal unter http://www.wijoke.de/Trauersprueche/trauersprueche.html

"Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben"

... sind aber keine Gedichte

http://www.gedichte-fuer-alle-faelle.de/trauergedichte/index.php

schau mal hier: http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?p=1682168

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