Wer kennt dieses Flaggensymbol / Flagge vermutlich aus dem II Weltkrieg

...komplette Frage anzeigen 1. Flaggensymbol - (Flagge, Militaria, Flaggensymbol) 2. Flaggensymbol - (Flagge, Militaria, Flaggensymbol)

6 Antworten

Hallo,lieber 2468lot, ergänzend zu meinen bisherigen Ausführungen kann ich Dir mitteilen, daß ich das Taktische Zeichen weiter eingrenzen konnte. Es handelt sich um die Kennzeichnung des Generalkommandos des III. Korps. Es handelt sich bei Deinem Silberteller um ein "Erinnerungsstück", welches einem zugehörigen Offizier als Andenken, vielleicht zum Geburtstag oder zu einem besonderen Jubiläum/Dienstjubiläum überreicht wurde. Hier nun ein kleiner Abriß der Geschichte des III. Armeekorps: Das III. AK wurde im Oktober 1934 in Berlin im Wehrkreis III aus der 3. Division der Reichswehr aufgestellt und trug zunächst noch die Tarnbezeichnung "Befehlshaber im Wehrkreis III." Erster Kommandierender General wurde Generalleutnant Erwin von Witzleben, der im November 1938 von General der Artillerie Curt Haase abgelöst wurde. Am 26. August 1939 wurde das Korps unter Zurücklassung eines Stellvertretenden Generalkommandos (unter Generalleutnant Franz Maria von Dalwigk zu Lichtenfels) mobilisiert.

Im Polenfeldzug unterstand das Korps der 4. Armee unter General der Artillerie Günther von Kluge, welche der Heeresgruppe Nord unter Generaloberst Fedor von Bock angehörte. Auf dem Vormarsch durch Westpreußen mit der 50. Infanterie-Division und der Brigade Netze (Grenzschutztruppe) erreichte das III. Armeekorps am 4. September 1939 den Nordrand von Bromberg. Der weitere Vormarsch erfolgte über Hohensalza in den Raum Gostynin, wo es vom 13. bis 21. September zu Kämpfen während der Schlacht an der Bzura kam.

Nach dem Ende des Polenfeldzugs wurde das Korps im Oktober in die Eifel verlegt, wo es zunächst der 6. Armee, später der 12. Armee unterstellt wurde. Im Westfeldzug ab Mai 1940 stieß das Korps durch Luxemburg nach Belgien vor, durchbrach die südbelgischen Befestigungen und gelangte bis in den Raum des französischen Rethel. In der zweiten Phase des Westfeldzugs griff es über Aisne und Marne an und stieß bis an die Loire vor. Danach wurde es für kurze Zeit zum Schutz der Demarkationslinie eingesetzt. Ab Mitte Juli 1940 erfolgte die Verlegung nach Polen zur 18. Armee.

0
@RedBaron

Nach mehrfach wechselnden Unterstellungen kam das neue III. Armeekorps (mot.) (umbenannt am 21. März 1941) im Mai 1941 zur 6. Armee, die zu Beginn des Russlandfeldzugs der Heeresgruppe Süd (ehem. Heeresgruppe A) angehörte. Beim deutschen Angriff auf die Sowjetunion war das Korps aus Galizien angesetzt. Es wurde in Kämpfe an der Stalin-Linie und im Raum Schitomir verwickelt. Im Juli wurde es der 1. Panzerarmee der Heeresgruppe Süd unterstellt und erreichte Ende des Monats den Dnepr bei Dnjepropetrowsk. Der weitere Vormarsch führte es bis Mariupol und im November bis Rostow am Don. Nach dem durch einen sowjetischen Gegenangriff erzwungenen Rückzug aus Rostow (→ Schlacht um Rostow) verbrachte das Korps den Winter am Mius, bevor es im Mai in die Schlacht bei Charkow eingriff. Von Februar bis April 1942, sowie im Juni 1942 wurde das Korps auch als Gruppe von Mackensen bezeichnet.

0
@RedBaron

Während der deutschen Sommeroffensive 1942 stieß das Korps (ab Juni 1942 als III. Panzerkorps bezeichnet) im Verband der 1. Panzerarmee der Heeresgruppe A über Rostow, Armawir und Maikop bis zum Terek vor. Nach Kämpfen um Naltschik und Ordschonikidse zog sich das Korps nach Einsetzen der sowjetischen Nordkaukasischen Operation aus dem Kaukasus zurück. Im März 1943 folgten Einsätze bei Stalino und Lissitschansk/Slawjansk. Danach wurde das Korps im Raum Charkow aufgefrischt und auf das Unternehmen Zitadelle vorbereitet. Dabei kam es im Juli als Teil der Armeeabteilung Kempf zum Einsatz. Es folgten bis zum Jahresende Rückzugskämpfe als Teil der 4. Panzer- und 8. Armee bis an den Dnjepr.

0
@RedBaron

Im Januar und Februar 1944 wurde das Korps erneut aufgefrischt. Von März bis April war es als Teil der 1. Panzerarmee an der Kesselschlacht von Kamenez-Podolski beteiligt. Danach wurde es zur Verfügung der Heeresgruppe Nordukraine gestellt. Infolge der Lwiw-Sandomierz-Operation der Roten Armee im Sommer 1944 mußte sich das Korps bis an die Weichsel zurückziehen, wo es an den Kämpfen um den Baranow-Brückenkopf teilnahm.

0
@RedBaron

Im September erfolgte die Verlegung nach Ungarn, wo das Korps wieder der 6. Armee unterstellt wurde. Hier kam es im Oktober bei der Abwehr der sowjetischen Debrecener Operation zum Einsatz. Von November 1944 bis Januar 1945 war es Teil der Gruppe Breith, die von seinem Kommandierenden General Hermann Breith geführt wurde und der weitere Korpsverbände unterstellt waren.

0
@RedBaron

In dieser Zeit war es an der Schlacht um Budapest beteiligt, bei der die Kapitulation der dort eingeschlossenen Verbände nicht verhindert werden konnte. Im März folgte die Teilnahme an der gescheiterten Plattenseeoffensive.

0
@RedBaron

Von dort zog sich das Korps danach über einen Donaunebenfluß zurück und ging beim steiermärkischen Städtchen Gleisdorf letztlich in die Kriegsgefangenschaft. So, das war's !! Mehr konnte ich auch nicht herausbekommen. LG vom alte Red Baron......

0

Es handelt sich in jedem Falle um "Taktische" Zeichen aus dem II.Weltkrieg. Fahrzeuge des Führungsstabes der jeweiligen Einheiten hatten eben diese Symbole auf Kfz.-Standern & Fahrzeugkennungen. Die Zahlen unter dem TZ des linken Photos sind extrem wichtig, da diese in der Tat die Einheitsbezeichnung & eventuell noch ein Datum beinhalten können. "III" kann III. Kompanie oder das III. Corps bedeuten. Der Zierteller (Wohl aus Zinn??) ist offensichtlich zur Erinnerung oder eventuell auch für eine Ehrung o.Ä. angefertigt worden. Versuche bitte, die unleserlichen Zahlen zu entziffern & teile uns diese nach hier mit..!! LG einstweilen von Deinem alten weisen Ersthelfer Red Baron

Servus RedBaron, es handelt sich um einen silbertelle 800er mit Punzen Mond u. Krone als Mond für Silber u. Krone für deutsches Reich. u. WM Herstellerpunze.

Also auf dem Bild ist die Flagge drunter die römische Drei abgeschlossen mit einem Punkt. Darunter kommt eine Datumsangabe. 1.9.38 - 15.12.39

Ich stell noch eine Zeichnung rein.! Weis nur noch nicht wie.!? Und Danke erstmal für deine Antwort.!!!

0

Das ist ein okkultistisches Zeichen, nämlich das Pyramidensymbol. Mehr Informationen darüber findest du auch im Internet. Oder in deinem Falle auch "wie oben, so unten".

Hallo Olga1970, danke für deine schnelle Antwort, also auf Okkult. im dritten Reich kenne ich nur die schwarze Sonne, und einige Keltische Runen. Pyramidensymbol ? "wie oben, so unten" ? Mein Verstand setzt aus, sitzt schon seit heute Morgen vor dem Compi und finde nix. Villeicht hast du nochmal einen kleien denkanstoss für mich. Wäre echt super nett von dir. Kenne mich mit Okkultismus so garnicht aus. Ist mir auch einwenig unheimlich. War gerade auf sehr teuflischen Seiten im Netz. Gruselig. Danke dir im voraus für deine Mühe.

0

Die richtige Antwort:

Das Zeichen besteht (farbig) aus dem oberen schwarzen Dreieck und dem unteren rotem Dreieck. Das linke und rechte Dreieck ist weiß.

Es steht für das III. Armeekorp der Wehrmacht. Dafür steht die römische Drei.

Ursprünglich schon im Kaiserreich vorhanden.

Weiteres findest Du bei Tante Wiki...

PS: Die Vorderseite wäre natürlich noch interessant!

Flaggensignal - vielleicht das?

Z wie Zulu

Einflaggensignal: „Ich benötige einen Schlepper.“ / „Ich setze Netze aus (Fischer).“

Was möchtest Du wissen?