Wer kennt diese trauersituation während einer depression?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Du bist jetzt am richtigen Ort, um mit einer erneuten schlimmen Situation fertig zu werden. Die Therapeuten und die Gruppe können dir helfen, das zu ertragen.

Wie du reagierst, was du tust, es spielt keine Rolle, was die anderen drüber denken. Du musst dir Luft machen, den Schmerz herauslassen und wenn er überdeckt ist, weil sich andere Dinge davor geschoben haben, ist es eben gerade so.

Du hast Unterstützung, Medikamente und all das wird dir weiterhelfen.

Und es geht weiter, auch wenn du keinen Weg siehst. Halte dich an die Gegebenheiten, deine Termine ein und wieder geht ein Tag vorbei.

Routine kann sehr tröstlich sein. Sie ist wie eine Haltestange am Abgrund. Du schaust hinab, wirst aber zuverlässig gestützt und kannst nicht fallen.

Hallo, das ist grade alles ziemlich schwer für dich kann ich mir vorstellen. Mach dir nichts draus dass du keinen Fortschritt in der Therapie machst in der nächsten Zeit. Das braucht alles seine Zeit und dein Therapeut kann dir bei der Bewältigung sicher helfen. Gib einfach nicht auf egal wie schwer es ist. Und es ist ganz normal zwischendurch mal seine Emotionen zu verlieren, war bei mir gestern auch der Fall. Aber dieser Zustand hält nicht ewig. Ich hoffe für dich dass es nicht zu hart für dich wird. Du packst das ;)

Mhmm also ich hab mal Antidepressiva bekommen... Cypralex.. Ich habe da gemerkt, wenn ich mich gefreut habe, habe ich zwar gewusst das ich mich freue aber es nicht so richtig Gefühl, mein weinen und alles hat sich auch sehr unecht angefühlt.. Es war alles irgendwie so komisch... Ich hatte meine Tochter auf dem Arm und wusste das ich sie liebe aber ich habe es nicht gefühlt... Meine Gefühle waren sehr abgestumpft von den Tabletten usw.. Vielleicht fühlt es sich wegen den Medikamenten so an... Ich hab die 1 Jahr genommen und kein selbst nicht mehr wieder erkannt, dann habe ich sie abgesetzt und danach richtige Depression gehabt aber ich wollte es ohne Medikamente schaffen ... Ich habe trotzdem mein Tagesablauf eingehalten, egal wie schlecht es mir ging und wie müde ich war, hab immer dagegen angekampft usw... Hat zwar ne weile gedauert und man braucht einen starken Willen aber jetzt kann ich sagen da ich keine Depressionen mehr habe und sie auch bis jetzt nicht mehr gekommen sind... Das wichtigste ist auch daran zu arbeiten und Dinge zu verarbeiten die ne Depression auslösen... Ich bin halt gegen Medikamente, da ich gemerkt habe sie haben aus mir einen anderen Menschen gemacht der ich nicht bin und meine Gefühle waren total abgestumpft, die in der Klinik haben mir nur Medikamente gegeben aber an meinem Problem haben sie nicht richtig gearbeitet... Klar man hat mal drüber geredet aber mehr nicht.. Da war nichts mit Aufarbeitung... Geben Medikamente um das Problem weg zu schieben und es zu unterdrücken aber es aufzuarbeiten usw das nicht... Ich hab halt gemerkt und die erfahrung gemacht, das es auch ohne Medikamente geht.. Sogar viel besser wenn man für sich selbst weiß und kämpft und an sich selbst arbeitet... Hätte ich die Medikamente weiterhin genommen, dann wäre ich jetzt nicht der Mensch der ich jetzt bin sondern würde immer noch die Medikamente nehmen und total abgestumpft sein

da du dich ja in stationärer therapie befindest, solltest du mit deinen therapeuten reden., die können dir helfen.

Was möchtest Du wissen?