wer kennt den § zur Umsatzsteuerbefreiung von Schülerfirmen und wie hoch darf der Umsatz sein

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2 Antworten

§4 Nr 20a USTG

Umsatz geringer als 30677,50 und Gewinn geringer als 3834,-
(findet mal alles bei google gg)

Schülerfirmen in Deutschland sind meistens Dummkopfbetriebe, weil sie ohne ausreichendes Eigenwissen gegründet werden und daher auch nicht wissen, wie ein Unternehmer in Deutschland abgezockt wird vom Staat: Zunächst zahlt die Firma Umsatzsteuern, aber nur wenn sie überhaupt Einnahmen erzielt. Wenn nicht zahlt sie keinen Cent. Dasselbe gilt auch, wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen und deren Umsatzsteuer als "Vorsteuer" die eigene Umsatzsteuerschulden verringert oder gar gegen Null bringt. Noch was für dumme Schüler: Wer an Lieferanten mehr Umsatzsteuern mit dem Lieferpreis zahlen musste als er an umsatzpflichtigen Einnahmen hat, bekommt sogar beim Finanzamt die Vorsteuer zurückerstattet. Das geht natürlich nicht für die Spinner, die sich auf Antrag von der Zahlung der Mehrwertsteuer (=Umsatzsteuer) befreien lassen. Das geht nur, wenn der Vorjahresumsatz unter 20.000,- € liegt und der für das laufende Jahr auch nicht höher ausfällt. Dann zahlt der "Sparer" auch bei höherern Einnahmen als Ausgaben bzw. bei Überschüssen mit gewinnen keinen Cent Mehrwertsteuer. Die an Lieferanten gezahlte Umsatzsteuer kann er dann nur als Betriebsausgabe bei der Einkommens- und Körperschaftssteuer absetzen! -Sodann zahlt jeder gewerbliche Unternehmer zusätzlich Einkommens- oder Körperschaftssteuern, Gewerbegebühren, Sonderabgaben an die Berufszwangskörperschaft namens Industrie- und Handelskammer oder andere "Kammern", deren Überwachung er unterliegt, und dann werden Arbeitgeber für das Schaffen von Arbeitsplätzen noch mit der Hälfte der Sozialabgaben für ihre Arbeitnehmer und Berufsgenossenschaftsbeiträgen bezahlt. (Ständig gehen in Deutschland ca. 100 Unternehmen jeden Tag in die Gerichtsinsolvenz bzw. müssen schließen, wenn sie keine Steuergelder von Leuten wie Kanzlerin Angela Merkel CDU/CSU bekommen.)

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