Wer kennt den Reiseveranstalter hpi tours?

3 Antworten

Wir können uns der Antwort von Xafix nur anschließen. Wir haben die Rundreise „2 Meere, 2 Welten“ in der Türkei gestern stark enttäuscht beendet. Die Rundreise führte uns nach Aphrodisias, Ephesus, Milet, Didyma, Izmir, Laodicia, Perge und Antalya. Die jeweiligen Ausgrabungen, Theater und Tempel sind beeindruckend.
Der Rest ist Abzocke und Nötigung pur. Vor der ersten Tour wurde uns vom Reiseleiter ein Kultur- und Genusspaket (99€ p.P.) aufgezwungen, dass im Prospekt als fakultativ angepriesen war. Sechs Mittagessen und ein Ganztagesausflug nach Milet und Didyma. Eine Absage hätte eine öffentliche Demütigung nach sich gezogen.
Die Mittagessen (ca. 15€ p.P.) waren angeblich kulinarische Spezialitäten aus der Türkei. Bis auf eines dieser Mittagessen waren die restlichen Essen eine Enttäuschung und es gab immer nur eine vorgesetzte Speise. Sämtliche Getränke waren unverschämt teuer (0,25 L Wasser 3 €, 1 kleines Glas Bier 4€ und ein kleines Glas Wein ebenfalls 4€). Auf der ganzen Reise waren die Getränke maßlos überteuert. Ebenso kostete die Benutzung der Toiletten der vom Reiseleiter angefahrenen Orte zur sog. Bedürfnis-Pause zwischen 0,50€ und 1€. Diese Toiletten waren meistens eine Zumutung bezüglich der Hygiene und der Instandhaltung der Anlagen. Die negativen Höhepunkte waren die aufgezwungenen Besuche in der Teppich-, Schmuckfabrik und Ledermanufaktur. Im sog. Knüpfzentrum fand die fast unglaublichste Nötigung bei der Besichtigung statt. Die Besucher wurden in einzelne Räume gedrängt und massiv unter Druck gesetzt. Ein Beispiel: Ein Teppich im Wert von 12.400,-€ wurde von der angeblichen Geschäftsführerin im „Einzelgespräch“ schlagartig auf 4.300€ reduziert. Sämtliche Ablehnungsversuche wurden ignoriert und massiv gegengesteuert. Nur durch einen telefonischen Hilferuf nach Deutschland konnten wir den Kauf eines Teppichs verhindern. Anlass zu dieser gemeinen Episode war, dass wir nur nach den Maßen eines schönes Teppichs gefragt hatten. Der Reiseleiter betonte immer wieder sehr, die Reise diene auch der Unterstützung der „armen“ türkischen Wirtschaft. Überall wo wir „landeten“ wurden wir Opfer von aufdringlichen Straßenverkäufern! Die Hotels hatten zwar zwischen 3 und 5 Sterne, entsprachen allerdings keiner internationalen Wertung. Die Zimmer waren mäßig sauber, das Frühstück und das Abendessen zwar üppig in der Menge, qualitativ aber nur durchschnittlich. Der Reiseleiter war ein missionierende Türke, der mit religiösen Druck und negativen Äußerungen gegenüber der deutschen Kultur die Reise sprachlich begleitete. Seine kurzen Erklärungen waren auswendig gelernte Texte und er duldete selten Nachfragen bzw. Widerspruch. Beispiel: Türkische Gastlichkeit soll angeblich freundlicher durch das direkte Anbieten eines Tees oder Kaffees sein, als die deutsche Gastlichkeit, in der der Gast nur gefragt wird, was man ihm anbieten könne. Er schmückte seine Ausführungen mit Beispielen seiner negativen Erfahrungen als Tourist in Deutschland.
Der Reiseleiter und sein Fahrer verkauften Raki (Schnaps) und Wasser an Board des Busses. Raki wurde als Medizin angepriesen und kostete 3€ für einen Minibecher. 35 Becher wurden pro Flasche ausgeteilt. Verkaufserlös kann sich demzufolge jeder ausrechnen. Ähnlich war das mit dem Mineralwasser: Pro Passagier 5€. Dafür konnte sich jeder so viele 500ml Flaschen nehmen wir er brauchte. Somit kostete das Wasser mehr als wenn man es unterwegs in einen Supermarkt hätte kaufen dürfen. Das war aber nicht möglich. Der Reisebus entsprach nicht dem europäischen Standard (keine Toilette an Board, Windschutzscheibe mit Steinschlag und einem anderen Riss).
Der Heimflug mit SunExpress war eine Zumutung. Das antiquierte Flugzeug (zerrissene Sitzflächen, aus der Verankerung gelöste Aufklapptische, auf dem Boden liegende Teile des Flugzeugs) fand seinen Höhenpunkt in einer defekten Lüftungsanlage, die den Abflug erstmal verhindert. Alle Passagiere mussten aussteigen, nach einer Stunde Aufenthalt zweites Boarding. Nach 45 Minuten Wartezeit im Flugzeug diffuse und nicht verständliche Anweisungen zum Aussteigen (der Co-Pilot stotterte in gebrochenem Deutsch). Passagiere halfen sich gegenseitig diese Anweisungen zu deuten. Schließlich stiegen wir alle zum zweiten Mal aus. Nach 10 Minuten wurde eine Palette mit Mineralwasser aufgestellt, aber ohne Durchsage, dass dieses Wasser für uns bestimmt war. Dann machten die ersten Tapferen sich an das Wasser und nach und nach bemerkten die anderen Passagiere oder wurden von den Mitreisenden auf das Wasser hingewiesen. Nach 30 Minuten verbreitete sich durch Mundpropaganda die Nachricht, dass bei Burger King in der Haupthalle ein Imbiss kostenlos zur Verfügung stehe. Alle Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt extrem hungrig, denn sie mussten ja sehr früh aufstehen. Dazu keine Organisation der Essensausgabe. Jeder musste sehen wo er bleibt. Burger King gab sein Bestes, war aber den Andrang fast nicht gewachsen und bekam auch keine Organis

Wir haben diese Reise anfangs Dezember 2013 gemacht. Erst mal das Positive: Kappadokien bietet eine wirklich herrliche, sehenswerte Landschaft.

Aber : Die Reise wird für 99 € angeboten. Im Kleingedruckten wird ein Zusatzpaket von 129 € erwähnt. Vor Ort kommt noch ein Paket mit 99 € dazu. Angeblich freiwillig, aber was macht man mitten in der „Pampa" , wenn andere Besichtigungen machen und der Bus abgeschlossen ist??? Die Reiseleiterin bearbeitet die Fahrgäste massiv, diese Pakete zu nehmen.

Die ganze Reiseroute selbst kann als pure Touristen-Abmelkerei verstanden werden. Teppich-, Leder- und Schmuckgeschäfte werden von der Reiseleitung als sehr seriös vorgestellt. Vor wegen und Herstellungsprozess sehen. Man wird mit allen Mitteln dort bearbeitet, in Separees geschleppt in welche anderen Mitgästen der Zutritt verwehrt.

Gekaufter Schmuck hat sich bei den Reiseteilnehmern nach einer späteren Schätzung in Deutschland dann als bis zu 400 % überteuert erwiesen. Schmuckstücke wurden, trotz sofortiger Bezahlung, erst 7 Stunden vor Abflug ins Hotel gebracht. So konnte vor Abflug keine Wertschätzung mehr gemacht und auch ein nach türkischem Recht mögliches Rückgaberecht nicht mehr in Anspruch genommen werden.
Schlimm war, dass die Reiseleitung von HPI-tours hinter diesem ganzen Schwindel stand und diesen engagiert in Schutz nahm.

Wir machten die Kappadokien-Reise Im April 2014. Was unten steht, haben wir auch ähnlich erlebt. Aber es ist natürlich auch eine Einstellungssache. Der Preis für die Reise ist aufgrund der angeblichen Zuschüsse sehr günstig. In der Türkei hat man uns die Zusatzpakete (129.- € für Halbpension + weitere 99.-€ für Vollpension und einige Eintritte und Bootstour bot man uns für die Hälfte an. Das haben viele angenommen und fand ich auch okay und immer noch günstig. Wir bereiteten uns gedanklich auf eine kleine Abenteuerreise vor und bekamen sie auch. Kappadokien ist ein wunderbares Ziel und wir genossen jeden Tag bei schönem Wetter.

Was uns zum Schluss aber die Reise etwas versauerte, war der Schmuckladen. Ich kaufte für meine Frau eine Goldkette (Etikettiert mit 1600 Euro, runtergehandelt auf 850€, dann kam der Reiseführer, den ich um Unterstützung bat und er machte daraus 800 Euro. Ich hielt ihn für seriös, muss aber jetzt meine Meinung in Bezug auf diese Sache ändern: Hier in Deutschland bewertete man den Wert auf ca 300 Euro. Das ärgerte mich sehr. Über meine Dummheit und dass der Reiseführer unredlich war. Er verdient an den Geschäften und wir wissen ja: Der Mensch denkt zuerst an sich selbst. Immer. Lehrgeld bezahlt. Selbst schuld.

P.S. Die Firmen bescheissen den Staat aber auch: Beim Tax-free-Stand am Flugplatz, wo man seine gekaufte Ware anmelden soll, wird als Kaufbetrag nicht der tatsächliche Kaufpreis (also z.B. 800 Euro) eingetragen, sondern der etikettierte Preis, im Beispiel 1600€. Darauf 18 Prozent ist schon ein anderer Schnack, oder? Diese Steuer kann die Firma dann absetzen, das erhöht den Gewinn noch einmal. Und klar: Weil die Touristen gerne mal vergessen, den TaxFree-Stand aufzusuchen, laufen am Flughafen Leute mit einem Schild mit den Namen der Käufer herum um sie zum TaxFree-Stand zu bringen. Falls Sie als Käufer blöderweise die Steuerunterlagen vergessen oder im Koffer haben, ist das kein Problem, denn es gibt immer Kopien, die diese Leute vorsichtshalber mitgebracht haben. Gut nicht?

Also Resümee: Reise prima, aber Hände weg vom Teppich, Leder und Schmuckkauf. Oder den etikettierten Preis mindestens durch 5 teilen. Aber dann können Sie auch in Deutschland kaufen.

Reiseveranstalter verklagen?

Hallo aus Mallorca :-)

Folgendes Problem: Wir buchten über eine bekannte Internetseite mit einem Ex-Nationalspieler als Werbegesicht eine Pauschalreise vom 15.5.-22.5. Alles fing schon vorm Urlaub an: trotz rechtzeitiger Buchung erhielten wir bis Freitag vor Abreise keine Reiseunterlagen, durch die Hotline kamen wir nie durch und auf unsere E-Mails antwortete niemand. Erst über Facebook erreichten wir jemanden, der unser Problem weiterleitete. 30h später waren die Unterlagen da, erstes Ärgerniss: der Flug wurde von 21:55 Uhr auf 8:15 verlegt, obwohl der Flug um 21:55 immer noch existierte.

Bis Samstag (ein Tag vor Abreise) lief auch alles wie geplant, doch durch die Bestätigung des Transfers die wir machen müssten war unser Transfer immer noch für den Nachmittag gebucht und es war ein riesen Aufwand den Transfer gebührenfrei auf morgens zu verlegen. Am Abreisetag (Sonntag) kam der eigentliche Knaller: Am Check-in teilte man uns mit, dass wir für keinen der Flüge im System aufgeführt sind. Nach 3h kam dann raus, dass ein Flug auf unseren Namen am 25. gebucht sei. Auf allen Unterlagen stand aber der 22. als Rückflug. Also standen wir erst mal auf der Straße, kein Hotel mehr und nur das Geld für die Heimreise.

Unser toller Reiseveranstalter war unter keiner der 4 angegebenen Nummer erreichbar und der eigentliche örtliche Vertreter wusste uns nicht zu helfen, sowie das auswärtige Amt.

Nach einem 6 stündigen Fußmarsch durch Palma fanden wir dann ein billiges Hotel.

Hab dann neben einer e-Mail und noch mehreren anrufen wieder den Weg über die Facebook Fanseite gewählt, die sich heute morgen auch gemeldet haben. Ca 2h später rief uns dann auch jemand an und bot uns die Kostenerstattung für Hotel und teilweise Verpflegung + Flughafentransfer an. Zur fehlenden Betreuung des Veranstalters hab man keine Auskunft.

Jetzt ist die Frage, ob sich der Weg zum Anwalt lohnt? Hab im Netz (u.a. Frankfurter/Kemptner Tabelle) gelesen, dass man in Einzelfallverhandlungen Entschädigung in Höhe des Reisepreises erstatten lassen kann. Haben eine Rechtschutzversicherung.

Lange rede, kurzer Sinn: Hat jemand mit Reiserecht und vielleicht auch Mit Klagen gegen einen Reiseveranstalter Erfahrung?

Ich freue mich jetzt schon auf antworten und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann. 😊

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http://www.crystal-tours.de/downloads/Stornoformular.pdf

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