Wer kennt das Buch von Fritz Riemann "Grundformen der Angst" und hat sich damit auseinandergesetzt?

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4 Antworten

"Grundformen der Angst" ist für meine langjährige berufliche Tätigkeit als Krankenpfleger bei der Straßensozialarbeitl in Hamburg, im ambulanten Bereich der Betreuung chronisch kranker Psychotiker, und beim heilpädagogischen Wohnbereich mit lernbehinderten u. psychisch erkrankten Jugendlichen nicht weg zu denken.

Möchte behaupten, daß dieses Buch die Augen öffnet, die Sinne schärft und sensibilisiert. Sich selbst kritisch zu hinterfragen, ist ein unerlässlicher Ansatz für die Betreuung schwerkranker Menschen jeden Alters.

Ein tieferes Verständnis für die subjektive Wirklichkeit schizoider Menschen zu entwickeln, ist eine der Grundvoraussetzungen für einen respektvollen Umgang und Dialog. Die Lektüre von Fritz Riemann's klassischem Werk lässt sich allen interessierten Laien und Fachleuten jeder Couleur mit einem ausgesprochen guten Gefühl empfehlen.

VG jayjay22

keinfacebook 29.01.2017, 00:32

toll, genau meine Antwort !

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Hallo keinfacebook!

Ich schätze Fritz Riemann und sein Buch "Grundformen der Angst" sehr.

Es ist ein sehr verständliches und unheimlich interessantes Buch, natürlich nur für Menschen, die sich mit Emotionspsychologie beruflich oder privat auseinadersetzen.

Ich selbst interpretiere Emotionen anhand von Mimik, und das Buch hat mir sehr stark geholfen, Interpretationsansätze zu finden.

Wenn Dich das Fach interessiert, lohnt sich ein Kauf zu 100% :-)

LG

Luschdig ! Du empfiehlst Fritz Riemann hier https://www.gutefrage.net/frage/was-denkt-sich-eine-frau-wenn-ich-sie-immer-so-ankucke?foundIn=recent_questions

Ein Buch wo ich sage jeder sollte es gelesen haben, aber man muss sich halt dann mal mit sich selbst und seinen Ängsten beschäftigen und das fällt dann vielen eher schwer. Aber wenn man sich darauf einlässt und etwas über die eigenen Ecken und Kanten erfahren will ein klasse Werk mit Aha Erlebnis !

Ich kenne das Buch sehr gut, habe mir das Buch aufgrund von besserem Verständis meiner eigenen Verhaltensweisen (schizoid) gekauft und damit mich auch meine damalige Freundin besser verstehen konnte

keinfacebook 22.01.2017, 03:52

Das ist mal eine echte Antwort für mich, wo ich vor den schizoiden Persönlichkeiten richtige Angst entwickelt habe und trotzdem beruflich gerade mit ihnen viel zu tun habe Danke!

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Evoluzzer213 22.01.2017, 03:58
@keinfacebook

wieso sollte man denn bitte Angst vor uns Schizoiden haben?

Die schizoide Persönlichkeitsstörung ist wohl die einzige Persönlichkeitsstörung, mit der man noch irgendwas anfangen kann.

Schau dir mal den Rest von dem Verein an^^ die Borderliner, die Histrioniker, die Narzissten, die Psychopathen, alles Personen, um die man einen großen Bogen machen sollte

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jayjay22 28.01.2017, 17:01
@Evoluzzer213

"Einspruch Euer Ehren!"

Was sind das denn für überflüssige und verletzende Aussagen?? Bist du objektiv betrachtet was Besseres als alle anderen psychisch kranken Menschen, Evoluzzer213? Wie das denn?

Erkläre uns Normalos das doch bitte mal.

Und wieso sollte man um all die Genannten einen Bogen machen? Ich glaube, ich höre nicht recht. Gibt's da ne Klasseneinteilung? Alle Psychotiker ins Kröpfchen - und die anderen ins Töpfchen oder so?

Man darf gespannt sein.

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Evoluzzer213 28.01.2017, 23:30
@jayjay22

Ich bin nichts besseres.

Könnte einen psychisch kranken Menschen die Einteilung in "Normal" und "Unnormal" etwa weniger treffen als die Meinung, die ich kundtat?

Ich neige wirklich zur Klasseneinteilung, es gibt immerhin die Menschen, mit denen ich etwas zu tun haben möchte und die Menschen, mit denen ich nichts zu tun haben möchte.

Es fängt erstmal damit an, dass die meisten Schizoiden nicht unter ihrer Persönlichkeitsstörung leiden, das ist schon mal was Gutes und außerdem eine Eigenschaft, die wir nur noch mit Psychopathen teilen.

Vom Rest leidet der Großteil der Betroffenen unter ihrer Persönlichkeit.

Fangen wir mit den Histrionikern an, sie legen ein Verhalten an den Tag, welches ich gelinde gesagt überhaupt nicht schätze. Diese ewige Sucht nach Aufmerksamkeit und dieses unangemessene theatralische Verhalten, das Ausnutzen und die Lügen, das kann ich überhaupt nicht leiden.

Zu Borderlinern muss man auch nicht mehr viel sagen, das ewige Schwanken zwischen Gut und Böse, das unberechenbare und selbstzerstörerische Verhalten. Sowas könnte ich mir nicht ansehen und ich könnte mich bei diesen Personen niemals wohlfühlen, wenn sie das nicht einigermaßen im Griff haben sollten.

Bei antisozialen / Psychopathen muss man auch nicht viel sagen. Menschen, die sich nicht an Regeln halten können, sich und andere in Gefahr bringen würden und die rücksichtslos sind und komplett fehlende Empathie aufweisen, die will ich auch nicht um mich herum haben.

Dabei sortiere ich nicht mal nach Qualität oder bin der Meinung, dass man diese Menschen einsperren oder umbringen sollte, keine Ahnung was du da reininterpretiert hast, ich denke, dass jeder Mensch zuerst eine Existenzberechtigung besitzt.

Allerdings ist es auch mein gutes Recht, dafür zu sorgen, dass diese Persönlichkeiten weit weg von mir existieren und ich nichts mit ihnen zu tun haben möchte.

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