Wer kenn sich mit Witwenrente aus?

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12 Antworten

Die Höhe der Witwen-/Witwerrente bemisst sich nach dem Rentenanspruch des verstorbenen Versicherten. In den ersten drei (vollen) Kalendermonaten nach dem Monat, in dem der Versicherte gestorben ist, wird der Rentenanspruch in voller Höhe ausgezahlt (sogenanntes „Sterbevierteljahr“).

Für die "große" Witwerrente sind die Voraussetzuignen nciht erfüllt. Also bekommt er die "Kleine Witwerrente" und die beträgt 25% des Rentenanspruchs der Verstorbenen. Der hinterbliebene Partner erhält für längstens 24 Monate die so genannte kleine Witwen-/Witwerrente.

Ich halte die Angaben insgesamt für unglaubwürdig. 800€ Witwerrente...für eine kleine Witwenrente bei den Angaben über die Verstorbene mehr als zweifelhaft. Vermutlich sind die 800€ der Betrag aus dem Sterbevierteljahr(das ist der gesamte Rentenanspruch der Verstorbenen...wie wenn sie Altersrente hätte). Und die kleine Witwerrente wird eh nur für längstens 24 Monate gezahlt!

DANN bekommt der mann nix mehr...und könnte die jammernde Freundin heiraten!

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 08:53

Wenn die beiden, dann noch zusammen sind, wunderbar ;) Danke für diese schöne "Berechnung"

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Kommentar von anitari
03.07.2013, 09:05

DANN bekommt der mann nix mehr...und könnte die jammernde Freundin heiraten!

Wie kommst Du denn darauf? Witwen-/Witwerrente wird so lange gezahlt bis der Hinterbliebene wieder heiratet oder selbst stirbt.

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Es kommt zwar darauf an,was seine verstorbene Frau verdient hat,aber die Witwenrente,wird nicht nach dem Einkommen berechnet,sondern nach ihrem erworbenen Rentenanspruch !!! Man braucht also die Summe,die sie zu Lebzeiten bekommen hätte,wenn sie Rente bezogen hätte.Da er selber noch gut verdient,würde ihm die kleine Witwenrente zustehen,die beträgt 25 % des Rentenanspruchs des Verstorbenen.Hätte er kein Einkommen bzw.ein geringes oder würde selber schon Rente beziehen,hätte er Anspruch auf die große Witwenrente,diese würde 55 % des Rentenanspruchs des Verstorbenen betragen.Bei dem ersten Beispiel,hätte er einen gewissen Freibetrag auf sein Nettoeinkommen,der würde vorher abgezogen.Beim zweiten Beispiel,würde auch etwas abgezogen,aber nur ein Bruchteil dessen,etwa 20 %,die würden von der eigenen Rente abgezogen und dann die 55 % der Witwenrente dazu addiert,das macht dann den gesamten Rentenanspruch aus.Aber auf deine Frage zurück zu kommen,bei dem alter und dem Verdienst seiner verstorbenen Frau,bezweifel ich,das sie sich bis zu ihrem Tote schon einen so hohen Rentenanspruch erarbeitet hat,das die 25 % die ihm zustehen,800 € betragen würde.Denn wenn man das auf 100% hochrechnet,hätte sie einen Rentenanspruch von 3200 € haben müssen.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 12:20

Rentenanspruch heißt dann soviel wie 3200 € monatliche Rente bekommen?

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Die Witwenrente hat nichts damit zu tun wie lange man verheiratet war, sondern mit dem Einkommen des Verstorbenen bzw. dem Beitrag in die Rentenversicherung.

Wenn sie einen gut bezahlten Job hatte kann das durchaus hinkommen.

Gibt es Kinder aus dieser Ehe? Wenn ja, werden auch Erziehungszeiten angerechnet.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 12:23

Hab ich in die Frage geschrieben: keine Kinder.

Und sie war "einfache" Angestellte nach TVöD - max. 1700 € mehr kann es mit E5 nicht gewesen sein.

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Für 15 Jahre Berufstätigkeit seiner Frau kommt mir die Witwerrente von 800 € auch sehr hoch vor. Gerade weil seine Frau noch sehr jung gestorben ist, sind seine Abschläge hoch. http://de.wikipedia.org/wiki/Rente_wegen_Todes

Aber die Berechnung ist sehr kompliziert und deine Freundin sollte sich mal den Witwenrentenbescheid ihres Freundes zeigen lassen - nur dann wird sie genaueres wissen.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 12:27

Das werde ich ihr sowieso raten. Ich wollte vorher nur mal ein paar Meinungen dazu einholen, auf die ich mich stützen kann.

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Ich vermute eher, dass die 800€ sich aus Witwerrente für ihn und Halbwaisenrente für die Kinder zusammengesetzt. Da er nur die "kleine" Witwenrente bekommt, können das relativ unmöglich 800€ allein an WR sein. Die HW-Rente würde aber auch nach Heirat weiterbezahlt werden.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 12:24

Da es aber keine Kinder gibt, gibts auch keine HW-Rente.

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außerdem ist er unter 45, da gibt es eh nur die kleine Ww.rente, und wird auf eigene Erwerbsthätigkeit abgestellt. Haut alles vorne und hinten nicht hin.

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Das sehe ich genauso wie du! Ca. 15 Jahre einbezahlt bei diesem Gehalt - da erscheinen mir 800 € als Witwerrente doch ziemlich hoch gegriffen.

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Das ist definitiv falsch. Witwenrente errechnet sich aus den Rentenansprüchen des Verstorbenen zum Todeszeitpunkt. Ehrlich gesagt ist mir nicht bekannt, dass ein berufstätiger Mann Anspruch auf sowas hat.

Mit 33 Jahren und dem Gehalt, wird ihr Rentenanspruch max. bei 400€ liegen, eher weniger. Davon bekommt er aber nur 25% !!!

Das ist also Unfug was der da erzählt!


Warum will deine Freundin denn heiraten? Das bringt doch nur Nachteile. Man muss heute nicht mehr heiraten. Das ist ein veraltetes Modell, das von den Kirchen gepredigt wurde, Wenn man sich liebt zieht man zusammen und gut ist. Da muss man kein Geld ausgeben für irgend ein Stück Papier. Trennt man sich dann irgendwann, ist das ohne Probleme machbar, im Gegensatz zu einer Ehe.

Ich vermute, dass er das verstanden hat und nun "kuriert" ist. Er wäre auch dumm nochmal zu heiraten.


Moralisch ziemlich daneben, ich weiß, aber das ist ihre Sache

Daran ist nichts daneben, es sei denn, er hat das nur aus sexuellen Gründen getan.

Liebe kennt keine Grenzen und lässt sich nicht so einfach steuern, wenn überhaupt.

Das sowas in unserer Gesellschaft größtenteils noch verpönt ist, liegt daran das unser Land noch zu tief von christlichen Vorstellungen geprägt ist.

Das Model "Ehe = Liebe" ist ein eher modernes Phänomen. Zuvor war eine Ehe immer nur eine Zweckgemeinschaft in erster Linie. Da wir heute aber aus Liebe zueinander finden, müssen wir uns auch umstellen und uns von diesen alten Mustern trennen. Denn beides harmoniert nicht miteinander: Alte Normen mit neuen lebensweisen.


Meine persönliche Empfehlung lautet:

TRENNUNG! Sie liebt ihn nicht richtig, weil sie ihm sonst vertrauen würde, NACHDEM sie ihn zur Rede gestellt hat. Und er liebt sie definitiv nicht, denn sonst würde er sie nicht belügen. Das hält sowieso nicht!

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Kommentar von Nordlicht1987
03.07.2013, 15:59

gut, dass jeder seine eigene Meinung dazu hat....

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Da die Frau noch sehr jung war, und nicht X Jahre gearbeitei hat, auf keinen Fall. Das ist des Guten zuviel.

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Ich glaub nicht, dass sich die Rentenstelle verrechnet hat.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 08:41

Nein, das denke ich auch nicht - allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass er in dieser Sache nicht besonders ehrlich ist.

Immerhin hat er seine Frau zuvor ja auch jahrelang belogen...

Ich möchte nur wissen, ob die 800 € möglich sind, weil es mir so immens hoch vorkommt...ganz ohne Kinder usw.

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Die Witwenrente hat doch nichts damit zu tun, wie lange die beiden verheiratet waren, sondern damit, was sie verdient hat.

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Kommentar von insidememory
03.07.2013, 08:44

Steht ja dort, was sie in etwa verdient hat ( die Tariftabellen findet man im Internet) - müssen um die 1700 gewesen sein.

Die Frage ist ja auch eher, ob die 800 € bei 1700 € Gehalt wirklich realistisch sind?

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ich glaube ja, meine mutter hat knapp 50% des einkommens meines vaters und die waren 30 jahre verheiratet und er auch am arbeiten

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Kommentar von dafee01
03.07.2013, 08:43

In diesem Fall wurde auch mindestens doppelt so lange einbezahlt.

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