Wer kann weiterhelfen, wenn ein Schüler von Lehrern gemobbt wird und kurz vor einem Schulverweis...

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt darauf an, ob es sich um eine Hauptschule oder eine weiterführende Schule handelt. Falls letzteres zutrifft, wäre nach dem Direktor der Ministerialbeauftragte zuständig, für jeden Regierungsbezirk in Bayern gibt es einen solchen. Da muss ja zumindest eine rechtlich einwandfreie und faire Abwicklung eines solchen Falles möglich sein.(Ich kann es gar nicht glauben, dass das wirklich so passiert!)

Danke dir! Ist eine Realschule. War tatsächlich so.... Da fielen Aussagen, wie: wahrscheinlich schlägt er seine Eltern...., denn es könnte ja nicht sein, dass sein Verhalten zu Hause so anders wäre.... er hätte eine gespaltene Persönlichkeit und müsse dringend untersucht werden.... dass dies in seinem Umfeld keiner merkt, läge daran, dass er sprachlich so fit ist, dass er alle um sich herum täuscht.... Nur mal ein kleiner Abriss ,-). Inzwischen waren die Eltern tatsächlich zum Vorgespräch in einer Klinik, um weitere Untersuchungen und Tests machen zu lassen, um eben ein psychisches Problem des Jungen auszuschließen. Die erfahrene Psychologin meinte nach diesem Gespräch, wo beide Eltern dabei waren, dass sie im Grunde nicht verstehen könne, warum sie überhaupt hier sind... Die Eltern haben inzwischen so viel mitgemacht, dass ich nicht glaube, dass sie hier noch etwas unternehmen, sollte es auch nur annähernd in ruhigen Bahnen verlaufen.... Na, denn... Und es geht wohl immer so weiter, denn keiner hatte bisher den Mut, wirklich Paroli zu bieten.

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@Angel84

Googeln: Ministerialbeauftragter bayern realschule, dann kommt das Verzeichnis!

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Wenn der Direktor nicht hilft, nützt vielleicht ein Brief an die übergeordnete Behörde was (also das Kultusministerium Deines Bundeslandes). Oder er wechselt die Schule.

Danke. Direktor hilft nix, im Gegenteil. Aber deinem zweiten Tipp werde ich nachgehen!

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Gefunden im Netz:

Hallo zusammen!

Alle die ihr Kind gemobbt sehen oder wo es andere Probleme in der Schule gibt, die das Kind alleine in der Schule nicht gelöst bekommt, weil es keinen interessiert - oder was auch immer.

Es gibt die Lösung: Einfach als Eltern mit in den Unterricht reinsetzen (oder jemanden beauftragen, der das macht).

Wenn die schule sagt, dass geht nicht, einfach auf §1618a des Bürgerlichen Gesetzbuches verweisen. Danach sind sich Eltern und Kinder gegenseiteig Rücksicht und Beistand schuldig (Beistandspflicht). Zu diesem Paragraph gibt es Kommentare von Anwälten, die sagen, dass die Beistandspflicht in allen Lebenslagen gilt. Wenn die Schule das nicht akzeptiert, dann darauf verweisen, dass dies vom Ministerium für Arbeit und Soziales so vorgegeben wird. Dieses Ministerium sagt, dass der Schulbesuch eine Beistandspflicht ist. Warum? Das ergibt sich aus der Handhabung von Eingliederungshilfe für Kinder mit Behinderung. Das wird im Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII) geregelt. Das Ministerium sagt, dass alles, was im SGB XII steht, unter dem Apsekt Beistandspflicht läuft. Hat ein Kind aufgrund einer Behinderung Anspruch auf einen Integrationshelfer, dann wird der normalerweise vom Sozialamt bezahlt. Soll der Integrationshelfer aber ein Angehöriger sein, dann wird das nicht mehr bezahlt, weil es heißt, dass das dann nachrangig ist, weil das Angehörige ohne Bezahlung machen sollen. Das wird begründet mit der Beistandspflicht aus BGB §1618a.

Kurz: Schulbesuch ist laut Ministerium für Arbeit und Soziales eine Beistandspflicht. Spätestens wenn es Probleme in der Schule gibt, sind Eltern und Angehörige quasi in der Pflicht, dem Kind beizustehen. Aus einer Pflicht ergibt sich automatisch auch ein Recht, also kann die Schule nichts dagegen machen. Eltern haben somit das Recht, in der Schule, im Unterricht dabei zu sein.

Gegenteiliges gibt es bisher nirgends geschrieben.

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