Wer kann mir in meiner schier ausweglosen Situation helfen nicht wieder in meine Alkoholsucht zu verfallen?

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8 Antworten

Was du schreibst findet ich auf der einen Seite sehr bewegend und bin gleichzeitig fassungslos, dass man dir nicht hilft. Erstmal ist es ganz wichtig stark zu bleiben und nicht ruckfällig zu werden. Aber das weißt du auch selber.

Mir fällt spontan noch ein, dass du dich an ein psychologisches beratungszentrum wenden könntest. Das ist kostenlos und du bekommt schnell einen Termin. Da bekommst du mit Sicherheit Unterstützung zumindest was die nächsten Schritte angeht.

Wenn du das Gefühl hast, der Sucht nicht mehr standhalten zu können dann gehe zum Hausarzt oder fahr ins Krankenhaus.

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Kommentar von leprechaunHH
31.10.2015, 19:00

Zuallererst vielen Dank für Deine Antwort, ich habe mit einer SHG versucht mit dem wunderbaren Ergebnis:

***Sehr geehrte Dame?, sehr geehrter Herr?,

ich bedaure Ihre Situation. Leider ist es mir nicht möglich Ihnen Hilfreich zu sein.

Sie können sich weiterhin an Ihre Betreuerin wenden, die verpflichtet ist Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüße xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Diakonie-Hilfswerk Hamburg Projektleitung ELAS-Suchtselbsthilfe Königstraße 54 D-22767 Hamburg Telefon 040 30 62 0-308 Fax 040 30 62 0-311

www.diakonie-hamburg.de***

Das ist bis das auf xen des Namens die Originalantwort. Meine Anfrage war bis auf Kleinigkeiten identisch mit meiner Bitte um Hilfe hier.

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Erzähle Deine Situation und die Vorgeschichte einem Radiosender bzw. der Zeitung. Es ist nicht zu fassen, dass man Dich so im Stich lässt. Wende Dich an die Öffentlichkeit, wenn rauskommt, dass in der Art mit Dir umgesprungen wird, mahlen die Mühlen mit Sicherheit ein wenig schneller. Alles Gute.

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Kommentar von leprechaunHH
29.10.2015, 13:14

Danke, aber ich habe Angst mich so öffentlich zu outen. Aufgrund meiner Sucht habe ich den Kontakt mit meiner Familie und Freunden vor Jahren abgebrochen (aus Scham und vor allem weil ich das meinen Eltern nicht antun möchte.) Dazu kommt das ich in meinem Leben vor der ganzen Misere ein sehr erfolgreicher Manager war (zuletzt Vorstandsmitglied in einem sehr bekannten Internetunternehmen) und auch recht bekannt bin.

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1. Selbsthilfegruppe! 

2. Selbsthilfegruppe!

3. Selbsthilfegruppe!

4. Selbst... nein,nein!  :-)

Was verschweigst Du? Polyneuropathie ist eine sehr schwere Krankheit, die auf massiven und langjährigen Alkoholmissbrauch hinweist.

Einen Unterbringungsbeschluss zu erlangen, der Dich in die Forensik bringt, kommt nicht einfach aus der hohlen Hand: Da geht es nicht so sehr um Selbstschädigung, sondern ich vermute dass Du Dich auch fremdgefährdend verhalten hast. 

Das angesagte Therapien auf einmal nicht mehr gewährt werden ist m.E. unwahrscheinlich... so aus der "hohlen Hand" heraus.

Ungeachtet all dieser Dinge: Du warst bisher 6 Monate untergebracht: Und jetzt bist Du vielleicht trocken... aber ob Du abstinent bist? 

Unter Zang und Beobachtung in einer klinischen Situation 6 Monate nicht zu trinken... ist ( so schwer wie es ist) einfach: Ohne Aufsicht nicht zu trinken... das kann man nicht alleine: Da braucht es Begleitung:: Selbsthilfegruppe, Selbsthilfegruppe,-Selbsthilfegruppe... 

Aber auch: Die Fähigkeit zuzuhören... sich was sagen lassen... wenn Du alles besser weißt, oder auf Dich immer nur die Ausnahmen zutreffen.... wird es wahrscheinlich wenig erfolgreich: Jetzt heißt es sich in eine neue Abhängigkeit zu begeben: In der der Freunde Deiner SHG; Das sind Fachmänner und -frauen in allen Belangen der Sucht. Die können Dir sagen wie der Hase läuft: Aber nur, wenn Du Dir was sagen lässt. Wenn Du vertraust, aus ihren Erfahrungen zu lernen: Denn Deine Erfahrungen haben Dich in die Geschlossene ... und in den Rollstuhl gebracht.

Also kannst Du das.... vertrauen?


Ansonsten bleibt Dir immer noch eines: Saufen... Bevor Du Dich unnötig quälst... so ein Rückfall klärt alle Prioritäten schnell.... Ich hoffe aber, dass Du nicht so tief steigen musst

Sincerely, Norbert

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Kommentar von leprechaunHH
31.10.2015, 19:09

Lieber Norbert, danke für Deine ausführliche Antwort.

ich kann Dir versichern das ich nicht irgendjemanden etwas antun oder ähnliches wollte. Es ging darum das verhindert werden sollte das ich im Suff und allem was dazu gehört mich Tod saufe. Ich bin sogar besoffen niemals aggressiv geworden oder habe Eigentumsdelikte begangen. Die Einrichtung in der ich insgesamt 8 Monate verbracht habe (2 waren ja ohne Beschluss, ich wusste nur nicht wohin) war keine Forensik sondern es war eine Abteilung eines Seniorenheimes, eben geschlossen halt. Du hast recht, trocken sein durch Freiheitsentzug kann niemals die Lösung sein.

Dies zum Thema SHG

**Sehr geehrte Dame?, sehr geehrter Herr?,

ich bedaure Ihre Situation. Leider ist es mir nicht möglich Ihnen Hilfreich zu sein.

Sie können sich weiterhin an Ihre Betreuerin wenden, die verpflichtet ist Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüße xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Diakonie-Hilfswerk Hamburg Projektleitung ELAS-Suchtselbsthilfe Königstraße 54 D-22767 Hamburg Telefon 040 30 62 0-308 Fax 040 30 62 0-311

www.diakonie-hamburg.de**

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ich kenn mich mit betreuung nicht soo gut aus.. es klingt als würde ohne die betreuerin nichts laufen. einer begegnung von angesicht zu angesicht kann man schlecht davonlaufen, weißt du wo du sie mal "in echt" erwischen kannst?

gibt es vllt (trockene) freunde oder familie die dir bei dem weg zu ihr helfen können? lange wege können mit ner gehbehinderung anstrengend sein..

gibt es möglichkeiten den betreuer zu wechseln?

selbsthilfegruppen gibt es auch online. wenn du gerne eine besuchen möchtest und dem "nur" deine gehbehinderung im wege steht wäre das vllt ne option..

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Hallo,

vieleicht das:

- Brief an den Leiter des Amtsgerichts und offiziell eine Aufhebung der Betreuung beantragen

- diese Stelle kontaktieren:

patientenberatung. de (Beratung ist kostenlos) 

Gruß

RHW 

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Wer kann mir in meiner schier ausweglosen Situation helfen nicht wieder in meine Alkoholsucht zu verfallen?

Dein Betreuer, Psychologe, Therapeut...

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Kommentar von leprechaunHH
29.10.2015, 13:03

Meine Betreuerin (hatte ich geschrieben) ist für mich nicht erreichbar. Psychologe? ich habe Panik vor der Arztrechnung da ich meinen Status bei der KK nicht kenne, Therapeut? habe ich auch keinen

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Das Wichtigste ist jetzt erst mal, nicht wieder zu saufen.

Und dazu ist der regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe nötig.

Allse Übrige findet sich dann schon, wenn du trocken bleibst.

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Kommentar von leprechaunHH
29.10.2015, 13:27

Da ich körperlich sehr eingeschränkt bin und keinen Rollstuhl habe kann ich kaum das Hostel verlassen.

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Kommentar von leprechaunHH
31.10.2015, 19:12

Danke für Deine Antwort. Wie den anderen lieben Leute schon geschildert habe, das zum Thema SHG

*Sehr geehrte Dame?, sehr geehrter Herr?,

ich bedaure Ihre Situation. Leider ist es mir nicht möglich Ihnen Hilfreich zu sein.

Sie können sich weiterhin an Ihre Betreuerin wenden, die verpflichtet ist Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüße

Diakonie-Hilfswerk Hamburg Projektleitung ELAS-Suchtselbsthilfe Königstraße 54 D-22767 Hamburg Telefon 040 30 62 0-308 Fax 040 30 62 0-311

www.diakonie-hamburg.de *

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Kommentar von leprechaunHH
31.10.2015, 19:12

Danke für Deine Antwort. Wie den anderen lieben Leute schon geschildert habe, das zum Thema SHG

*Sehr geehrte Dame?, sehr geehrter Herr?,

ich bedaure Ihre Situation. Leider ist es mir nicht möglich Ihnen Hilfreich zu sein.

Sie können sich weiterhin an Ihre Betreuerin wenden, die verpflichtet ist Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüße

Diakonie-Hilfswerk Hamburg Projektleitung ELAS-Suchtselbsthilfe Königstraße 54 D-22767 Hamburg Telefon 040 30 62 0-308 Fax 040 30 62 0-311

www.diakonie-hamburg.de *

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Hier habe ich einen Link für dich, von jemanden der nach Angaben, von etwa 37 Jahren Alkoholsucht befreit wurde...

Alle die das Lesen:

https://andreasekklesia.wordpress.com/2013/02/01/nach-37-jahren-frei-von-alkohol-dank-jesus-christus/

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Kommentar von leprechaunHH
29.10.2015, 13:01

Danke für die Antwort. Ich habe nicht geschrieben (zu wenig Platz) das ich während der gesamten Zeit in der Einrichtung kein einziges Gespräch / Therapie bez. meiner Alkoholsucht führen konnte und das die Mitbewohner fast alle ab 60 Jahre aufwärts und Dement oder Korsakow mit allen Auswirkungen erkrankt waren.

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