Wer kann mir helfen, an wen kann ich mich wenden?

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5 Antworten

Es gibt beim Gesundheitsamt einen psychologischen Dienst, vielleicht solltest du den mal kontaktieren. Mußt ja nicht unbedingt hingehen, ein Telefonat reicht meist, um so weitere Veranlassungen auszulösen.

Psychosoziale Beratungen gibt es zudem bei den meisten Wohlfahrtsverbänden, auch dfa gilt es die Fühler auszustrecken.

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Emily, Du wirst im Leben immer wieder versuchen geschlossene Türen einzurennen..wir haben doch schon miteinander "gesprochen/geschrieben"! Leider habe ich daher den Eindruck, dass Du für nichts aber gar nichts Geduld hast. Du hast jetzt erst BFD angefangen und gleich wieder hingeschmissen. Was erwartest Du...Du kannst doch nicht nach dem ersten Tag behaupten, dass es nicht klappt! Das kann kein Mensch von sich behaupten. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass Du in die Psychiatrie flüchtest weil man dort den ganzen Tag gepäppelt wird und ständig einer da ist, der "alles ist gut" flüstert. So ist das Leben aber nicht. Du kannst nicht Dein ganzes Leben in den Psychiatrien verbringen...das ist nicht das Leben. Meinst Du wirklich andere Menschen kommen am Abend nach Hause und fühlen sich toll...weißt Du wie viele Menschen tagtäglich bescheidene Arbeitsplätze in Kauf nehmen, noch bescheidenere Kollegen ertragen und dann zu Hause auch noch allerhand schlimme Dinge antreffen?? Das ist ein Großteil der Menschen, die Du auf den Strassen geschäftig an Dir vorbei hechten siehst.

Du bist für Dich verantwortlich, diese Verantwortung nimmt Dir niemand ab, auch die Psychiatrie nicht...dort ist es wahrlich nicht so schön, dass Du immer wieder dorthin gehen solltest...nur weil man die Aussenwelt fernhält.

Du willst Hilfe, kriegst es aber nicht gebacken, den Arzt oder Therapeuten anzurufen. Du bist erwachsen und niemand wird Dir das abnehmen. Irgendwann wird Dich ein Richter "entmündigen" und Dir einen gesetzlichen Betreuer auf die Backe drücken...auf Jahre...und das ist alles andere als erstrebenswert. Der sitzt nämlich nicht da und hält Deine Hand, sondern tritt Dir aus der Ferne in den Hintern und Du kannst nicht mal mehr einfachste Bankgeschäfte erledigen, weil Du "entmündigt" wurdest....!

Strebst Du das an???

Denke mal nach, nehme ein Bad, richte Dich her und gehe morgen zum Arzt...nimmst Du Psychopharmaka?? Wenn nein wäre das dringend nötig...und wenn Du das getan hast, gehst Du zum BFD und lernst mal kennen was Du schon wieder als "klappt sowieso nicht" abwinkst...Du musst mal lernen, an einer Sache dranzubleiben, wenn Dir nicht der Beifall schon vor der geschlossenen Tür entgegen tönt...ich weiß Du kannst das.

Und nichts von alledem ist böse gemeint!

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Kommentar von Emily4erdbeer
03.12.2015, 21:29

Nein, das strebe ich natürlich nicht an. Ich hoffe, dass es nie so weit kommen wird. In welchen Fällen wird man denn entmündigt?
Und du hast recht, ich flüchte. Hier habe ich niemanden, dort habe ich Leute um mich rum, mit denen ich reden kann und die mich aufbauen. Ich bin geschützt, ich werde verstanden und mir wird geholfen.
Richtig aufgegeben habe ich (noch?) nicht. Aber ich hatte ja, glaube ich,schonmal gesagt, dass ich schon ein FSJ gemacht habe, bei dem ich über die Hälfte meiner Zeit, d. h. insgesamt über ein halbes Jahr, wenn nicht sogar 8 oder 9 Monate gefehlt habe (Krankheit, 4 Monate Klinik, 1 Monat OP). Außer den 5 Monaten Krankenhaus habe ich ständig wegen der Somatisierungsstörung gefehlt. Das hat mich jetzt einfach so entmutigt, dass es schon am zweiten Tag wieder angefangen hat, obwohl ich motiviert mit der Einstellung drangegangen bin, dass ich das schaffe. Ich bin einfach extrem enttäuscht von mir und das war ich in letzter Zeit einfach zu häufig.
Medikamente nehme ich nicht, aber wenn ich mir endlich in den Ar*** trete um beim Psychiater einen Termin zu machen, sollte das in den nächsten Monaten passieren.

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Und du schreibst hier mit der Hoffnung, dass jemand Dir den entscheidenden Impuls geben, Dein Zimmer aufräumen, Deinen Arzt kontaktieren, Deine Körperhygiene in Schwung bringen und Dich in eine Klinik bringen kann? Das kann hier niemand leisten.

Kannst Du auf andere Ressourcen zurückgreifen? Eltern? Freunde? Bekannte? Eine kurze Nachricht: ich möchte mich in eine Klinik begeben und brauche Hilfe, damit ich das umsetzen kann...

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Nimm dir ruhig einmal Zeit, um die dunklen Kapitel des Daseins zu erkunden. wie z.B. den berühmten und in verschiedener Hinsicht sehr grenzwertigen Psalm 22: https://www.bible.com/de/bible/877/psa.22

Dessen Thema lautet im Grunde: "Durch Nacht zum Licht".

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