Wer kann mir bei meinen schulischen Problemen helfen?

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3 Antworten

So berauschend ist ein Notendurchschnitt von 2,6 ja auch nicht. Es ist normal, dass viele Schüler mit dem Eintritt in die Oberstufe absacken. Bei G8 ist die 10. Klasse eine Art Zusammenfassung der letzten zwei Jahre und in der 11. legt man dann so richtig los. 

Wer dann das Basiswissen nicht 100% drauf hat, wird dann sehr schnell an seine Grenzen kommen. Da kann dir ein Psychiater auch nicht helfen. Das liegt wahrscheinlich an deiner mangelnden Intelligenz. Viele merken erst in der Oberstufe, dass sie doch nicht für das Abitur geeignet sind. Ich rate dir dringend, es mit Nachhilfe zu versuchen. Und du solltest jemanden finden, der dir zeigt, wie man richtig lernt. 

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Kommentar von fullwithdreams
20.01.2016, 17:19

Danke aber auch, nur weil ich keinen IQ von 100 hab, bin ich nicht dumm, auf solche Kommentare kann ich echt verzichten.

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Ein Psychologe kann mit dir abklären, womit deine Lernprobleme zu tun haben. Da kommen viele Ursachen in Betracht:

Jeder hat seine eigenen Lernstrategien, der eine kann sich etwas besser merken, wenn er es geschrieben sieht; der andere behält es besser, wenn er es hört; der Dritte erinnert sich am besten, wenn er beim Lernen etwas tut wie schreiben, Dinge anfassen oder im Zimmer auf und ab gehen. Die einen lernen besser, wenn es ruhig ist, andere brauchen Musik im Hintergrund. Dann gibt es Lerntypen, die für sich alleine lernen, andere suchen sich eine Lerngruppe mit Mitschülern, Dritte nehmen sich Nachhilfe.

Psychische Blockaden kannst du dir auch aufbauen, wenn du dich durch Ehrgeiz zu sehr unter Druck setzt. Du willst unbedingt studieren. Das ist ein Ansporn, von sich beste Leistungen zu fordern. Nur: Wenn du Nervenzusammenbrüche davon bekommst, ist es kontraproduktiv. Vielleicht hast du Angst vor dem Versagen und dass dann dein Lebenstraum  nicht klappt. Ich würde dir empfehlen, etwas gelassener an die Sache ranzugehen - mit Verkrampfung und Druck wird es nicht gehen.

Ich würde mir für jeden Tag eine bestimmte Stundenanzahl zum Lernen vornehmen, und kleine Pausen dazwischen machen. Und im Hinterkopf würde ich mir offenlassen, ob es mit dem Studienwunsch dann sofort klappt oder erst später. Es gibt in jedem Fall soviele weitere Möglichkeiten, wie du zu deinem Ziel kommen kannst. Es ist keine Schande, eine Klasse zu wiederholen. Und auch das Abitur kann man später immer noch nachholen.

Ob du von deiner Intelligenz her dich überforderst, das kann dir hier keiner sagen, weil wir dich ja nicht kennen. Ich kann dir nur sagen, dass ich es einerseits toll finde, dass du dich für dein berufliches Ziel einsetzt. Andererseits wäre es aber auch kein Grund zum Verzweifeln, wenn für dein Leben dann doch etwas anderes sein sollte, womit du dann vielleicht glücklicher wärest als mit ständiger Überforderung.

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Verhaltenstherapie könnte schon helfen, wenn es nicht mit verbesserten Arbeitstechniken getan wäre (ältestes mir bekanntes Werk von Benno Kern: Geh, an die Arbeit !).

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