Wer kann mir bei Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege anhand eines Beispiels helfen?

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1 Antwort

Ganz einfach:

Für die Verhinderungspflege § 39 SGB XI und die Kurzzeitpflege § 42 SGB XI stehen jährlich je 1612€ für 6 Wochen zu. Beide Leistungsarten können kombiniert werden. So dass  insgesamt 3224,00€ für insgesammt 12 Wochen im Jahr zur Verfügung stehen.

Ist eine der Leistungen,  Geld und oder die Tage verbraucht gibt es nichts mehr von der Kasse. Beispiel: bleibt noch Geld über aber die 12 Wochen sind aufgebraucht, zahlt die Kasse nichts mehr. Oder Das Geld ist verbraucht aber es wären noch einige Tage Anspruch vorhanden, so gibt es auch nichts mehr von der Kasse.

dann gibt es noch die Möglichkeit der Zusätzlichen Entlastungsleistungen nach dem § 45 SGB XI. danach stehen dem eingestuften Pflegebedürftigen nochmals mtl. 104 ohne Demenz oder 208€ mit Demenz zur Verfügung.

Diese Gelder können angespart werden, jedoch muss zuvor ein Antrag bei der Pflegekasse eingereicht werden.

Sin keine Gelder mehr angespart, so darf nur der mtl. höchstbetrag beansprucht werden. Ein vorgriff auf die Gelder ist nicht möglich.

Mit diesen Angaben kannst du nun selbst errechen, wie lange die Gelder ausreichen um einen Pflegebedürftigen in der Kurzzeitpflege zu versorgen.

Einwenig selbst denken ist da schon angebracht.

Erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar, sehr hilfreich. 

Ich meine gelesen zu haben, dass es einen Unterschied macht, ob man als erstes die Verhinderubgspflege oder die Kurzzeitpflege "verbraucht" .. Ist das Richitg? Eventuell könntest du mir weiterhelfen ? 

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@Pinocchio2011

Das ist so geregelt: im Pflegeheim wird zuerst die Kurzzeitpflege verbracht und dann die VHP. In der häuslichen Versorgung ist es umgekehrt.

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