Wer kann mir bei immer wieder auftretenden psychischen Problemen helfen ?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Da Du ja bereits schon öfter in Therapie warst, solltest Du so schlau sein um zu erkennen dass Du Dir nur selbst helfen kannst.

Leider sind Probleme wie Deine heutzutage eher die Regel, denn
eine Außnahme. Ich bekomme öfter Post und Leser Leser tragen mir
ihre Nöte und Probleme vor, in de Hoffnung ich könnte helfen.
Ich wills versuchen, obgleich mir noch im selben Augenblick, da
ich dies schreibe bewusst ist, das die Hilfe allein vom Betroffenen
kommen muss, wenn sie wirken soll. Die vielfältigen
Krankheitsbilder, Störungen und Probleme der menschlichen Psyche
sind nicht deshalb so schwerwiegend, weil sie unheilbar wären, sie
sind es, Entschuldigung, weil sie so absurd sind.
Denn die menschliche Psyche ist ein Denkprodukt. Sie wird einzig
durch unsere Erinnerungen und die damit gekoppelten Gedankengänge
als Ich - Betrieb am Leben erhalten. Real, aber ohne die sie
hervorbringenden Ideenbilder, existiert sie überhaupt nicht.Und
dieses Gebilde erzeugt in uns nun pausenlos Wirkung – fast könnte
man meinen, ein Böser Kobold habe es eigens dafür erfunden uns zu
quelen, und zu piesacken.
Nun wäre es leichtfertig, zu behaupten, bloß, wenn Du nicht mehr
daran denkst, ist der Spuk verflogen. Derjenige, nämlich Du selbst,
der ständig sich selber als Ich denkt, das von der Außenwelt
abgesondert existiert, als individuelle Einheit, ist letztlich
zugleich der Täter. Von der intelektuellen Seite oder seitens des
Willens her ist keine Hilfe oder Lösung des Konfliktes zu erwarten.
Doch es gibt ein anderes Mittel: in dem Augenblick, wo der
menschliche Verstand, das Denken selbst (das schließlich nicht blöd
oder dumm ist) ganz real erkennt, wie aussichtslos jeder Versuch ist
sich von sich selber und seinen gewachsenen Irrtümern zu befreien,
wird der Spuk nach und nach besser.
Wenn Du erkennst daß Dein Gefühl ein Mensch zu sein, Dein
Gefühl, zu existieren, zu leben das Originalgefühl des Urgrundes
aller Schöpfung ist -und nicht Dein individuelles, wenn Dir klar
wird das jedes Geschöpf, die ganze Menschheit aus diesem gemeinsamen
Grundgefühl heraus ist und lebt und handelt, dann fällt der
Abschied vom Wahn, ein von allen anderen getrenntes Individuum zu
sein, gar nicht mehr schwer.
Und nach dieser Einsicht sind wir noch genauso handlungs- und
entscheidungsfähig wie vorher. Bloß haben wir eine Illusion und
einen ganzen Buckel voll krankmachender Irrtümer aufgegeben.
Woran sehr viele Menschen heutzutage leiden, sind unbekannte,
unerkannte Spätfolgen traumatischer Kindheitserlebnisse. Man sagt
kurzer Hand Neurosen dazu.Da beeinflußt tief aus den unbewussten
kommend eine einst gemachte Erfahrung unser heutiges Leben und wirkt
wie eine Zeitbombe fort und vergällt uns die Freude am Alltag.
Analysen können mit einiger Mühe und viel Zeit solche Traumen
ins aktuelle Bewustsein förden, und nach affektivem Nacherleben der
alten Geschichte ist, ist Erleichterung möglich. Freilich auch bloß
in diesem einzigen Punkt aus der Vergangenheit.
Der Rest, unsere gesamten Lebenserfahrungen, gute und böse,
bilden zusammen den Bodensatz, aus dem das Denken unsere Psyche,
unser Ich oder Selbst pausenlos im Alltagsleben strickt und uns die
Illusion vermittelt, es gebe einen Denker, der unsere Gedanken denkt.
Den gibt es nämlich gar nicht. Darum kann niemand wirklich sein
Denken kontrollieren, wie sollte er wenn dieses Denken ihn erst
jeweils erzeugt.
Im Grunde ist die Psyche ihrer Struktur nach selber eine einzige
voluminöse Neurose. Es ist wichtig dies zu erkennen und zu
verstehen.
Jede Einzelreparatur von Traumen bleibt Flickwerk, angesichts der
Tatsache, daß das ganze Gebilde der Vergangenheit angehört und in
der lebendigen Gegenwart nichts als Störungen und Reaktionen
hervorruft.
Untersuche einmal Dein Innenleben daraufhin, ob es nicht stimmt,
was hier geschrieben steht. Sofern Dir real, nicht bloß als Idee,
als Einbildung klar wird daß dem so ist, wird der Spuk aufhören.
Leg Dir dazu ruhig eine robustere Lebensauffassung zu. Spuck gegen
den Wind und sag den Angstgespenstern aus Deiner unbekannten
Vergangenheit, sie mögen sich zum Teufel scheren.
Genau genommen brauchst Du nichts zu tun als Deine wirkliche
Position in der Welt und im Universum zu erkennen, real, wirklich,
ohne Vorurteile und ohne Deine gewachsenen Meinungen.
Kutzum: Du kannst nichtst tun, Du brauchst auch nichts zu tun. Wer
einfach sich komentarlos, vorurteilslos, neutral beobachtet, ohne zu
sagen, ich bin so oder ich bin so, der kommt ganz alleine hinter die
Mysterien seiner Identität. Es taucht einfach auf.
Gewöhn Dir an, daß Du merkst, wie Dein Geist aus einem Zentrum
heraus agiert und handelt. Und begreife; dieses Zentrum ist selber so
erfunden wie eine Romanfigur, bloß mit dem Unterschied dass der
Stoff für den Roman Deine Vergangenheit ist!

Hinzu kommt dass es auch sehr wirksame Medikamente gibt. Du magst vielleicht viele Psychpharmaka ausprobiert haben.

Aber auf folgenden Juwel bist Du wahrscheinlich nicht gestoßen?:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29115

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht hilft Dir dies, wenn ich Dir zeige wieso Du Dich so fühlst. Ein Problem bedeutet immer, dass ich mich am Gedanken der Vergangenheit festhalte. Etwas was meist schmerzhaft gewesen ist. Wieso aber halte ich dann daran fest? Ich möchte es verstehen, wissen was da wirklich passiert ist und was vielleicht auch Andere dazu gedacht haben. Das lässt mir einfach keine Ruhe. Ist das gut für mich, dass ich es wirklich alles wissen und verstehen will? Ja Ist es auch der richtige Weg um es zu verstehen? Nein Wie kann ich lernen alles zu verstehen und künftig meine Probleme zu lösen, so dass ich auch alles verstehe? Ich denke, also bin ich. Ich fühle oft die anderen Menschen, habe Empfindungen und kann diese aber nicht richtig verstehen. Der Grund dafür ist: Ich kenne meine eigenen Gefühle nicht und verstehe mich selbst nicht. Damit ich das ändern kann, schaue ich mir alles in meiner Vergangenheit an, alle meine Phantasien, alle meine Lügen, alle meine Ausweichungen, weil ich so nicht sein will und muss mich dem stellen, wenn ich verstehen lernen will. Wie geht das? Setze ich mich auf einen Stuhl, etwa 2 Meter von der Wand weg und lerne auf einen Punkt zu schauen, so dass dieser NIEMALS verschwommen zu sehen ist, so dass ich diesen immer klar erkenne, lerne ich im Jetzt und der Realität zu bleiben. Wenn ich das mit Atemübungen begleite etwa 10 Sekunden einatmen, erst Bauch dann Brust, 3 Sekunden anhalte, 10 Sekunden ausatme, erst Brust dann Bauch, 3 Sekunden anhalte, dies etwa 10 mal wiederhole jeden Tag aufs neue immer um die selbe Uhrzeit am besten nach dem Aufstehen, dann bin ich bald bereit beim anschauen und beibehalten des Punktes auf der Wand, dabei an meine Erfahrungen zu denken, nur dass ich mit der Klarheit des Punktes (Gegenwart bleiben, im hier und jetzt) lerne es von aussen zu betrachten und somit von meinen Emotionen der Vergangenheit nicht beeinflusst werde. Allerdings verschwindet dann auch mein Schmerz, die bisherige Triebfeder meines Lebens und ich fühle mich erst leer, wie beraubt. Doch in Wirklichkeit habe ich nur mein Schneckenhaus verlassen und bin jetzt offen die Welt zu sehen und die Empfindungen zu verstehen. Denn vorher war ich immer nur bei mir, meinen Problemen, weil ich dachte verstehen zu wollen. Jedoch wollte ich in Wirklichkeit nur EINES. Mich fühlen, meine Seele und mich lieben. Das tue ich dann. Und ich lerne dann was wirklich ist, weil ich die ganze Welt verstehen kann. Alles Liebe, denke es geschieht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
  1. Versuchs mal bei einem Hypnotiseur. Es gibt bestimmt welche auch in deiner Umgebung. Viellicht inserieren sie mit Raucherentwöhnung oder ähnlich.
  2. Versuch rauszukriegen hier auf Gutefrage.net ob es jemanden gibt. 
  3. Frag:
  • "Hat wer schon Erfahrungen gemacht bei einem Hypnotherapeut wegen Depressionen?"
  • "Kann Hypnose auch für psychische Probleme angewendet werden?"
  • "Helfen Autosuggestionen gegen Verzweiflung?"

Dann: der Klassiker für alle Fälle:

Nimm einen Bindfaden, knöpfe 20 Knoten in diesen in gleichen Abständen oder nimm eine Perlenkette mit irgendwelchen Dingern dran aus egal welchem Material.

Nimm dieses Hilfsmittel in die Hand und vor dem Schlafen sagst du halblaut vor dich hin:
"Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser"
bei jedem Knoten ein mal bis du am Ende bist. Dann darfst du einschlafen.

Am Morgen nimmst du die Kette noch vor dem aufstehen in die Hand und machst dasselbe und stehst erst dann auf. Augen offen oder geschlossen, einfach so, wie es dir bequem ist.

Am Nachmittag, wenn du Zeit hast und ein wenig müde, legst du dich auf's Sofa, nimmst die Kette zur Hand un murmelst wie beschrieben vor dich hin:
"Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser"

Nicht studieren, nichts suchen dahinter, einfach machen. jeden Abend, jeden Morgen und manchmal zwischendurch.
Ohne besondere Betonung
ohne Anstrengung
ohne Erwartungshaltung
ohne einen Gedanken zu verschwenden;
einfach den Satz vor dich hin sagen; bei jeder Perle, jedem Knoten ein mal. Insgesamt 20 mal.
Keine Änderung, keine Umstellung.
Nur genau diese Worte monoton vor dich hin sagen.
Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.

Denke nichts weiter, einfach machen, du fühlst dich wohler und wohler dabei. Glücklicher und glücklicher. Von Tag zu Tag immer besser und besser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du mit einer gängigen psychotherapie (hast du da schon mehrere Ansätze ausprobiert?) nicht klar kommst, wär s vielleicht was mit ner Ergotherapie oder so?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey-

Versuch mal,eine rehamaßnahme zu bekommen mit ganzheitlichen therapien.wo nicht nur auf das problem eingegangen wird sondern eine rundum behandlung- 

Dort bekommst du bt- sportliche betätigung- gruppengespräch-einzelgespräch- ...dort behandelt man nicht nur das eine trauma von 2000 und den verlust der mutter,sondern man fängt von ganz vorne an...

ich wünsche dir viel kraft!

Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?