Wer kann diese Chemie Aufgabe für mich lösen?

 - (Chemie, Aufgabe)

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Noch eine Sache zu der Aufgabe b:

Die Wertigkeit findet man raus, in dem man die Hauptgruppen anschaut. Die Hauptgruppen 1-4 haben auch die Wertigkeiten 1-4, dannach geht es rückwärts also 1,2,3,4,3,2,1 Die 8. Hauptgruppe lässt man weg. 

Beispiel Stickstoff (N) ist in Hauptgruppe 5, hat also die Wertigkeit 3

Das heißt z.B.bei der dritten Aufgabe von b stimmt was nicht.

FeO = Fe(II) O(II) 

Da ist gekürzt worden. 

Eisen ist übrigens ein Nebengruppenmetall da kann man die Wertigkeit nicht so einfach rausfinden. 

Wenn man sich das nicht durch die Elementformel erschließen kann steht das im Normalfall aber da. :)

Moin,

in der 3. Aufgabe von b stimmt was nicht? Wie meinst du das? Was soll an Eisen-II-oxid nicht stimmen?
Und was meinst du damit, dass hier gekürzt wurde?
Schließlich finde ich verwunderlich, warum du behauptest, dass man die "Wertigkeiten" von Nebengruppenelementen nicht so leicht herausfinden kann?! Wenn du dir Eisen als Beispiel anschaust, dann gibt es solche Verbindungen wie Eisen-II-oxid oder Eisen-III-oxid. Da hier mit den römischen Zahlen die Ladung der jeweiligen Eisenionen angegeben sind, kannst du doch supersimpel die Wertigkeit von Eisen aus den Namen ablesen: Eisen ist eben mal zweiwertig, mal dreiwertig. Wo ist da das Problem? Selbst wenn du nicht die Namen, sondern nur die Formeln kennst, ist es nicht schwer, die "Wertigkeiten" zu bestimmen. Die Formeln lauten

FeO (für Eisen-II-oxid)
und
Fe2O3 (für Eisen-III-oxid)

Daraus geht ziemlich eindeutig hervor, dass der zweiwertige Sauerstoff im ersten Fall mit nur einmal Eisen "glücklich" ist. Darum muss Eisen hier ebenfalls zweiwertig sein.
Im zweien Fall benötigst du drei zweiwertige Sauerstoffe für zweimal Eisen. 3 x zweiwertig ist sechswertig; demnach müssen die zwei Eisenteilchen hier jeweils dreiwertig sein. Das findest du schwer?

Oder meinst du mit "nicht so einfach" allein die Tatsache, dass es bei Eisen zwei Wertigkeiten gibt?

Wenn etwas in deinem Konzept "nicht stimmt", dann würde ich eher mit der 5. Aufgabe in b Konflikte sehen. Nach deiner "Regel" müsste Stickstoff dreiwertig sein (5. Hauptgruppe, wie du richtig bemerkst). Aber dann passt ja wohl nicht zu deiner Regel die Substanz N2O, denn dann käme auf den einen zweiwertigen Sauerstoff zwei dreiwertige Stickstoffe.
Das Problem ist nur, dass es die Substanz N2O gibt. Man nennt sie Distickstoffmonoxid (im Volksmund besser bekannt als "Lachgas"). Oder gehst du davon aus, dass hier etwas nicht stimmt, weil die "Wertigkeit" von Stickstoff in diesem Fall nicht in das von dir so schön aufgestellte allgemeine Prinzip passt?! Ich denke, es ist genau andersherum: Gerade weil es Substanzen gibt, die nicht in das einfache Muster "Hauptgruppe I bis VII : Werigkeiten 1, 2, 3, 4, 3, 2, 1" passen, ist das Konzept der Wertigkeiten eben nur bedingt tauglich. Meinst du nicht?

LG von der Waterkant.

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@DedeM

Mit "da stimmt was nicht" wollte ich sagen, dass Eisen und Sauerstoff eben NICHT einwertig sind, wie derFrageboy in seiner Lösung stehen hat. Die Formel stimmt schon, aber die Aufgabe ist ja eben, die Wertigkeit herrauszufinden. :)

Und es ist nicht so einfach die Wertigkeit von Eisen herrauszufinden, wenn man keine Anhaltspunkte, wie zum Beispiel FeO hat. Zumindest lernt man das nicht in der 9. Klasse.

Sorry, wenn ich nicht up to date bin, aber dieses Prinzip ist genau das, was man in der Schule lernt, und da er die Aufgabe ja für die Schule braucht, denke ich es sinvoll ist, wenn er sie versteht.

Liebe Grüße Lu

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Moin,

hmmm, es ist irgendwie nicht mehr ganz up-to-date, heute noch mit "Wertigkeiten" zu rechnen, und du hast da auch gleich ein Beispiel unter den Stoffen deiner Aufgabe b, das zeigt, warum das ein etwas "unglückliches" Konzept ist. Aber der Reihe nach:

b) Bestimme die Wertigkeiten der Elemente in den Oxiden:
Wenn du davon ausgehst, dass Sauerstoff "zweiwertig" ist, brauchst du doch nur noch zu schauen, wie viele du von den anderen Elementsymbolen benötigst, um mit den vorhandenen zweiwertigen Sauerstoff-Teilchen die entsprechenden Formeln zu bilden.
Demnach wäre:
• Al im Al2O3 "dreiwertig"
• S im SO2 "vierwertig"
• Fe im FeO "zweiwertig"
• Pb im PbO2 "vierwertig"
• N im N2O "einwertig" (??) und
• P im P2O5 "fünfwertig"

c) Benenne die Verbindungen von b) exakt.
Das ist nun wieder relativ einfach:
• Al2O3: Aluminiumoxid
• SO2: Schwefeldioxid
• FeO: Eisen-II-oxid
• PbO2: Blei-IV-oxid
• N2O: Distickstoffmonoxid ("Lachgas") und
• P2O5: Diphosphorpentoxid

Kommen wir nun zu meiner Kritik an dieser Aufgabe: Zunächst einmal ist "P2O5" eine veraltete Schreibweise. Es ist schon länger bekannt, dass sich bei dieser Substanz eher Moleküle des Typs P4O10 ausbilden. Es ist allerdings richtig, dass sich der dazu nicht ganz passende Name (Di-)Phosphorpentoxid erhalten hat.

Problematischer ist da schon die Bestimmung der "Wertigkeit" in mindestens einer der genannten Beispiele, nämlich Distickstoffmonoxid N2O...
Nach meiner Kenntnis wird die Wertigkeit definiert als
»die höchste Anzahl einwertiger Atome (ursprünglich Wasserstoff oder Chlor), die an ein Atom eines chemischen Elements gebunden werden kann.«

Mit dem besseren Verständnis von Bindungszusammenhängen wurde der Begriff der Wertigkeit im Laufe der Zeit immer mal wieder erweitert oder angepasst. Heute versteht man im Zusammenhang mit Bindungen darunter so unterschiedliche Konzepte wie
• die Ionenwertigkeit (Ionenladungen in Ionenverbindungen),
• Bindigkeit (Bindungswertigkeit; Bindefähigkeit; Kovalenz),
• die Koordinationswertigkeit (Koordinationszahl in Komplexen) oder
• die elektrochemische Wertigkeit (oder besser die Oxidationszahl).
Im Zusammenhang mit Alkoholen versteht man unter der "Wertigkeit", wie viele Hydroxy-Gruppen im Alkoholmolekül vorkommen...
Du siehst, der Begriff "Wertigkeit" ist nicht klar umrissen. Eigentlich müsste man stets den Kontext angeben, unter dem der Begriff verwendet werden soll.

Auch in deinen Beispielen treten verschiedene Bedeutungen auf: die Verbindungen Al2O3, FeO und PbO2 zielen auf Ionenladungen ab.
In den Verbindungen SO2 und P2O5 spielt die Bindigkeit die maßgebliche Rolle. Und besonders problematisch wird es, wenn man sich - wie bereits gesagt - Distickstoffmonoxid anschaut.

Formal müsstest du annehmen, dass auf ein zweiwertiges Sauerstoffteilchen zwei Stickstoffteilchen kommen. Demnach können doch die beiden Stiscktoffteilchen jeweils nur "einwertig" sein, oder? Aber wenn du dir das Molekül in Lewis-Schreibweise anschaust, kommst du auf zwei Möglichkeiten:
 _                   _
IN^–   oder    N
 II                   III
 N^+              N^+
 II                    I
IOI                IOI^–
                       ¯
Und nun frage dich selbst, welche Wertigkeiten haben hier die beiden Stickstoffatome? Das ist im Grunde so nicht wirklich zu beantworten, weil selbst im Konzept der "Bindigkeits-Wertigkeit" die Stickstoffatome im einen Fall zwei- und vierbindig, im anderen Fall drei- und vierbindig sind.

Das einzige Konzept, dass dir stets eine eindeutige Antwort gibt, ist das Konzept der Oxidationszahlen. Danach gäbe es in den genannten Verbindungen folgende Oxidationszahlen für die einzelnen Elementsymbole:

Al: +III; O: –II im Al2O3
S: +IV; O: –II im SO2
Fe: +II; O: –II im FeO
Pb: +IV; O: –II im PbO2
N: –I bzw. +III; O: –II oder N: 0 bzw. +II; O: –II im N2O
P: +V; O: –II im P2O5

Die Stickstoffatome hätten zusammen in beiden Fällen der Darstellung von Distickstoffmonoxid durchschnittlich die Oxidationszahl +I...

LG von der Waterkant.

Ja klar...

Aluminiumoxid, Schwefeldioxid, Eisen(II)oxid, Blei(IV)oxid, Distickstoffoxid, Phosphorpentoxid.

Hey Chemiefreaks, Verbesserungsvorschläge?

was ist das mit den (II) und (IV) ? soll ich das genauso reinschreiben?

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