Wer kann die Sinnfrage vom Leben erklären in Tiefe und Weitsicht?

12 Antworten

Hallo ArezCharon,

ich habe mich bereits vor Jahren sehr intensiv mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass man eine Antwort drauf nicht allein durch Nachdenken finden kann. Das wäre ungefähr so, also würde ich versuchen, eine komplizierte Maschine bedienen wollen, ohne zuvor die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Mir nur auszudenken, wie gewisse Funktionen der Maschine zu bedienen sind, würde mich garantiert nicht viel weiterbringen. Außerdem bestünde die Gefahr von Bedienungsfehlern und Hervorrufen von Defekten.

Da ich an Gott glaube, ist es meine feste Überzeugung, dass er sich uns Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat. In ihr findet man Antworten auf all die vielen Lebensfragen, die wir Menschen uns stellen, auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Wenn Gott uns geschaffen hat, dann ist es logisch, dass er uns auch einen Daseinszweck gegeben hat. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen. Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Vor allem aber erhält er die beste Zukunftsperspektive, die man sich nur denken kann. Allein zu wissen, dass Gott etwas Wundervolles mit uns Menschen und der Erde vorhat, macht einen glücklich und zufrieden.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13). Es geht hierbei nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39) Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden und dadurch, dass man anderen Gutes tut. Zu wissen, was sich Gott von uns wünscht und das Tun seines Willens zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen, das ist es, was den wirklichen Sinn unseres Lebens ausmacht!

Viele können sich mit dem Gedanken, dass ihr Leben von Gott bestimmt wird, nicht anfreunden. Sie möchten lieber eigene Entscheidungen treffen. Es ist ja auch nicht so, dass Gott uns von früh bis spät bevormundet und uns keinen Spielraum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen lässt. Wenn Gott uns bestimmte Grenzen setzt, dann tut er dies nicht deshalb, weil er unsere Lebensfreude einschränken möchte, ganz im Gegenteil! Das Beachten gewisser Gebote dient letztendlich zu unserem eigenen Schutz und schränkt unser Glück in keiner Weise ein. Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!" (Lukas 11:28). Wenn man sich also die große Erfahrung und Weisheit unseres Schöpfers zunutze macht, kann man davon nur profitieren. Außerdem bekommt unser Leben dadurch Richtung und Zweck!

LG Philipp

Die Sinnfrage, ist die Seinfrage und sucht die Klärung und Durchschauung im Leben , denn danach kann man es nicht mehr , da der Countdown des Lebens bereits läuft und wir diese Hürde meistern müssen  ... Ansonsten kommen wir nie aus der Schule des Materialismus und werden wiederholen  müssen , was uns gleichzeitig auch leiden lässt ,... sonst würde man ja auch kein Gefängnis verlassen wollen ;)

Was ist der Sinn des Lebens. (was ist überhaupt der Sinn des Ganzen und welche Rolle spiele ich schon darin) Ist mmN eine melancholische Haltung die sich aus dem dauernden Hinterfragen ergibt. Wie kam ich hier her, woher komme ich überhaupt, woher kommen "Wir"? Was tue ich? Tat ich? Was "Tun" "wir" "hier"?

Man könnte fragen was ist der Sinn des Fragens. Der Sinn des Fragens ist die Einstellung um überhaupt offen für Antworten zu sein.

Hat man eine Frage wie.. ist der Himmel blau? Dann ist man für die Antwort 42 nicht mehr offen, denn was sollte schon die Frage sein?!

Nochmal umgekehrt, wenn man eine Antwort erhält, auf eine Frage die man nie beantworten konnte, welchen Sinn macht es dann, sich auf eine andere Frage oder Antwort einzustellen als die nach allem?!

Also ich würde sagen, die Frage nach dem Sinn bedeutet, sich nicht auf eine Frage festzulegen, damit man "die" Antwort "hier" überhaupt findet.

Und daraus ergibt sich für mich, dass man aus dem "tun" heraus die Antworten auf alle (spezifischen) Fragen findet, die man nicht gestellt hat.

Das heisst, man lernt nie aus.

Aber wenn man Fragen formuliert, analysiert, abwägt, bekommt man eine Antwort, die im schlimmsten Fall nur wahr oder falsch sein kann.

Wenn man einen Pinsel führt der einen Pinselstrich malen soll ist die Beschaffenheit des Pinselstrichs die Antwort auf alle Einstellungen des Künstlers in diesem "hier" "tun" und dann schon wieder verblasst und alt.

Also der Sinn des Lebens ist das was alle momentan tun, ohne die Theorie, in dem Moment in dem es wieder zerfällt, also das Leben an sich.

Ich ("weiss dass ich") bin ist schon der Sinn und gleichzeitig die Antwort (auf die ungestellte Frage nach dem Leben). Die Antwort des Lebens ist es, wenn man keine Frage (nach dem Sinn) stellt.

Wenn man ein Werkzeug benutzt, fragt man ja nicht in dem moment, wozu es gut ist. Wenn man ein Leben lebt, dann hat es keinen Daseinszweck. Wenn es einen Zweck hat, dann ist es kein Leben. Dann könnte man nicht mit einem Tisch ne Bierflasche aufkriegen weil ein Tisch kein Flaschenöffner ist.

Das heißt, der Sinn des "Lebens" ist zu leben?

Sowie, der Sinn eines "Schraubendrehers", schraubendrehen ist?

Habe ich das so richtig verstanden? Weil für mich würde, dass Sinn ergeben.

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@philippkanal

Ja nur dass man den Begriff leben so weit fassen müsste wie es überhaupt geht.

Die Philosophen sahen darin "Lust", "Glück", "vermeiden von Leid" und so, aber das ist ja nicht ausreichend.

Mir fiel vorhin noch was ein, was dazu passen könnte.

Der Logos in der griechischen Sprache wurde zunehmend mit dem Verstand in Verbindung gebracht und hatte früher mehr die Bedeutung von Geist und Gefühl (z.B. einer Gruppe, Ausrichtung, sowas wie die Überbleibsel in Bibel und Koran, wenn es um Ehre geht). Übertrieben gesagt ein Schwarmgedanke, die unterbewussten Entscheidungen aller, bevor man sie klar formuliert.

Der Logos (heute "Logik und Verstand") bezeichnete früher auch die ganze stoische Philosophie:

"die kosmologische, auf Ganzheitlichkeit der Welterfassung gerichtete Betrachtungsweise, aus der sich ein in allen Naturerscheinungen und natürlichen Zusammenhängen waltendes universelles Prinzip ergibt. [...] als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe nach Weisheit strebt."
https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa über https://de.wikipedia.org/wiki/Logos

Das Leben sollte/müsste gleichzeitig aus/in Bewegung und Denken bestehen, in gleichen Anteilen. Aber durch die "verselbständigung" im/zum Denken gab es große Philosophen, die, nichts anderes als, dachten.

So und das machen "wir" jetzt schon seit 2000 Jahren und länger, übernehmen aber zuumBeispiel, so sagt man ja, wenig Verantwortung für unser Denken und Handeln (das auf Denken und Analysen beruht) anstatt wir "bewusst handeln". (shoppen, zocken, Hirn abgeben, malochen.)

Wobei wir gerade aus dem Tiefschlaf der "griechischen" ("melancholischen") Gedankenwelt mit einem halben Auge schon aufwachen und uns der "Nachhaltigkeit", dem "bewussten Leben" usw. bewusst werden, aber immernoch im Denken verhaftet.

Und durch wikipedia kam ich noch weiter, übermäßige Gefühle sowie übermäßiges Denken bringen Leid hervor, sagen die Griechen wie die Buddhisten.

Also wenn "wir" wirklich nach Glück streben um Leid zu entgehen usw müssten wir weniger "wollen" und einfach leben.

So, das wird nur von Nitzsche getoppt. Das ist schon wahnhaftes Denken, der meint "die Aufgabe des Menschen [sei,] einen höher entwickelten Menschentypus hervorzubringen: den Übermenschen." Also so wie Hitler auch wollte. Das war ist so der moderne Gedanke. Wow.

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@philippkanal

Wie er Schrauben drehen, Dosen öffnen oder sich zur Öse biegen könnte, also der Schreibendreher lenkt sich selbst. Im Prinzip richtig.

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Alles ist "1" und alles das was passiert ob Schmerz oder Hoffnung,Tot oder Liebe ist alles im universellen das selbe und wird wieder zu"1" aber genau die Trennung in vorstellung macht Leben ja aus "Das spiel des Lebens" oder Das eigene Spiel"1"des lebens.

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@ArezCharon

hm, ... ja eins geht nicht ohne das andere.. Wenn man einen Weg bis zu einem Umkehrpunkt geht erkennt man z.B. in der Einsamkeit, dass man sich nach Liebe sehnt. Oder wenn man Schmerz und Tot noch nicht kannte sieht man auf einmal wie schön es vorher war und man sieht wo man her kam. Also kann man zurück zu der 1? Ich dachte es gibt dann vielleicht -1 aber das ist noch weniger sinnvoll. Ich glaube die Trennung/Teilung bleibt dann einfach. Die macht die Erfahrung aus. Also hast du recht.

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