Wer ist verantwortlich für die soziale Kälte in Deutschland?

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12 Antworten

Die globalisierte Wirtschaftswelt,GATT und WTO Verträge. Der zunehmende Egoismus unserer Gesellschaft.

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Kommentar von mehrDemokratie
07.10.2010, 18:12

Was die Demokratien N O C H vermögen aufzuhalten, das wird dann von undemokratischen Organisationen wie WTO (Welthandelsorganisation), Weltbank und IWF diktiert. Jetzt hätte ich doch glatt noch die EU vergessen, diese Lobbyorganisation, gibt den Mitgliedsstaaten vor, welche Gesetze zu beschließen sind.

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  • Ich kann in Deutschland keine besondere soziale Kälte erkennen. Im Gegenteil hat Deutschland weltweit mit die besten Sozialleistungen, Kündigungsschutz und Arbeitnehmerrechten.

  • Es ist eher traurig, dass immer mehr Menschen den Sozialstaat ausnutzen und andere für sich mitarbeiten lassen und dass ganze Dynastien entstehen, für die es selbstverständlich ist, den Lebensunterhalt nicht selbst zu verdienen.

  • Lohnsteigerungen (oder eben auch nicht) haben ja nun nichts mit sozialer Kälte zu tun. Wo siehst Du da den Zusammenhang?

  • Hauptursache für den Wandel in Deutschland ist eben, dass wir nur mit qualifizierter Arbeit existieren können, weil unqualifizierte Arbeit außerhalb Deutschlands erheblich, zum Teil drastisch, billiger ist. Demzufolge sind eben jene, die keine qualifizierte Arbeit zu leisten in der Lage sind, schlecht dran. Hier gilt es anzusetzen mit Deutschkenntnissen, Schullaufbahn, Qualifizierung und Förderung des Leistungswillens.

  • Es sollte natürlich sein, dass jeder zunächst seinen eigenen Lebensunterhalt verdient und mit dem zufrieden ist, was er sich erarbeiten kann. Unser Lebensstandard ist extrem hoch und gemessen daran leiden "viele" an Armut -- einer Armut, die in vielen anderen Ländern absoluter Luxus wäre. Man kann es leider auch alles pessimistisch sehen!

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Die Bürger unseres Landes selbst, die die Regierungen der letzten Jahre gewählt haben und uns durch Gleichmacherei der EU eingebrockt haben.

Es ist doch völlig klar: Wenn ein "reiches Land" (Deutschland) mit vielen "ärmeren Ländern" eine Koalition (EU) eingeht, tendieren alle zu einem Mittelwert, d. h. den ärmeren geht es immer besser, dem reichen immer schlechter; so lange bis sich alles angeglichen hat.

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Im letzten Jahr, war der Bundesrat, im Blickpunkt der Öffenlichkeit, da er seinen Besucherdienst in die Scheinselbständigkeit drängte. Es sind also ganz klar die vom Volk gewählten Politier.

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Kommentar von mehrDemokratie
07.10.2010, 14:30

Heute auf den Seiten des Bundestages zu lesen, unter angenommen und abgelehnt: http://bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/31610657kw39deangenommenabgelehnt/index.html Leiharbeit: Der Bundestag hat am Freitag, 1. Oktober, mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP drei Anträge der Oppositionsfraktionen SPD (17/1155), Die Linke (17/426) und Bündnis 90/Die Grünen (17/551) zum Thema Leiharbeit abgelehnt. Ziel der Initiativen war es, strengere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Leiharbeit zu entwickeln. Die Fraktionen hatten gefordert, damit unter anderen gegen Lohndumping vorzugehen. Grundlage der Entscheidung war eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit und Soziales (17/3082). (nt)

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Konkret kann ich keinen Finger auf jemanden zeigen.
Aber grundsätzlich ist es das monetäre System, dass daran schuld ist.
Wenn eine Firma mit Zeitarbeit und Minijobs mehr Geld verdient, als mit dem klassischen Arbeitsmodell, dann wird es genau dies machen.
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Check nur Aldi und Co ab. Minimallöhne, Minimalbesatzung, Minimalanforderung = maximaler Gewinn

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Kommentar von mehrDemokratie
07.10.2010, 14:49

Nun die Rahmenbedingungen, für Leiharbeit, Scheinselbständigkeit, Mini- und Middijobs, die schafft doch ganz klar die Politik. In Frankreich bekommen Leiharbeiter das gleiche Gehalt, wie die fest angestellten Kollegen.

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dafür ist die Globalisierung verantwortlich. Altersarmut wird es wohl eher in den anderen Ländern geben, die entsprechende Gehaltssteigerungen auf Kosten folgender Generationen mit erhöhter Staatsverschuldung bzw. vermindertem BSP in Kauf nehmen.

Dadurch kommt es zu den Problemen, die wir aktuell gerade in Südeuropa sehen, aber auch in Ländern wie Irland oder England.

Deutschland bemüht sich um Nachhaltigkeit. Wir haben zwischenzeitlich auf zu hohem Niveau gelebt, das schlicht so nicht bezahlbar ist. Unterhalte dich mal mit Menschen, die über 60 oder 70 Jahre alt sind über "Armut". Vieles von dem, was vor 40 Jahren noch als Luxus galt, ist heute bereits unzumutbar.

Wir sind verwöhnt worden oder haben uns verwöhnt. Und das, ohne es geleistet zu haben. Da liegt das Dilemma.

Ein guter Artikel zum Thema Lohnstückkosten hier:

http://idw-online.de/pages/de/news364321

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Kommentar von mutzzie
07.10.2010, 14:38

Friedliche Globalisierung in Verantwortung ist ein Geschenk.

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Kommentar von mehrDemokratie
07.10.2010, 14:41

Lassen wir mal die Aufstocker, Minijobber und Leiharbeitskräfte außen vor, aber welche Rente wird denn ein Busfahrer, der mit 1200,-- Euro netto nach Hause geht, einmal im Alter bekommen. Ach ja da hatte ich ja vergessen, er kann ja mit seinen paar Groschen privat vorsorgen. Die privaten Versicherungskonzerne, die übernehmen ab sofort die soziale Funktion des Staates.

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die globalisierung und somit der zunehmende konkurenzdruck

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Deutschland war bis zur Wende ein Hochlohnland, dann störmten aus dem ehem. Ostblock Billiglöhner nach D. und arbeiteten für ein Bruchteil der hiesigen Löhne und Firmen siedelten dahin. Das hat das Lohnniveau in D. total runter gezogen. Das sind Spätfolgen des Kommunismus

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Kommentar von PatriceKongo
09.10.2010, 15:13

So ein Quatsch - das Gegenteil ist richtig. Weil es noch den Kommunismus gab mußt man die Westdeutschen bei der Stange halten und gut stellen,um als ideologisches Bollwerk gegen den Osten dienen zu können - damit ist es aber nun vor bei. Jetzt kommt die normale Fratze des Kapitalismus zum Vorschein ! Und sie fangen auch gleich wieder mit Kriegen an - wie gewohnt früher.

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Funktionäre, Verwalter und Gesellschaft.

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Das sind die Freien Demokraten.

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Der Wirtschaftsliberalismus. Die größte Katastrophe seit dem 2. WK.

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Kommentar von AllesKnower
07.10.2010, 14:30

Nur wenn man ihn gesetzlich nicht eindämmt, das Gegenteil führt nämlich dann zu dem Modell, welches vor ziemlich genau 20 Jahren in den Analen der Geschichte versank !

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Die SPD, genau wie an den verregneten Sommern !

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