Wer ist verantwortlich bei Bauschäden?

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sobald ein Nachunternehmer eine Arbeit durchführt, erkennt er die Arbeit des Unternehmens das vorher arbeitete an. Er hätte also die Dämmung vor Montage seiner Leistung beanstanden müssen wäre diese nicht in Ordnung gewesen. Nun ist er aber in der Haftung für die Schäden die durch seine Arbeiten entstanden sind. er wird sich wehren, da brauchst du gutachten, dann einen Baurechtsanwalt, der dann beim Gericht ein Beweissicherungsverfahren beantragen wird, da das von dir erstellte Gutachten als Parteigutachten nicht anerkannt werden wird von deiner Sanitärfirma. Die Kosten hierfür musst vorstrecken. Dann gewinnst du vielleicht das Beweissicherungsverfahren. Die Sanitärfirma wird den Schaden dennoch nicht beheben. Dann musst du die Behebung einklagen, natürlich mit Kosten für Dich. Ich denke bis jetzt wirst du schon ca. 12.000 Euro Anwalts -, Gerichts- und Gutachterkosten haben. Die beste Lösung für die Sanitärfirma, eine Insolvenz und du bleibst auf all deinen Kosten ohne Reparatur des Schadens sitzen. Mein Rat, wende dich ans fernsehen, bei Vox oder SAT1 gibt es immer wieder Serien mit Pfusch am Bau. Nur vor dem Fernsehen haben die Baufirmen heute Angst. Ich habe das alles selbst miterlebt. Nach vier Jahren Prozess, hat das Fernsehen, innerhalb von 24 Stunden (die Reporter) eine Lösung und mein Bauschaden in Höhe von 110.000 Euro wurde behoben. Nur vier Monate nach der Behebung meines Schadens ging die Firma Kampa in Insolvenz.

gibt es dazu einschlägige Urteile? Brauche nen bißchen was zum Belegen der Aussage, dass der Sanitärinstallatuer die verhergehenden Gewerke übernehmen und bemängeln hätte müssen, will zunächst gütlich versuchen das zu regeln bzw. über seine Haftpflicht abzudecken, in der Hoffnung das die mitspielt

Soweit wie ich es verstanden habe, begrenzt sich der Schaden auf einen Teilbereich. Wärmedämmung austauschen, Holz mit Schutzanstrich versehen und dann die Bereiche trocken. Für das Trockenen ein Gerät mieten oder ein kleineres Gerät kaufen (Kosten 200,- bis 500,- Euro). Realistisch schätze ich keine so hohen Kosten, sondern gehe bei Eigenarbeit von ca. 2.000,- Euro aus. Ansonsten muss man nach Abnahme der Leistung den Firmen den Mangel nachweisen und nachweisen, dass man den nicht selber verursacht hat. Erfahrung bei Gerichtsauseinandersetzungen ist, dass man auch irgendwelche Kosten hat und es ewig lange dauert, bis man dieses Recht bekommt. Deshalb empfehle ich, das Geld für die Sachverständigen und Rechtsanwälte gleich in die Sanierung des Schadens zu stecken, das ist weniger nervenausreibend und wahrscheinlich nicht so kostenintensiv. Ich verdiene gerne auch an Sachverständigenleistungen, kann hier aber nur abraten. Viele Grüße Rainer

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