Wer ist schuldig, wenn Radfahrer in Mann mit Hund fährt auf dem Gehweg?

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4 Antworten

Hallo erstmal,

In diesem Fall ist definitiv der Radfahrer schuld. Es ist Radfahrern die das zehnte Lebensjahr überschritten haben, nicht gestattet auf dem Bürgersteig zu fahren, seiden es handelt dich um eine Notsituation, was offenbar nicht der Fall war.

Zum Hundebiss kann ich rechtlich nicht weiter helfen, finde aber, dass dieser Biss nicht Schlimm ist, da es ja keine größere Wunde war und der Radfahrer die Situation herausgefordert und provoziert hat. Der Hund hat dies ja nicht aus Aggressivität oder Absicht gemacht, eine völlig normal Stresssituation.

Ich hoffe ich konnte weiter helfen.

LuVinz

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Kommentar von ilohor
03.12.2015, 19:09

Danke, sehr hilfreich Dein Beitrag, weil er ergänzend Argumente liefert, nicht nur zur eigenen Beruhigung. Sammeln z.Z. Zeugen, die Friedfertigkeit und Wohlverhalten der Hündin bestätigen.

Enttäuschend ist die Begründung des Richters, der Zeugen aufführt, die allesamt nicht zugegen waren und die Zeugin, die zugegen war, wird eingeschüchtert durch Polizei, man müsse das Temperament eines Südeuropäers ( Spanier ) Rechnung tragen und durch bohrendes Nachfragen, ob sie dabei bliebe. Folge Zeugin verunsichert blieb aber standhaft.

Eine Oberamtsanwältin hatte bereits das Einstellen des Verfahrens bekannt gegeben. Werde mir das nicht gefallen lassen. 

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Im Straßenverkehr gilt grundsätzlich der Stärkere muss dem schwächeren ausweichen. In diesem Fall ist der Fußgänger der Schwächere Verkehrsteilnehmer und der Radfahrer hätte sich so nicht verhalten dürfen.

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Kommentar von ilohor
03.12.2015, 19:29

Hoffentlich sieht der Richter bei der kommenden Verhandlung das genauso, wünsche es mir schon aus Gründen, fair behandelt zu werden.

Leider war die Quantität der völlig ausserhalb des Geschehens beteiligten Zeugen weitaus höher als die Qualität. Mein Anwalt spricht von QUATSCH. Und die einzige Zeugin, die zugegen war, wird bei erneuter Vernehmung durch bohrendes Fragen unsicher gemacht. " Ein Südeuropäer dürfe schon 'mal so ausrasten!" 

Trotzdem entscheidet ein Richter so, obwohl vorher die Oberamtsanwältin das Verfahren eingestellt hatte. DANKE

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Zweierlei!

Einerseits völlig richtig, dass ein Fahrradfahrer, der ERWACHSEN ist, NICHTS auf dem Fußweg verloren hat, wenn er sein Rad FÄHRT!

Andererseits hast Du, als Hundehalter IMMER die Verantwortung für Deinen Hund zu tragen. Da hilft jedoch eine Haftpflichtversicherung.

Du kommst wohl nicht um die Verhandlung herum.

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Kommentar von ilohor
03.12.2015, 18:54

erstmal danke ich Dir, Haftpflicht vorhanden, tritt aber erst ein, wenn im Schuldfalle Schadenersatz zu entscheiden ist, davor macht sich die Versicherung einen schlanken Fuss

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1.Fahrradfahrer dürfen nicht auf den Gehweg.
2. Wenn deine Aussagen stimmen und jemand sie bezeugen kann, hast du glaube ich gute Chancen bei der Polizei.

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Kommentar von ilohor
03.12.2015, 19:18

Danke für den Kommentar. Hier geht es um eine anstehende Verhandlung, obwohl die Oberamtsanwältin den Fall bereits eingestellt hatte. 

Polizei versucht sogar meine Zeugin, die als einzige zugegen war, bei erneuter Befragung einzuschüchtern dergestalt, man müsse Temperamentsausbrüche bei einem Südeuropäer (Spanier) nachsehen und ob denn alles der Wahrheit entspräche durch bohrendes Befragen. 

Sie blieb standhaft, fühlte aber ungerechtfertigt viel Mistrauen. 

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