Wer ist Schuld - Auto?

...komplette Frage anzeigen Veranschaulichung - (Auto, Recht, Gesetz)

11 Antworten

Was allerdings wenigen Verkehrsteilnehmern nicht bekannt ist und dir zum Verhängnis werden könnte: Man muss seine Geschwindigkeit an die Reichweite des Abblendlichts anpassen. 100 Km/h ist bei Dunkelheit also eigentlich zu schnell. Außerdem muss deine Geschwindigkeit bei einem Überholvorgang wesentlich höher sein als die des Überholten (etwa 1/3 höher in diesem Fall) ohne die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten. Der andere Verkehrsteilnehmer hat seine Geschwindigkeit wohl deswegen den Sichtverhältnissen angepasst. Evtl. war auch ein Gefahrzeichen vorhanden, welches vor Wildwechsel gewarnt hat? Da gibt es viele verschiedene Faktoren, die ausschlaggebend sein könnten. Inwiefern sich das auf die Schuldfrage auswirkt ist natürlich schwer zu beantworten. Ist schon eine sehr spezielle Situation.

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Seltsame Frage: 

Wie können wir aus Deiner Schilderung auf eine Schuldfrage schließen? Das herauszufinden, ist Aufgabe eines Gerichts, nicht dieder GF-User. Und die Gegenseite muss man ja auch noch anhören. 

Und was genau nützt Dir eine hier gegebene Antwort zur Schuldfrage? Willst Du Dich darauf verlassen? 

Für solche Sachen gibt es doch Anwälte für Verkehrsrecht oder es hilft auch einfach mal eine Anfrage bei der eigenen Versicherung. 

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Wenn keine Berührung mit Deinem Kfz stattgefunden hat, ist der andere Schuld.....  Wer auffährt hat (fast-) immer schuld.  Dabei spielt es eigentlich keine Rolle ob es nun zum anprall kam oder nicht. Der andere ist auf Grund verspäteter Reaktion in den Graben gefahren so einfach ist das. Du bist in dem Fall nicht unfallbeteiligt sondern nur Zeuge

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Da wird nichts passieren. Auf Landstraßen gibt es nunmal Wild. Damit muss man rechnen. Auch muss man damit rechnen, bei den Gegebenheiten überholt zu werden. Wer dann von selbst gegen den nächsten Pfeiler ditscht, hat Pech gehabt. Was will er bei ner Anzeige denn sagen?"Mich hat einer überholt und ich musste dann einem Reh ausweichen, wodurch ich gegen einen Pfosten veprescht bin"? Du hast das Reh da ja nicht einfach hingestellt.

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Wenn man 70 oder 80 fährt wo 100 erlaubt sind und dann weder ein Überholverbotsschild noch eine durchgezogene Linie auf dem Asfalt vorhanden sind, dann muss man damit rechnen überholt zu werden. Daher sehe ich in deinem Überholversuch keinen Grund für ihn, die Straße zu verlassen. Mich würde interessieren ob er auch in die Botanik gefahren wäre, wenn weit und breit kein Reh da gewesen wäre..... wohl kaum. Somit ist das Reh für den Ausflug verantwortlich. Genau das sollte er seiner Versicherung melden. Problem dabei: Das Reh hat quasi Fahrerflucht begangen und er kann nicht beweisen, dass da überhaupt ein Reh vorhanden war. Und genau da kommst du ins Spiel. Du kannst bezeugen, dass da ein Reh war!!

Gruß

Henzy

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Das Reh ist schuld.

Den umgefahrenen Pfosten bezahlt die Haftpflichtversicherung des rechten Pkw. 

Den Schaden am Pkw könnte eventuell die Teilkasko bezahlen, wenn du dich als Zeuge zur Verfügung stellst. 

Wenn du nur auf deinem Fahrstreifen eine Vollbremsung gemacht hast, bist du aus jeder Haftung raus.

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Du kannst nichts dafür dass das Reh zufälligerweise bei deinem überholvorgang auf die Straße gekommen ist. In jeder Fahrschule wird gelehrt nicht versuchen auszuweichen.

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Er ist ja in den Graben gefahren, von daher müsstest du aus der Sache draußen sein. Würde ich mal vermuten.

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Ich würde behaupten, dass der Unfall an sich nicht deine Schuld ist, da Auslöser des Unfalls quasi das Reh war.

Problematisch ist, dass du mit dem Überholen im Überholverbot praktisch eine rechtswidrige Aktion ausgeführt hast. Wenn der Typ einen guten Anwalt hat, dann könnte der dir daraus 'nen Strick drehen, von wegen und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Meiner Meinung nach stehen die beiden Aktionen aber nicht im Zusammenhang.

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Kommentar von tattoosonmymind
10.09.2016, 03:34

Sie hatte dich gesagt, dass es kein Überholverbot gab?

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Keiner hat schuld. Mit wild muss man immer rechnen. Er soll es seiner Versicherung melden. Wenn er das Lenkrad verrissen hat ist das sein Problem. Wie geht's dem Reh? 

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Kommentar von FlyingCirus
10.09.2016, 03:38

wurde von keinem angefahren, war sogar ein Rehkitz!

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Kommentar von RudiRatlos67
10.09.2016, 04:21

Ein wildschaden ohne Berührung mit dem Tier ist kein Wildschaden.  Darüber hinaus wird die Versicherung bei einem derart geringen Schaden sowieso nicht oder nur sehr wenig zahlen,  da die Selbstbeteiligung berücksichtigt werden muß.  Den Schaden über vollkasko abzurechnen will ebenfalls sehr gut überlegt sein, zum einen weil auch dabei die Selbstbeteiligung abgezogen wird zum anderen weil durch die Rückstufung der SF klasse die mehrbeiträge schon im nächsten Jahr höher sein können als die Entschädigung

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Du bist ein toller Autofahrer . Gratuliere !

Du schaffst es mit 100 km/h rechtzeitig zu bremsen . Während der andere mit langsamerer Geschwindigkeit nicht mal die Spur hallten kann.

  Man sollte immer nur so schnell fahren, so dass man das Fahrzeug bei Gefahr rechtzeitig zum stehen bringt. Du hast das hervorragend gemeistert. 

Der andere dagegen sollte vielleicht mal ein Fahrtraining absolvieren oder lieber mit dem Bus fahren.

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