Wer ist noch betroffen von der "Einstellung der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen"

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4 Antworten

Lies mal das hier:

http://www.finanznews-123.de/lies-die-seb-bank-anleger-ins-offene-messer-laufen/

Spannend dürfte sein, was im Beratungsprotokoll steht, was ausgefüllt wurde, als die Bank dir den Fonds verkauft hat. Denn die Risiken der Anlage müssten bekannt gewesen sein und hätten Dir mitgeteilt werden müssen.

War das nicht der Fall, kannst Du einen Anwalt ansprechen und überlegen, ob Du Deine Bank wegen Beraterhaftung drankriegst.

Was die Schließung angeht: Das kann sich bis zu 24 Monate hinziehen udn ggf. dann auch noch weitergehen, dann wird aber die Liquidierung des Fonds betrieben. Und so blöde das klingt: Das dient dem Anlegerschutz. Ein Fonds wird ja nicht aus Spaß geschlossen, sondern weil man die Assets darin gerade weder vernünftig bewerten noch verkaufen kann - und das würde bei Mittelrückflüssen zu Notverkäufen führen, die den Vermögenswert der verbleibenden Anleger erheblich belasten würden.

Dagegen zu klagen bringt Dir nichts, der Schlüssel ist das Beratungsprotokoll.

In der wesentlichen Anlageinformation Deines Fonds steht folgendes:

Die KAG kann jedoch die Rücknahme aussetzen, wenn außergewöhnliche Umstände dies unter Berücksichtigung der Anlegerinteressen erforderlich erscheinen lassen

Somit hast Du keine Handhabe gegen die Schließung vorzugehen.

Doch das kann sein! Mein Fond war über 3 Jahre gesperrt, war dann einen Tag freigeben und wurde weger zuvieler Verkaufe nicht gehandelt...jetzt wird er aller halben Jahre nach und nach verkauft...das ist die Kategorie "Shit happens"...deswegen niemals das ganze Geld in einen Fond.

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