Wer ist im Recht ich oder mein Fahrlerer?

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11 Antworten

Als ich seinerzeit den Führerschein machte, hieß es schon: § 1, der Fahrlehrer hat immer recht, § 2, der Fahrschüler hat nie recht! Bei der nächsten Fahrstunde kläre VOR der Fahrt, wohin du fahren sollst und lass dir das Auto noch einmal gründlich erklären. Es ist einfach nicht korrekt, dass er mit dir - ohne dich vorzubereiten - einfach auf die Autobahn fährt. Er muss dir das vorher ankündigen und er sollte mit dir auch besprechen, wie dort zu fahren ist. Gerade bei Anfängern MUSS er da tun, schon zur eigenen Sicherheit. Wenn du mit ihm nicht klar kommst, dann wechsele den Fahrlehrer, wenn die alle so drauf sind, wechsele die Fahrschule! Man zahlt schließlich viel Geld für einen Führerschein und muss sich dafür nicht noch anmachen lassen - meine Meinung.

  1. Lehrsatz der Fahrschulausbildung: Dein Fahrlehrer hat IMMER Recht!

Im Ernst, wenn du ins Auto steigst, solltest du es bedienen können (und nicht nach irgend einem Knopf suchen). Frag deinen Lehrer VOR Antritt der Fahrt, was du wissen musst, um verkehrs- und betriebssicher unterwegs zu sein: Wie verstelle ich Innen- und Außenspiegel, den Fahrersitz, das Lenkrad? Wo ist der Lichtschalter (einschließlich Nebelleuchten), wie mach ich die Scheibenwischer an, wenn es beginnt zu regnen? Wo ist Warnblinkanlage einzuschalten, wo betätige ich das Signalhorn? Habe ich die WOLKE gemacht, also Kühlwasser, Motoröl, Reifendruck, Kraftstoff und Elektrik überprüft.

Erst, wenn das alles klar ist, solltest du das Ding in Bewegung setzen! Dein Lehrer nimmt dein Geld mit offenen Händen, also mach ihm klar, dass dieses Wissen zu deiner Ausbildung gehört!

Das sollte man nicht den Fahrlehrer fragen müssen, da sollte er selber drauf kommen, einem das zu sagen.

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Wir können uns im Leben nicht immer den optimalen Partner zum Kommunizieren aussuchen. Da gibt's immer mal wieder Situationen im Leben, wo man nicht gerade zu beneiden ist. Schlaf mal drüber. Vielleicht kannst Du Dich ja bis zur nächsten Fahrstunde etwas beruhigen. Und eventuell hat sich der Fahrlehrer ja ebenfalls mal Gedanken über sich selber gemacht ? Nächste Woche sieht die Sache vielleicht ganz anders aus. Wenn's es aber so weitergeht und Dich all zu sehr belastet dann wechsel lieber den Fahrlehrer.

Im Film "Happy-Go-Lucky" geht es um die junge Lehrerin Poppy, die ebenfalls Fahrstunden nimmt. Da sie sehr lustig ist, prallen Welten aufeinander, als sie ihren eher un-lustigen Fahrlehrer kennenlernt. Hier ein Ausschnitt aus diesem Film:

Da muss man nicht nach Recht haben fragen. Es gibt halt Menschen denen muss man alles vor beten. Da sollte er etwas Fingerspitzengefühl entwickeln.

Hallo,

gemäß der Fahrschulausbildungsordnung bist Du zum eigenständigen Lernen verpflichtet. Das heißt das Du schon allein durch Theorieunterricht wissen musst wie Du auf der BAB reagieren musst.

Du kannst ja im realen Verkehr auch nicht nach einem Unfall kommen mit der Aussage " das ich das nicht gelernt habe"

Was machst den wenn ein Kind auf die Straße läuft, ne alte Oma oder einer mit nem Krankenfahrstuhl? Solche Sachen kann man ja nicht reinbringen in die Stunde sondern man muss ja wissen wie man reagieren muss.

Nebenbei erweckst du den Eindruck ein nicht allzu kritikfähig zu sein. Ach, nette Geschichte zum Thema sich Wissen selbst an eignen: Wenn man in der Prüfung zum Krankenpfleger mit der Aussage kommt "das haben wir aber nicht in der Schule durchgenommen" bekommt man gleich ne Sechs.

Ich finde er hat garnicht so unrecht. Er kann dir doch nicht bei jeder einzelnen Situation sagen was zu tun ist. Da bräuchte man ja hunderte Fahrstunden. Er kann dir die Regeln erklären und wie man sich verhält und du fährst dann unter Berücksichtigung dieser Regeln. Du musst selber wissen wie schnell du auf der Autobahn fahren willst. Wenn du nicht schneller als 90 fahren willst dann bleibst du auf der rechten Spur und wenn nicht dann wechselst du halt auf die mittlere Spur und überholst den LKW und alle anderen die langsamer fahren und wechselst dann wieder nach rechts wenn frei ist. Wenn etwas nicht ok ist oder es etwas zu verbessern gibt dann wird der Fahrlehrer das sagen. Auto fahren erfordert auf jeden Fall eine gewisse Selbstständigkeit. Anweisungen sind da überhaupt nicht nötig. Es sollte reichen wenn der Fahrlehrer sagt `wir fahren jetzt auf die Autobahn und halten uns an die Richtgeschwindigkeit. Du fährst auf der rechten Spur und wenn dir jemand in die Quere kommt der langsamer ist dann wechselst du die Fahrspur sofern es möglich ist und wenn nicht dann wartest du kurz bis du sicher überholen kannst und fährst dann anschließend wieder nach rechts.

Fahrelehrer sind ein ganz, ganz besonderer Menschenschlag hab ich manchmal das Gefühl xD Meiner war auch n bissl n Idiot, ich hab mich durchgebissen. Auch wenn ich nach der Prüfung erstmal gar keinen Bock mehr auf Autofahren hatte, machts mir inzwischen Spaß. Ich glaub die Frage wer im Recht ist, ist hier irrelevant. Das dumme ist, dass der Fahrlehrer immer am längeren Hebel sitzt, deswegen würde ich dir nicht raten Contra zu geben, auch wenn es noch soi angebracht wäre. Wenn du echt nicht mit ihm klar kommst, wechsle die Fahrschule, ansonsten Augen zu und durch^^

Mit so einem Fahrlehrer kannst du dir die ganze Freude am Fahren verderben lassen. Sieh doch zu, dass du den Fahrlehrer wechseln kannst.

Der hat doch recht!? Wozu muss der den auf der Autobahn Anweisungen geben? Man hat vor dem Fahrstunden Theorie und kennt normalerweise die Regeln. Beim Spurwechsel keinen behindern, Zügig überholen, das Rechtsfahrgebot beachten und dem Sicherheitsabstand einhalten. Wenn man das weiß dann kann man auf der Autobahn fahren ohne eine einzige Anweisung zu erhalten. Der kann einem doch nicht sagen wann man die Spurwechsel soll und so. Das man selber wissen.

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Das Verhalten deines Fahrlehrers ist unmöglich. Vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag, aber ich würde ihn schon bei der nächsten Fahrstunde darauf ansprechen..

In ein paar Jahre wirst dankbar sein das er so gehandelt hat, damit lernt man zu denken, und du wirst noch in viele so Situationen fallen und wirst dein Lehrer verwünschen.

Für meine Zweite Stunde meinte der Lehre: wir gehen mal Kurven Üben. Er hatte mich ein Teil eine Rallye strecke Fahren lassen und mir gesagt : jetzt muss auch sehen das du wieder da raus kommst. Links war für mein Geschmack die Straße zu eng, und Rechts den Abhang. Aber gelernt hab ich auch wenn ich es erst Später eingesehen hab, heute bin ich Froh das er mich so gedrillt hat

Und wenn der Lehrer sagt immer gerade aus und du Kommst an eine Einbahnstraße, fragst ihn was tun oder Handels?

Was ne Pfeife der Kerl...

Wer ist jetzt im Recht?

Keiner, weil es kein Rechtsstreit ist.

Er hat mir von anfang an nichts gesagt, hätte ich von anfang an gleich selber handeln sollen ?

Ja, das ist normal, dass es solche Probleme gibt. Am Anfang erklärt der Fahrlehrer immer alles haargenau und dann wartet man auf Anweisungen und dann kommen solche Antworten. Mir ging es damals ähnlich: Nachdem er mir bislang immer jeden Richtungswechsel vorgegeben hat, kamen wir an eine Kreuzung, wo der direkt gegenüber liegende Weg gesperrt war. Ich wartete auf ein "links" oder "rechts" und musste dann seine blöde Sprüche ertragen, als wir ohne Blinkzeichen an der Kreuzung standen, als wollte ich in die gesperrt Straße fahren. So ist das halt. Ertrag es oder sprich mit den Verantwortlichen der Fahrschule und frag, ob du einen anderen Lehrer haben kannst, wenn es dich extrem gestört hat.

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