Wer ist Gott? Gibt es ihn? Was Stellt ihr euch unter dieser Bezeichnung vor?

28 Antworten

Von Göttern und Religionen halte ich überhaupt nichts. Götter sind für mich fiktive Figuren wie der Osterhase und der Weihnachtsmann und Religion sind meiner Meinung nach für Menschen, die ohne den Glauben an eine fiktive Figur im Leben nicht zurechtkommen, da sie irgendwelchen Schriften bzw. Büchern folgen müssen. Ist nur meine Meinung, trifft sicher nicht auf jeden Gläubigen zu. Ich möchte damit auch niemanden angreifen. Es braucht auch niemand versuchen, mir irgendwas anderes einzureden.

Folgende Aussagen bezüglich Göttern bzw. Religionen fand ich auch sehr treffend:

Die Bibel zum Beispiel ist eine Sammlung von Märchen und war auch als solche gedacht. Ebenso wie bei den Geschichten der Gebrüder Grimm wird eine Moral oder Verhaltensrichtlinie in eine Geschichte verpackt, um sie ansprechender zu gestalten. Wenn aber die Geschichten in der Bibel Fiktion sind (das bestreiten auch Theologen nicht), wieso dann nicht auch die Hauptperson?

Ein beliebtes Argument von Gläubigen ist: Gott könne ja auch nicht widerlegt werden! Gott kann tatsächlich nicht widerlegt werden, bewiesen werden kann er aber ebenso wenig. Betrachtet man andere Pseudo-Entitäten wie Zahnfee, Weihnachtsmann oder das fliegende Spaghettimonster – alle auf dem gleichen Grad der anzunehmenden Existenz – kommt einem das Argument, dass etwas existiert, nur weil man nicht beweisen kann, dass es nicht existiert, doch gleich viel dümmer vor, oder?

Quelle: https://www2.leuphana.de/univativ/10-gute-gruende-endlich-den-glauben-abzulegen/

Du hast volkommen recht mit dem was du hier reinschreibst. Religionen sind für mich nichts anderes als Sektengemeinschaften die gerne ihre mitglieder im griff halten um selbst an der Spitze zu stehen weshalb ich keiner Angehöre, Dennoch an einen Gott glaube da ich mir nicht vorstellen kann wie das alles ausm nichts entstanden sein soll das geht über meine Vorstellungskraft und da ist selbst die big bang Theorie keine erklärung für mich

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@BillyCopper

Wenn die Menschen nur an einen Schöpfer-Gott glauben würden ohne gleichzeitig Religionen, alte Bücher und Geschichten dafür zu brauchen, um Regeln zu haben nach denen sie zwingend leben wollen oder müssen, dann wäre die Menschheit einen großen Schritt weiter.

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Wer ist Gott? Gibt es ihn? Was Stellt ihr euch unter dieser Bezeichnung vor?

Ich glaube an den Gott der Bibel, ich bin Christ. Er ist ein liebender und gnädiger Gott. Ich glaube, dass es Gott wirklich gibt. Es gibt meiner Meinung nach durchaus gute/überzeugende Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich glaube auch an einen Gott weil ich mir nicht vorstellen kann dass das alles ausm nichts entstanden sein soll. Gehöre jedoch keiner der Religionen an dafür muss man weder Christ noch Moslem noch jude oder hindu sein

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@BillyCopper

Und danke für deine Antwort bin einer sehr ähnlichen Meinung 🙏

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Bezweifle, dass es Gott gibt.

Gläubige versuchen halt ihn damit zu Beweisen mit irgendwelchen Zufällen und meist schließen diese damit auch die Existenz aller anderen Götter aus und dass es nur den Biblischen Gott gibt bzw. den Gott an den sie glauben. Stellen irgendwelche Regeln auf wie „moral kann es ohne Gott nicht geben“ ohne irgendeinen Beweis dafür zu bringen. Verstehen Theorien wie die Urknalltheorie falsch und verstehen nicht, dass es ein Fehlschluss ist etwas für falsch zu erklären nur weil man es nicht verstehen / glauben kann. Witzig, wie diese auch nur den Urknall oder Gott als Möglichkeit darstellen, ohne zu berücksichtigen dass es andere Götter und deren Schöpfungen aufgeschrieben sind und dass es evt. Möglichkeiten für unerklärliche Phänomene gibt die wir noch nicht kennen. Z.B. Werden Medizinische Wunder als Argument genommen „ich kann mir das Wunder xy nicht erklären also muss es Gott sein“ tja god of the gaps. Ansonsten kommen noch trash Argumente wie „gott ist ewig also musste man ihn nie erschaffen“ ohne dafür einen Beweis zu bringen oder ähnliches. Meist beruft man sich auf die Bibel aber dann nimmt man natürlich eine Quelle die nicht Bewiesen ist. Ich vermute, dass Gott einfach nur als Erklärung von Menschen geschaffen wurde damit man sich einiges einfacher erklären kann.

Was Religionen sagen ist das eine, finde es genauso Lückenhaft sich daraf zu beruhen und eine einzige wahrheit an zu erkennen und sie dann standfest zu verteildigen ohne den gedanken zu zu lassen „was wenn das garnicht so ist“? Ich gehöre keiner Religion an
Aber selbst wenn man Wissenschaftlich alles erklären könnte das es gibt ist es dennoch nicht zu erklären wie es überhaupt möglich ist das sowas einfach entsteht. Zwar kann man immer sagen „ das zusammen mit das ergibt jenes“ und das bis unendlich weit in die Vorgeschichte angenommen man sagt ganz am anfang gab es Gas.
dann muss auch dieser und der Raum in dem er entsanden ist, von irgendwas gekommen sein

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Danke für deine auaführliche antwort🙏

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Gott ist noch viel mehr als die Lebenskraft.

Gott ist

  • Das Leben
  • Wahrheit, das Absolute, der Logos
  • Die Summe all seiner Teilchen, aber noch mehr
  • Hl. Geist, Gerechtigkeit, die im Universum das Kausalitätsgesetz ist
  • Die Liebe, Agape, höchste Energie im Kosmos
  • Die Allweisheit
  • Unsere Intelligenz, die mit Einfühlen, durch Inspiration in unser Hirn kommt
  • In uns die Ruhe, Harmonie, Kraft. Die eigene Mitte. Der Gottesfunken, Psyche, Seele.
  • Das 1Bewusstsein, das wir alle sind. Und wir deshalb alle miteinander verbunden sind.
  • Gott ist das eine in seiner unendlichen Vielheit.
  • Gott ist Geist. Auch das, was wir sehen, Materie, ist verdichteter Geist.

IM LICHTE DER WAHRHEIT Gralsbotschaft von Abdrushin. Lese ich im Moment, da es mich interessiert was die GeistWissenschaft vor 100 Jahren meinte.

https://youtu.be/D2PVnrJG0KQ

Gib Tim 👍. Er erklärt herzallerliebst.

Gralsbotschaft von Abdrushin ? Kannte ich bisher nicht definitiv nach zu holen !!!
Ich habe meine Aussage oben nicht nicht Komplett erläutert aber es ist genau wie du es sagst, die existenz von allem. Zumindest glaube ich das danke für die Antwort 🙏

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@BillyCopper

Im Lichte der Wahrheit ist GeistWissenschaft, wie Rudolf Steiner, vor 100 Jahren. Im link: archiv-swv.de.de>pdf-bank sind kostenlose 379 Seiten. Die ganze Gralsbotschaft, 3 Bücher muss man nicht lesen.

Von R. Steiner gibt es von Hauck kostenfreie PDF, gut verständlich erklärt.

Naturwissenschaft ist riesig geworden, aber GeistWissenschaft halten sie klein. Mensch muss manipuliert werden statt selbst zu werden.

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Ich denke, das was die Gläubigen anbeten, an die Geschichten die sie glauben und was sie als Gott bezeichnen, ist nicht dasselbe wie die Schöpfer-Kraft im Universum oder der Schöpfer-Gott, wenn man es so nennen möchte.

In fast allen alten Kulturen gibt es Götter und unzählige verschiedene Geschichten über diese. Was man damals mit Gott oder Göttern meinte, waren oftmals übermenschliche Wesen, die von den Sternen kamen, bzw. vom Himmel. Es gibt diese Geschichten überall auf der Welt, über Jahrtausende hinweg.

Sie hatten Wissen, Technologie und leiteten die Menschen an. Da sie den damaligen eher primitiven Menschen so überlegen waren, nannten diese sie Götter oder Gott.

Aber keine Religion die daraus entstanden ist, war meiner Meinung nach von oder über einen allmächtigen Schöpfer-Gott, der das Universum und das Leben erschaffen hat.

Die Idee, dass solcher Schöpfer-Gott sich vor langer Zeit den Menschen offenbarte, damit diese an ihn glauben und irgendwelchen Regeln folgen, ohne dass dieser präzise Anweisungen und eindeutige Beweise wie mathematische Formeln hinterlässt, halte ich für abwegig. Ebenso, da diese beschriebenen Götter eher wie Menschen handelten - sich an Kriegen und am Töten beteiligten oder diese unterstützten oder unwidersprochen zuließen. Zudem ist es unlogisch wenn dieser Schöpfer-Gott sich einerseits offenbart und somit in das Geschehen einmischt, sich dann aber nie wieder zeigt. Denn entweder möchte er sich offenbaren und dass die Menschen an ihn glauben - oder nicht.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich lese gern.

Ganz genau schön erklärt 👍🏻 Ebenso glaube ich das man Gott und den Teufel mit ins spiel gezogen hat damit sich die Menschen an die Regeln halten die die Schriften stellen. Was eigentlich nicht verkehrt ist von der Idee her, leider aber zu glaubenskriegen Und extremismus Geführt hat danke für deine Antwort 🙏

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