Wer ist glaubwürdiger - Jesus Christus oder Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie?

30 Antworten

Die hatten grundverschiedene Themen. Jesus hat hat eine völlig neue Ethik gelebt. Er lebte in einer Zeit, in der Mitgefühl als Schwäche galt, in der Kranke ausgestossen wurden und in der Armut als gottgewollt galt. Jesus zeigte Mitgefühl, umarmte die Kranken und speiste mit den Armen und Verstossenen. Jesus war glaubwürdig, weil er das tat, was er predigte.

Darwin musste als Mensch nicht glaubwürdig sein. Seine Theorie ist glaubwürdig, weil sie nur gerade auf zwei Annahmen beruht, nämlich dass Nachkommen sich zufällig von ihren Eltern unterscheiden und dass es eine Selektion gibt. Beide Annahmen sind offensichtlich wahr. Darwin zeigte, dass alleine mit diesen zwei Annahmen überwältigend viele Beispiele aus der Biologie erklärt werden können. Tatsächlich gibt es heute kaum noch eine Abhandlung eines Biologen, die nicht direkt oder indirekt auf Darwins Idee Bezug nimmt. Die Evolutionstheorie mag durch Spezialfälle ergänzt werden (z. B. durch die Epigenetik), aber sie ist unbestreitbar wahr.

Welche dieser völlig verschiedenen Ideen die glaubwürdigere ist, ist wohl keine sehr sinnvolle Frage.

Der Glaube an die Schöpfung Gottes und die Evolutionstheorie von Darwin sind doch keine Gegensätze.

Die Evolutionstheorie ist wissenschaftliche Tatsache. Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel ist nur ein Versuch die Schöpfung vor 2000 Jahren zu erklären. Wobei da dann auch dasteht, dass bei Gott ein Tag wie Tausenden Jahre sind. Also kein Widerspruch zur lange unbekannten Evolutionsgeschichte der Menschheit...

Der Glaube an die Schöpfung Gottes mag der E. Theorie nicht widersprechen. Geht es aber darum nicht nur. Sondern z.b. auch darum, ob Adam & Eva die ersten Menschen gewesen sind oder ob Menschen und Affen einen gemeinsamen Vorfahren haben. Letzteres kann nur der Wahrheit entsprechen und nicht die Theorie von Adam & Eva z.b. Schließlich existieren schon Menschen seit über hundert tausend Jahren und nicht erst seid 4 tausend Jahren - angefangen mit Adam& Eva. Und auch die Erde existiert schon seid Jahrmilliarden und nicht erst seit 5 tausend Jahren, wovon die Bibel aushgeht.

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@PEPERONIMANN

Auch die Geschichte mit Adam und Eva in der Bibel sind Versuche von hilflosen Menschen vor über 2000 Jahren die Entstehung des Menschen zu erklären, also nicht wörtlich nehmen. Die Bibel ist ein Buch in dem der Glaube an einen Gott vermittelt werden soll und dass die Beziehung zwischen Gott und den Menschen schon lange existiert. Die Geheimnisse dieser Beziehung werden erst im Laufe der Entwicklungsgeschichte aufgedeckt. Manches kann man heute anders erklären und manches wird sich vielleicht erst in 200 Jahren rausstellen. Wir machen eben eine Entwicklung der Erkenntnisse durch. Und das ist gut so. Wer weiss ob wir immer alles verkraften könnten. Ein Kind wird auch nicht im Babyalter voll an einem Tag aufgeklärt. Erst nach und nach...

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Jesus Christus!

Ich bin davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren. Ein paar Gründe dafür:

Echte Beweise gelten für alle, ob sie glauben oder nicht glauben. Erst wenn ein Gott bewiesen wird, gilt das als Wahrheit für jeden. Und solange der Beweis fehlt, solange wird es halt Leute geben, die an seiner Existenz zweifeln oder Gott als eine Erfindung von Menschen ansehen

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Ich habe schon beim ersten verlinkten Buch nach dreißig Seiten aufgehört zu lesen. Neben einem ganzen Haufen logischer Fehler ist die Begründung der übliche Zirkelschluss: Die Geschichten der Bibel müssen wahr und echt sein, weil in der Bibel steht, dass sie wahr und echt sind, und alles andere nicht der Wahrheit entspricht.

Der zweite Artikel sieht unter anderem einen Brief zwischen zwei historisch nachweisbaren Persönlichkeiten als Beleg an, dass dort die Rede von Jesu‘ Kreuzigung sei, obwohl keine Namen genannt werden und zu dieser Zeit Tausende Kreuzigungen stattfanden. Ohne Worte.

Beweise für Gott? Das schöne an Prophezeiungen ist, dass sie immer eintreten werden, wenn sie ohne konkrete Namen und Daten formuliert wurden, der sogenannte Prophet ausreichend Kenntnisse besitzt über alle Ereignisse weiträumig um ihn herum und man einfach nur wartet.

Ich prophezeie, dass ein schwerer Sturm kommen wird, der die Bäume des nahen Waldes wie Streichhölzer knickt. Ich prophezeie, dass zwei vierrädrige Wagen ohne Pferde auf einer nahen Straße zusammenstoßen werden. Ich sag Dir Bescheid, wenn die Ereignisse eingetroffen sind, und Du darfst mich dann Prophet nennen und anbeten. Ein Beweis für die Anwesenheit irgendeines Gottes ist das dann trotzdem nicht, sondern nur für zunehmende Sturmintensität und mehr Leichtsinn im Straßenverkehr.

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@MatthiasHerz

Biblische Prophetie ist durchaus sehr genau. Es wurde vorhergesagt, dass das Volk Israel in die ganze Welt zerstreut werden würde und irgendwann wieder im angestammten Land gesammelt wird. Nach Ankunft der Israeliten blüht das Land wieder auf.

Genau das erleben wir seit einigen Jahrzehnten. Mark Twain schrieb über Palästina als eine menschenleere und malariaverseuchte Wüstenlandschaft. Heute hat Israel die produktivste Landwirtschaft der Welt (auf die Fläche bezogen) und exportiert landwirtschaftliche Produkte in unsere Supermärkte.

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@chrisbyrd

Dort, wo Mark Twain war, ist Israel immer noch eine menschenleere Wüstenlandschaft, nur die Malaria ist seltener geworden.

Biblische Prophetie ist keineswegs genau, sie nennt weder konkrete Orte noch Zeitpunkte. Im Nachhinein finden sich immer Mittel und Wege, Prophezeiungen als erfüllt anzusehen, wenn man nur lange genug danach sucht.

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@chrisbyrd

Vielen Dank, dort stehen genau, wie ich sagte, keine Orte, keine Zeiten, nicht einmal Namen.

Die von Dir propagierte Genauigkeit dauerte bisher über zwei Jahrtausende an. In astronomischen Zeiträumen gedacht, mag das genau sein, in biblischen Zeiträumen geht es kaum ungenauer.

Und wie schon an anderer Stellen mehrfach gesagt, ist es sinnfrei, die Bibel mit der Bibel belegen zu wollen.

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@MatthiasHerz

Natürlich stehen in den Prophezeiungen auch Orte (z. B. die Stadt Tyrus; Reiche wie die der Perser und der Griechen; Ninive; Jerusalem usw.) und teilweise Namen (z. B. Kyros).

Jesus hat z. B. die Zerstörung von Jerusalem durch die Römer vorhergesagt und ganz genau beschrieben. Christen erinnerten sich im Jahr 70 n. Chr. daran und flüchteten rechtzeitig aus der Stadt, so dass sie überleben konnten. Dies bestätigt sogar der jüdisch-römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus, der kein Christ war.

Gut, dass die Jerusalemer Christen die biblischen Prophezeiungen nicht als "sinnfrei" behandelt haben, sondern erst genommen haben und deshalb überleben konnten...

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@chrisbyrd

„[…] Jesus hat z. B. die Zerstörung von Jerusalem durch die Römer vorhergesagt und ganz genau beschrieben. […]“

An welcher Stelle genau?

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@MatthiasHerz

In Lukas 21 ab Vers 20.

Ich zitiere dazu als Erklärung einen Text aus dem Internet:

"Nach einem Aufstand der Zeloten im Jahre 66 n.Chr. wollten die Römer Jerusalem einnehmen. Doch der erste Versuch schlug fehl. Die Christen erkannten die Gefahr, die Jesus vorhergesagt hatte: „Jerusalem wird von einem Heer eingeschlossen“ und „verwüstet“ werden. Die Bewohner sollen „in die Berge fliehen“.

Viele Christen, die in Jerusalem lebten, hielten wachsam und voller Glauben an den Worten Jesu fest. Tatsächlich erkannten sie, dass schnelles Handeln geboten war: Bevor die Römer im Jahre 70 n.Chr. zum zweiten Mal Jerusalem „von einem Heer eingeschlossen“ und dieses Mal völlig zerstört wurde, konnten sie in die Gegend jenseits des Jordans fliehen, in die Berge und in das ostjordanische Pella, und sich so in Sicherheit bringen.

Nach Angaben von Josephus Flavius, einem Zeitzeugen und Geschichtsschreiber, kamen von der jüdischen Bevölkerung ungefähr 1,1 Millionen Menschen ums Leben, die meisten durch Hunger oder Krankheiten. Weitere 97 000 gerieten in Gefangenschaft. Viele wurden als Sklaven  nach Rom gebracht. Noch heute erinnern in Rom das Kolosseum und der Titusbogen an die Eroberung Jerusalems.

Für uns ist wichtig, dass so viele Christen die Prophezeiungen Jesu Christi ernst genommen hatten. Denn sie konnten ihr Leben retten."

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@chrisbyrd

Da das sogenannte Lukas-Evangelium erst ungefähr 65-70 n. Chr. verfasst wurde, wäre es doch sehr seltsam, wenn eine Prophezeiung 35-40 Jahre zurückliegender Ereignisse nicht genau dann eingetroffen wäre, oder?

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@MatthiasHerz

Das Lukas-Evangelium wurde früher geschrieben.

In der MacArthur-Studienbibel steht dazu:

"Lk und die Apg wurden anscheinend etwa zur gleichen Zeit geschrieben, zuerst das Evangelium, dann die Apg. Zusammen bilden sie ein zweibändiges Werk, das sich an Theophilus richtet (1,3; Apg 1,1) und ergeben eine umfassende Geschichte der Entstehung des Christentums, angefangen mit der Geburt Jesu bis zur Verhaftung von Paulus und zu seinem Hausarrest in Rom (Apg 28,30.31).

 Am Ende der Apg ist Paulus immer noch in Rom, was zur Schlussfolgerung führt, dass Lukas diese Bücher von Rom aus schrieb, während Paulus dort in Haft war (etwa 60-62 n.Chr.). Lukas überliefert Jesu Prophezeiung von der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n.Chr. (19,42-44; 21,20-24), erwähnt aber nicht die Erfüllung dieser Prophezeiung, weder in Lk noch in der Apg. Lukas weist sonst immer auf erfüllte Prophezeiungen hin (z.B. Apg 11,28); daher ist es höchst unwahrscheinlich, dass er diese Bücher nach der römischen Invasion in Jerusalem geschrieben hat. Die Apg erwähnt außerdem nicht die schwere Verfolgung, die unter Nero im Jahr 64 n.Chr. begann. Außerdem datieren viele Gelehrte den Märtyrertod von Jakobus auf das Jahr 62 n.Chr., und wäre Jakobus umgebracht worden, bevor Lukas seine Apg beendet hatte, hätte er es sicher erwähnt. Daher ist das wahrscheinlichste Datum für die Abfassung dieses Evangelien das Jahr 60 oder 61 n.Chr."

Der Walvoord-Bibelkommentar datiert: "Eine Reihe verschiedener Daten wurden für die Entstehung des Lukasevangeliums vorgeschlagen. Wenn die Apostelgeschichte vor der Christenverfolgung Neros (im Jahr 64 n. Chr.) geschrieben wurde - was naheliegend scheint, da Paulus am Ende des Buches noch lebt und in Gefangenschaft ist -, so muss das Lukasevangelium mehrere Jahre zuvor entstanden sein, denn die Apostelgeschichte schließt sich an das Evangelium an. Eine ganz genaue Datierung ist damit zwar nicht möglich, doch die Zeit zwischen 58 und 60 n. Chr. scheint immerhin sehr plausibel."

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@chrisbyrd

Auch im Lukas-Evangelium stehen keine Jahreszahlen innerhalb der Prophezeiung.

Jeder, der damals ein wenig von regionaler Geschichte verstand, konnte vorhersagen, dass Jerusalem früher oder später erneut „von Heerscharen umzingelt“ sein und wahrscheinlich zerstört werden würde.

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Eine fiktive, in dieser Form göttlich überhöhte Figur, über deren Lebensweg kaum etwas bekannt ist und wo das wenige auch noch von älteren Mysterienkulten kopiert wurde, willst nicht ernsthaft als glaubwürdiger darstellen als einen über sein gesamtes Leben und noch darüber hinaus gut dokumentierten Wissenschaftler?

"Die Entstehung der Arten" auch für mich glaubwürdiger als irgendwelche Bibeltexte, von fraglichen Gestalten entworfen

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Es gibt gläubige Wissenschaftler und Menschen, die keinen Widerspruch sehen zwischen Glauben und Wissenschaft.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ja, es gibt gläubige Wissenschaftler. Aber Wissenschaft ist ein weites Feld. Dazu zählen auch Germanistik, Jura und sogar Theologie. Wenn Du allerdings Naturwissenschaftler meinst - Ja, auch unter denen gibt es Gläubige. Allerdings signifikant weniger, als in jeder anderen Bevölkerungsgruppe.

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