Wer ist für die Vergabe von IP-Adressbereichen zuständig?

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3 Antworten

die sind schon alle vergeben ^^ meinst du weltweit? ich weiß nimma 100% wie das war aba gewisse regionen/länder haben gewissen Adressbereiche, da kannst du dann wenn du willst von einem Provider der die vermutlich auch gekauft hat fix ip adressen kaufen, aber wirklich zu vergeben wirds da nimma viel geben

wenn du in einem privaten netzwerk meinst, das kann jeder machen der das netzwerk einrichtet, bzw. den DHCP server

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@Cypherpunks

sie ist um einiges hilfreicher als dein kommentar ;) außerde, is die frage so ungenau gestellt das die antwort sehr sehr vieles sein könnte, vielleicht hab ich einfach das getroffen was er wissen wollte

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Hi,

Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority)geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen und diese verteilen die weiter.

RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) ist die regionale Vergabestelle für Europa, naher Osten und zentral Asien. Hierzu gehört auch Deutschland.

Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen.

Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen weiter an ihre Kunden.

Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider, z,B. T-Online, Vodafone,etc. Diese teilen ihren Kunden aus dem Adressen Pool dann eine IP-Adresse zu (auf dem Router zu sehen). Diese vergebene IP ist auch für den aktuellen Rechner auf http://www.wieistmeineip.de/ zu sehen. In der Regel wird alle 24 Std. eine geänderte IP vom Service-Provider aus einem pool zugeteilt. Man kann daher aus der IP zumindest auf die Redion schliessen, woher sich jemand in Internet begibt. Daher werden einige Dieste im Netz z.b. CBS.com oder hulu nur möglich aus Deutschland, wenn man über einen US-Proxy surft. Dann sieht die Website nur die IP des US Proxy und man kann z.B. Videos gestreamt sehen, die durch US Werbung finanziert sind und die natürlich nur die US Kunden sehen sollen.

Ich hoffe, die Infos helfen weiter...

Abhängig von mehren Faktoren. Im Lan ist es der Netzwerkadministrator bzw. man selbst. Dies geschieht entweder automatisch über einen DHCP Server (bei den meisten Zuhaus im DSL-Router integriert) oder eben manuell. Abhängig von der Subnetmaske bezieht sich dies auf einen bestimmten Bereich von Rechnern bzw. die Größe des Netzes ist von dieser Subnetmaske abhängig.

Es gibt bestimmte Klassen und Bereiche sowie Normen, welche Adressen man privat nutzen soll/darf.

Abhängig kann man das ganze von der Größe machen, private IP Adressbereiche wären z.B. innerhalb Klasse A das gesamte 10er Netz sprich 10.0.0.0 bis 10.255.255.255, innerhalb der Klasse B 172.16.0.0 bis 172.31.255.255 und in der Klasse C 192.168.0.0 bis 192.168.255.255. Meistens werden von Routern Klasse C Netze verwendet sprich 192.168.1.0 - 192.168.168.255.

Vergaben ausserhalb dieser privaten Bereiche haben einige Nachteile, zum einen werden private Adressen nicht geroutet, sprich diese wirklich im Netz anzusprechen ist nicht möglich, desweiteren können sich andere Adressen sonst überschneiden und bestimmte Internetseiten nicht aufgerufen werden, da die selbe Adresse im LAN vorhanden ist.

Beim Provider kriegst du je nach Anbieter entweder eine feste IP zugewiesen oder eben eine dynamische welche sich bei jeder Einwahl und alle 24 Stunden ändert, was zwar als technische Notwendigkeit angegeben wird aber eher dazu dient, dass Leute keine Serverdienste mit festen IP's verwenden, sondern z.B. ihre Webserver und andere Dienste bei den Providern kostenpflichtig kaufen.

Kurz gesagt welche IP's wo genutzt werden ist in etwa vorgegeben, weiteres wird über die Größe des Netzes entschieden.

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