Wer ist für die Sicherheit auf deutschen Baustellen verantwortlich?

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5 Antworten

Verantwortlich sind in erster Linie die ausführenden Bauunternehmer. Ob die Siocherheit auch eingehalten wird, kontrollieren u. A. möglicherweise das Amt für Arbeitsschutz, das Bauamt, die Gewerbeaufsicht.

Drache, nicht so ganz. Wenn die Leute als LAKs eingesetzt sind, werden sie damit der Arbeitssicherheit des Auftraggebers (auf der Baustelle) unterstellt; Arbeiter im Werkauftrag bleiben im Eigenauftrag selbst verantwortlich, auch auf der Baustelle beim Auftraggeber.

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Für die Sicherheit allgemein der Unternehmer, der oft Pflichten an seine "Fachkraft für Arbeitssicherheit" (gem. BGV A 2, § 2) delegiert. Überprüft (nicht verantwortet) wird diese Verpflichtung einerseits von der Berufsgenossenschaft (als gesetzliche Versicherung) und andererseits (behördlich) vom "Amt für Arbeitsschutz" (die frühere Gewerbeaufsicht). Wenn der Bauunternehmer die Arbeiter dem Bauherrn "überlässt", ist dieser auf der Baustelle für sie verantwortlich (der Unternehmer behält jedoch gewisse "hoheitliche" Verpflichtungen). Diese Vorgaben sind im ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz) fixiert.

Ein Fachkraft für Arbeitssicherheit ist nicht für die Sicherheit zuständig. Eine Sifa hat die Aufgabe den Unternehmer in allen Fragen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes zu beraten. Die Sicherheit eines Unternehmens obliegt immer dem Unternehmer bzw. dessen Führungspersonal. Werkstattmeister, produktionsleiter oder Baustellenleiter. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkraft_f%C3%BCr_Arbeitssicherheit

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Es haftet normalerweise der ausführende Unternehmer, für die Kontrolle der Arbeitssicherheit angestellter Arbeiter ist die Gewerbeaufsicht oder Berufsgenossenschaft zuständig. Was genau willst Du denn wissen?

gute frage, schlechte antwort.

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@ruthchen

P.S.: Derjenige, der als Unternehmer oder als vom Unternehmer Beauftragter (betrieblicher Vorgesetzter, Meister, Betriebsleiter, bis herauf zur Geschäftsführung und zum Aufsichtsrat) Arbeit beauftragt oder zulässt, die nicht den Regelwerken und Normen der jeweiligen Branche entspricht, muss damit rechnen, persönlich straf- und zivilrechtlich belangt zu werden.
In Deutschland wird Arbeitssicherheit von den staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern bzw. den Ämtern für Arbeitschutz und von den Berufsgenossenschaften überwacht. Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung geben die Berufsgenossenschaften Unfallverhütungsvorschriften (BGV, früher UVV) heraus, die verbindlich geltendes Recht darstellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitssicherheit
vielleicht hilft dir das weiter...

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@Mehamm123

Lieber mehamm123, nochmals möchte ich Dich ermahnen, in Zukunft darauf zu achten, daß Deine Beiträge informativ sind und dem Fragesteller weiterhelfen. Bloße Kritik an den Antworten anderer User ohne einen eigenen sinnvollen Beitrag sind nicht wirklich wertvoll! Vielen Dank für Dein Verständnis und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

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normalerweise die bauunternehnmer und das bauamt sollte das kontrollieren!

Immer der Baustellenleiter oder der Kordinator siehe hier http://www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/arbeitsschutz/publikationen/InformationenBaubetriebe.pdf

natürlich muss es Koordinator heißen.

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