Wer ist der Weisere: Derjenige, der an seinem Glauben uneingeschränkt festhält oder derjenige, der seinen Glauben hin und wieder hinterfragt?

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8 Antworten

Man sollte schon ab und zu seine An- und Einsichten überprüfen. Das passiert ja in aller Regel von selbst durch neue Erfahrungen und Begegnungen.

"Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."

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Kommentar von Hunkpapa
06.05.2016, 19:47

Ja, und wenn ein Mann mal eine heiße aber auch hochintelligente Blondine kennengelernt haben sollte, wird er niemals mehr Blondinen pauschal als beschränkte Wesen einstufen.

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Nur durch das Hinterfragen von annahmen können sich diese als falsch herausstellen und nur so kann sich das Wissen vermehren.

Was wäre, wenn niemand die "vier Säfte Lehre" hinterfragt hätte? Wir würden heute noch reihenweise an den harmlosesten gebrechen und Krankheiten sterben und die Behandlung durch einen Arzt würde die Überlebenschancen wie damals senken statt erhöhen.

Aber die Menschheit hat hinterfragt. 

Es wurde hinterfragt ob es richtig ist, dass Farbige weniger Rechte haben, das Frauen nicht gleichberechtigt sind, dass Operationsbesteck nicht desinfiziert wird, dass Leute wegen ihres Glaubens hingerichtet werden, dass es irgendwelche himmlischen Zauberwesen gibt, und viele andere Sachen. 

Weil viel hinterfragt wurde, hat sich Einiges geändert und die Welt ist zwar nicht zu einem perfekten, aber zu einem besseren Ort geworden. Wir können für künftige Generationen nur hoffen, dass diese Entwicklung anhält.

Stellt man seine eigenen Überzeugungen hin und wieder auf die Probe, wird man sich weiterentwickeln. Glaubt man einfach blind weiter und ignoriert neue Erkenntnisse landet man genau da, wo die Religionen heute sind, nämlich in einer Fantasiewelt voller Zauber, Wunder, Fabelwesen und Widersprüchen.

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Derjenige, der seinen Glauben hin und wieder hinterfragt. Man sollte generell immer alles hinterfragen, um jegliche Manipulation zu vermeiden. -Realismus.

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Kommentar von Hunkpapa
06.05.2016, 17:35

Glaubst du, dass  der Papst von Rom seinen Glauben hin und wieder hinterfragen wird oder glaubst du das nicht? Wissen kannst du es ja nicht, ob er ihn hinterfragt oder nicht.

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Soweit es um den Glauben an Gott geht, gilt für mich der Rat aus diesen Bibeltexten:

(2. Korinther 13:5)
5 Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. . .

(Apostelgeschichte 17:11)
11 Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten.

(Sprüche 2:1-5)
2 Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote bei dir verwahren wirst, 
2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so daß du dein Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigst, 
3 wenn du überdies nach Verständnis selbst rufst und zum Unterscheidungsvermögen deine Stimme erhebst, 
4 wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, 
5 dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden.

(2. Timotheus 3:14-17)
14 Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 
15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 
16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 
17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

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Wenn es um Glauben im allgemeinen geht, kann auch dieser Vers hilfreich sein:

(Sprüche 14:15)
15 Ein Unerfahrener glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte.

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Derjenige, der nicht blind gegen sich und seine Umwelt ist, ist der Weisere.

Das muss nun gar nichts mit einem Glauben - woran auch immer - zu tun haben.

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Der seinen Glauben hinterfragt ,-- das kann die Wahrheit schon vertragen , ein  bisschen gerüttelt zu werden .

Jeder , der ausflippt hat jedenfalls nicht recht !

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Hallo Hunkpapa,

uneingeschränkt festhalten: Da hat man etwas ungeprüft ünernommen und ist nicht mehr wandlungsfähig. Man ist sogar abhängig von der Stelle, von der man die Meinung hat.

Hinterfragen: Da triftt man seine eigene Entscheidung und entwickelt sich weiter.

Die Antwort, wer weiser ist, dürfte dann eindeutig sein. Wieso ist dir das denn unklar?

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Kommentar von Hunkpapa
07.05.2016, 15:52

Weil das Hinterfragen vielleicht doch nicht immer von Vorteil und damit weiser wäre als ein uneingeschränkter ungeprüfter Glaube. Nur ein Beispiel: Ein Pfarrer wird durch die Hinterfragung auch nicht schlauer, ob es nun einen Gott gibt oder keinen. Er wäre damit sein leben lang beschäftigt ohne eine korrekte Antwort zu erhalten. Soll das weiser sein, wie wenn er sich sagt: "Es gibt einen Gott, fertig aus", um es mal ganz banal auszudrücken.

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Alle Menschen haben einen Kopf manche Denken auch damit

Wer das von Gott gegebene Denken nicht gebraucht, der bleibt dumm

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Kommentar von Hunkpapa
07.05.2016, 15:39

Ist es dumm, wenn man hin und wieder daran zweifelt, dass es einen Gott gibt?

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