Wer ist der wahre Vater von Jesus

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28 Antworten

Im jüdischen konnte eine Jungfrau nicht nur schwanger sein, sie konnte sogar nach der Geburt noch Jungfrau sein, denn dort handelt es sich um eine juridische Definition... im AT und im Talmud findest Du dazu Info`s...z.Bsp... eine Stelle wo Rabbiner diskutieren, "ob es dem Hoherpriester erlaubt ist, eine schwangere Jungfrau zu heiraten".

Das bedeutet im Fall von Maria, sie war ein geschwängertes Mädchen( aus nicht so gutem Haus) und ihr Brautpreis wird wohl so gesunken sein , das auch ein armer schlitzäugiger Wanderzimmermann sie kaufen konnte...mit wem Maria in der Koje/ oder ins Gras gehüpft ist hat sie ihrem Kind verschwiegen :( kein Wunder, das der sich dann eine künstliche persönliche Vaterfigur geschaffen hat...

Jesus war ja ein ziemlich auffälliges Kind das ausbüxte, die Nähe zu älteren Männern suchte, später scharte er auch gleichaltrige Männer um sich und als er Erwachsen war forderte er dann Mann soll seine Familie verlassen und ihm folgen... bestimmt weil er die Verlogenheit in den Familien fürchterlich fand..

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In Kapitel 1, Vers 18 schreibt Johannes zum Beispiel: „Kein Mensch hat Gott [den Allmächtigen] jemals gesehen.“ Aber es hat Menschen gegeben, die Gottes Sohn, Jesus, gesehen haben, denn Johannes erklärt: „Das Wort [Jesus] ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ (Johannes 1:14, EÜ). Wenn das so ist, wie kann der Sohn dann ein Teil Gottes, des Allmächtigen, sein? Johannes schreibt außerdem, „das Wort“ sei „bei Gott“ gewesen. Wie kann jemand bei einer Person sein und gleichzeitig diese Person selbst sein? Johannes 17:3 zeigt ferner, dass Jesus zwischen sich und seinem himmlischen Vater einen deutlichen Unterschied macht. Er nennt seinen Vater „den allein wahren Gott“. Der Apostel Johannes fasst gegen Ende seines Evangeliums die berichteten Dinge wie folgt zusammen: „Diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes“ (Johannes 20:31). Man beachte, dass Jesus hier nicht Gott genannt wird, sondern Sohn Gottes. Diese Zusatzinformationen aus dem Johannesevangelium zeigen, wie Johannes 1:1 zu verstehen ist: Jesus, „das Wort“, ist insofern „ein Gott“, als er eine hohe Stellung bekleidet, aber er ist nicht mit Gott, dem Allmächtigen, gleichzusetzen. 

Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. 

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Einmal eine gegenfrage. Wenn wir davon ausgehen dass der Gott an dem wir glauben aus dem nichts Himmel und Erde erschaffen hat sollte es Ihm dann schwer fallen falls er es sich wünscht von einer Jungfrau ein (eigenes!) Kind zu bekommen ohne die Hilfestellung eines Mannes in Anspruch zu nehmen?

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Wer der biologische Vater von Jesus war, wird sich jetzt nicht mehr klären lassen, weil die DNA sämtlicher Beteiligter nicht vorliegt.

Am wahrscheinlichsten ist es, dass Maria von ihrem Verlobten Josef geschwängert wurde.

Für eine andere These gibt es keinerlei belastbare Anhaltspunkte.

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Kommentar von Charlyweisswas
03.12.2013, 14:57

Entschuldige mal, Du meinst die zwei hatten womöglich vorehelichen Sex? Igitt igitt! Wenn das die Kirche erfährt, werden die hochkant exkommuniziert.

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Kommentar von Holger1002
04.12.2013, 11:45

Absolut nicht von Josef. Alles spricht dagegen, wenn DU die biblischen Texte aufmerksam liest.

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Wer ist nach aktuellem Wissenstand der wahre / wahrscheinlichste Vater von Jesus?

Welche differierenden Wissenstände darum kann es denn geben? SInd neue Quellen aufgetaucht, die überprüfbare Fakten beisteuern, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen?

Oder ist man nicht, wie ehedem, darauf angewiesen, an fast 2000 Jahre alte Geschichten von irgendwelchen Schreiberlingen herum zu interpretieren?

Welche Verläßlichkeit können Mußmaßungen auf Basis einer dermaßen vagen Faktenlage überhaupt haben?

Deine beiden Interpretationen scheinen mir deutlich sinnvoller als das, was man sonst so vorgesetzt bekommt, aber solange keine andere Quelle auftaucht, als die Bibel, müssen wir die Frage wohl als unbeantwortbar abhaken.

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Es wird teilweise sogar behauptet, dass Maria eine Prostituierte war...

Also meiner Meinung nach kann man das nicht sagen! Jetzt mal ehrlich wie will man denn nachweisen, was damals wirklich passiert ist? Das sind doch alles nur Gehirngespenster was da gesagt wird. Ich bin der Meinung entweder glaubt man halt daran oder man tut das nicht...

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Was bewegt Dich an der Frage nach Maria? Darf Gott so was nicht, ein Mädchen nach Ankündigung schwanger machen? Was stört so viele daran? An dieser so einfachen Story muss irgend etwas sein, was viele Leute zutiefst beunruhigt, sonst würde darüber nicht immer wieder leidenschaftlich diskutiert werden.

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Kommentar von earnest
04.12.2013, 15:34

Es ist die Beleidigung des berühmt-berüchtigten "gesunden Menschenverstands", die so viele Menschen stört, mwesterhoff.

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Diese ganzen Geschichten, die versuchen, diese Begebung KLEINZUREDEN oder zu beschmutzen, ist nur jämmerlich. Ebenso den Unsinn, Christus sei nicht am Kreuz gestorben, sondern nach Indien gegangen. Oder Christus hätte sexuelle Beziehung mit Maria Magdalena gehabt (Jesus Christ superstar).

Das alles entspringt aus einem sehr kleinen Geist, der nicht einmal mehr fähig ist, großes und reines zu denken. Der immer sein kleinen Kosmos auf alles andere übertragen möchte.

Es gibt eine Möglichkeit, eine Quelle (die ich jetzt allerdings nicht nennen möchte), die darüber Auskunft geben kann. Es gibt eine Art Weltengedächtnis und sehr hochstehende Menschen können darin geistig lesen.

Demnach wird folgendes berichtet: Eine Ejakulation hat zwischen diesen beiden statt gefunden, aber das im Schlaf, beide waren dabei nicht wach, deshalb war es beiden nicht bewusst. So hat es sich nach großen Geistesforschern zugetragen.

Und das Mysterium zu Golghatha war das Mittelpunktsgeschehen der Erde, was letztere verwandelt hat. und weiter werwandelt. Ja, alles Physische hat eine geistige Anbindung.

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Kommentar von earnest
04.12.2013, 14:00

Ja, nenn doch ruhig deine Quelle, damit wir aus ihr schöpfen können ...

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Kommentar von Matzko
05.12.2013, 11:28

Also, diese Quelle würde mich auch brennend interessieren! Wenn du sie hier erwähnst und wenn es sie tatsächlich gibt, dann solltest du sie auch unbedingt nennen, auf dass die Menschheit nach Jahrhunderten endlich die Wahrheit erfährt und zu neuen Erkenntnissen kommt! Es wäre geradezu revolutionär und die Bibel müsste auch umgeschrieben werden. Für viele buchstabentreue Bibelleser würde zwar die Welt einstürzen, aber trotzdem: Was für ein neuer Mark würde sich da erschießen! Tu der Menschheit was Gutes und nenne die Quelle!

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Hallo - warum so kompliziert? Diese Legende um die jungfräuliche Schwangerschaft Marias ist eben nur eine Legende. Solche Legenden waren damals schon bekannt. Mehrere griechische Gottessöhne waren von Jungfauen geboren worden. Es hat nichts mit der Sittlichkeit zu tun, sondern mit der angeblichen Sonderstellung dieser Götter.

Wir wissen sehr wenig von dem Menschen Jesus. Er taucht plötzlich mit etwa 30 Jahren als Sohn des Zimmermanns Josef aus Nazareth auf. Rund 3 Jahre wandert er aks Prediger durch ein paar Dörfer und Städte, sammelt eine Anhängerschar und wird von den Römern schließlich hingerichtet - vermutlich aus politischen Gründen, das ist zumiodnst naheliegend.

Alles andere ist Mythos. Wahrscheinlich auch die Lukas-Geschichte vom 12jährigen im Tempel der seine Eltern rügt, dass sie sie ihn suchen. Allerdings ist diese Geschichte ein Hinweis darauf, dass Maria Josef als Jesu "Vater" bezeichnet, der ihn "mit Schmerzen sucht" und nicht versteht, was Jesus antwortet:

"Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist? "

Jesus folgt seinen Eltern und ist ihnen "untertan".

Jesus wird oft als der "Sohn des Zimmermanns" bezeichnet. Sein leiblicher Vater war Josef und die Tatsache, dass er älter war als Maria, passt in das gesellschaftliche Bild von vor 2000 Jahren.

Hinzu kommt, dass beide Stammbäume, die Jesu Abstammung vom "Geschlecht Davids" belegen sollen, auf Josef zurück gehen.

Fazit: Josef war der Vater. Warum auch nicht???

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Kommentar von WotansAuge
04.12.2013, 10:49

Alles andere ist Mythos. Wahrscheinlich auch die Lukas-Geschichte vom 12jährigen im Tempel der seine Eltern rügt, dass sie sie ihn suchen.

Die Diskussion die der 12-Jährige Jesus mit den Schriftgelehrten hatte, ist meines Erachtens ein Hinweis darauf, dass Jesus von Essenern erzogen worden ist. Josef könnte ja selber ein Essener gewesen sein.

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Was suchst Du Dir denn da alles zusammen?

Maria war die Cousine von Elisabeth, die war schon recht alt, und selbst wenn DU Verschiebungen der Generationen annimmst, rechtfertigt das noch kein Alter von 15.

Warum war Josef alt? Er ist eher gestorben als Maria, das sagt überhaupt nichts.

Wenn du die Evangelien mall alle der Reihe nach durchliest, kann man sich schonvorstellen, daß das eine Liebesbeziehung war. Warum denn nicht?

Josefs Ehre wurde nicht gerettet, im Gegenteil, er hätte Maria verstoßen müssen. Lies mal die Gesetze aus dem dritten Buch Mose zum Thema Ehe.

Was Teenager eben tun ...

Du darfst nicht von heute ausgehen. Die 68er-Bewegung gabs damals noch nicht.

http://www.bibleserver.com/search/SLT/maria/1

Lies mal hier über Maria, aber bitte auch die anderen Bibeltexte.Über die Geburt findest DU in Matthäus (weil er den Juden darlegt, daß Jesus der verheißene Messiais ist) und in Lukas (weil er jesus als den wahren Menschen beschreibt).

Du mußt Dir auch nicht vorstellen, daß alles, was in der BIbel steht, ein Märchen ist. Sondern es sind authentische Texte, die eben in der "Bibel" zusammengefaßt wurden, weil sie mit Gottes Taten zu tun haben. Was soll eine Landschaftsbeschreibung des Plinius in den biblischen Schriften, die haben mit Gott nichts zu tun und kamen deshalb nicht hinein.

Aber die Texte aus der Bibel sind genauso wahr wie die anderer Autoren (eher noch wahrer, weil sie von Gott dazu ausgesucht wurden, als sein Wort zu gelten).

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Wenn man annimmt, dass es Gott gibt, muss man natürlich auch akzeptieren, dass Er und alles Göttliche weit über das menschliche Verständnis hinausreicht, denn das menschliche Verständnis ist beschränkt.

Wenn das so ist, ist natürlich auch möglich, dass es eine "jungfräuliche Geburt gibt" im Zusammenhang mit einem "göttlichen" Kind, denn bei Gott ist möglich, was bei Menschen nicht möglich ist.

Das wär´ja noch schöner, wenn Gott nicht ganz andere Möglickeiten hätte als wir Menschenzwergerl.

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Der "wahre" Vater von Jesus ist Gott! wenn wir glauben, dass das was Jesus gelehrt hat wirklich "mit VollmachT" von Gott kam - was spielt es dann für eine Rolle, ob er aucH einen leiblicheN Vater hatte?

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Kommentar von realsausi2
05.12.2013, 09:45

was spielt es dann für eine Rolle, ob er aucH einen leiblicheN Vater hatte?

Da hast Du natürlich recht. Was interessiert uns denn, wie die Sonne funktioniert, solange sie nur ihre wärmenden Strahlen zu uns schickt.

Warum sollte es von Interesse sein, wie Befruchtung und Zellteilung funktionieren, solange man durch Vögeln Kinder zeugen kann.

Alles unnützes Wissen, ohne das wir doch wunderbar leben können.

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Josef war der erste berühmte Hahnrei in der Menschheitsgeschichte, nicht aber der Vater von Jesus (siehe z. B. Mt. 1, 18)! Da Jesus offensichtlich eine gespaltene Persönlichkeit war ("halb Mensch, halb Gott"; oder auch "Gott gewordener Mensch" bzw. "Mensch gewordener Gott" - such Dir aus diesem Kauderwelsch was aus, was Du brauchst), musst man hier den "göttlichen" Teil (Befruchtung durch irgendeinen "Heiligen Geist" - wie auch immer das geschehen sein soll) und den menschlichen Teil (wahrscheinlich unproblematische Geburt in einem Viehstall) trennen.

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Wenn meine Frau mit einem dicken Bauch zu mir kommt und sagt, "das war Gott!", dann glaub ich ihr kein Wort. Plausibler ist folgendes. a) Sie ist fremdgegangen, dann ist der Vater unbekannt. b) Vle plausibler ist folgendes: Maria und Josef streifen auf der Flucht herum. Gleichzeitig gibt es durch Herodes die Verfolgung der Gottgläubigen. Das ist eine Kriegsähnliche Situation. Höchstwahrscheinlich ist sie im Krieg ein Opfer von sexueller Gewalt geworden. Die religiösen Texte haben dies dann harmonisiert.

Abgesehen davon existerit in der Bibel Magie und somit kann rein Textintern auch die Empfängnis ohne Josefs zutun möglich.

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Kommentar von waldfrosch3
03.12.2013, 16:34

wirrer... gehts wohl nicht mehr !

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Es gibt keinen WISSENSstand, weder einen aktuellen noch einen damaligen.

Nichts Genaues weiß man nicht.

Aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass Josef der Erzeuger war. Und nicht spricht dafür, dass Gott seine Hand (oder was auch immer) dabei im Spiel hatte.

Gruß, earnest

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Der Vater von Jesus ist, selbst nach der Bibel, Josef. Im Neuen Testament gibt es zwei Stammbäume von Jesus. Einer davon weißt Josef als Vater von Jesus aus, weil Josef ein Nachkomme von König David ist. Auch über Jesus heißt es ..."der aus dem hause Davids war". Für die Person Jesus und für meinen Glauben an ihn, ist es unerheblich, wer sein biologischer Vater war und wie der heißt. Sein himmlischer Vater, an den ich auch glaube, war Gott.

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mir erscheint am wahrscheinlichsten, dass die Bibel recht hat. Gott ist der Vater. Das sagt er ja sogar selbst bei Jesu Taufe. Aus ganz vielen Gründen darf Jesus keinen menschlichen Vater haben. Das geht aber sehr in die Theologie rein :-)

Entweder man glaubt das, was in der Bibel steht - oder man lässt es bleiben. Aber teilweise glauben und sich den Rest so zusammenbasteln, dass man es heute besser verstehen kann halte ich für sehr sonderbares Flickwerk.

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Kommentar von Charlyweisswas
03.12.2013, 15:03

Prima, dass Du die Bibel für bare Münze nimmst. Wasser zu Wein, ja? Jungfrauengeburt? Teilung eines Meeres? Totenauferstehung? Schöpfung in 6 Tagen durch ein unsichtbares Wesen?

Gehst Du das ernsthaft alles mit?

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Kommentar von Archimedeshiwi
03.12.2013, 15:26

"Entweder man glaubt das, was in der Bibel steht - oder man lässt es bleiben. Aber teilweise glauben und sich den Rest so zusammenbasteln, dass man es heute besser verstehen kann halte ich für sehr sonderbares Flickwerk.". Ohne Ironie: Du bist wenigstens konsequent.

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Kommentar von realsausi2
03.12.2013, 16:06

Aber teilweise glauben und sich den Rest so zusammenbasteln, dass man es heute besser verstehen kann halte ich für sehr sonderbares Flickwerk.

Aber das gilt doch für 99 % all derer, die sich Christen nennen. Niemand lebt das, was in der Bibel steht. Zum Glück.

Sonst würden vor unseren Städten nämlich regelmäßig Steinigungen stattfinden, wir müßten unser Essen mit Pfeil und Bogen erlegen und könnten uns nicht über etwas so Schönes wie das Internet verständigen.

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Deine Frage besteht aus durchaus legitimen Gedankenspielen, wie es "hätte gewesen sein können". - Jedoch gibt es für keine einzige Variante davon ernsthafte historische Hinweise oder gar glaubhafte Belege. Zudem zeugt der Vergleich des Altersunterschieds von Josef und Maria von geschichtlichem Unwissen, denn zeitbezogen war es üblich, dass generell früh geheiratet wurde und vor allem Mädchen häufig schon erwachseneren und deutlich älteren Männern zugesprochen wurden.

In dieser Situation scheint mir dann im direkten Vergleich die in der Bibel "verbriefte" Variante doch als die glaubhafteste: Der wahre Vater von Jesus Christus muss "Gott Vater" sein!

Es gibt außerdem noch gewichtigere Gründe in der Bibel, welche nur für diese These sprechen. Um dies zu erkennen muss man sich allerdings eingehender mit der Bibel und ihren Texten befassen. LG homme

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Kommentar von earnest
04.12.2013, 13:37

Aus dem "Scheinen" wird bei dir jetzt aber holterdipolter ein "MUSS", homme.

Genau das ist der "Glaubenssprung" ("leap of faith"), der aber nicht logisch begründet werden sollte.
Weil: Das geht in die Hose.

Gruß, earnest

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Kommentar von LSSBB
06.12.2013, 14:17

die in der Bibel "verbriefte" Variante doch als die glaubhafteste: Der wahre Vater von Jesus Christus muss "Gott Vater" sein>

Sorry und Danke - ich brauche kein Brechmittel mehr!

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Da nicht einmal die "wahre" Existenz von Jesus geklärt ist, ist die Frage etwas schwierig. ;-)

Was ist die wahre Farbe von Rotkäppchens Unterhose?

Gott ist dabei noch der unwahrscheinlichste Vater.

LG

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Kommentar von MoBruinne
03.12.2013, 14:18

warum ist die Existenz Jesu nicht geklärt?

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Kommentar von waldfrosch3
03.12.2013, 16:25

Wie sagte doch Bultmann ?

"Der Zweifel ob es Jesus wirklich existiert hat ,ist keines Wortes der Widerlegung wert!

"R.Bultmann,JEsus ,München -Hamburg 4 Auflage 1970

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Hallo Davenmor,

Du bist beileibe nicht die einzige, die so denkt, oder spricht, oder schreibt; deshalb hier meine Antwort:

Deine zusammenphantasierten Geschichten stellen die Fakten falsch dar und enthalten leicht erkennbare Denkfehler.

Zunächst einmal stellst Du Joseph als alten verwitweten Fast-Greis dar. Das ist unnötig und falsch,

Es mag sein, dass er bedeutend älter war als Maria. Wenn Maria noch sehr jung war, als sie Jesus durch heiligen Geist empfing, vielleicht 18 Jahre, dann wäre Joseph mit 36 Jahren nicht nur deutlich älter als Maria gewesen, sondern doppelt so alt.

Nach der Geburt Jesu, des Sohnes Gottes, lebten Joseph und Maria jedoch als ein ganz normales Ehepaar, und Maria schenkte ihrem Ehemann 4 Söhne und mindestens zwei Töchter. Der Bericht in Matthäus 13:54-56 (Einheitsübersetzung) lautet:

54 Jesus kam in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun? 55 Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? 56 Leben nicht alle seine Schwestern unter uns?

Es mag ja anfangs eine Zweckehe gewesen sein, der weitere Verlauf zeigt jedoch, dass es in dieser Ehe "niemandem an nichts" mangelte.

Soweit die falsch dargestellten Fakten. Der Denkfehler bei Dir kommt jetzt:

Du sagst bei Deinen beiden Phantasien, die "Geschichte von dem Wunder" bzw. "die Legende von der Jungfrauengeburt" seien entstanden und wurden verbreitet, "um vll die Ehre von Joseph zu retten".

Bei einer außerehelichen Schwangerschaft einer jüdischen Verlobten, wäre nicht die Ehre des Bräutigams bedroht gewesen, sondern Ehre und eventuell Leben der Braut. Um dies zu vermeiden, und nachdem ihm ein Engel den wahren Sachverhalt erklärt hatte, war Joseph bereit, sofort mit Maria, seiner Braut, die Ehe einzugehen. Damit war die ganze Sache, was Ehre und guten Ruf betrifft, erledigt.(lies Matthäus 1:18-24)

Was hätte da eine erfundene Geschichte über eine Jungfrauengeburt durch heiligen Geist gebracht? Nichts außer Verwirrung.

Die Ereignisse, wie sie die Bibel schildert, müssen wahr sein, sonst ergäbe es überhaupt keinen Sinn.

Auch was Du über den "Priester" schreibst, ist nicht nur frei ausgedacht, sondern auch unlogisch. Dein Priester wäre seinerzeit ein levitischer Priester des Judentums gewesen, Deine "Kirche" gab es noch nicht. Sie wurde erst etwa 33 Jahre später gegründet, als der auferstandene und in den Himmel zurückgekehrte Jesus den von seinem Vater empfangenen Heiligen Geist auf seine versammelten Jünger ausgoss.

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Kommentar von realsausi2
03.12.2013, 16:15

Die Ereignisse, wie sie die Bibel schildert, müssen wahr sein, sonst ergäbe es überhaupt keinen Sinn.

Lange nicht so gelacht. Das ist wirklich der Musterfall eine schlüssigen Arguementation. Chapeau!

Weil es so absurd ist, muß es wahr sein. Mannomann, da muß ich doch gleich mal an mein Bücherregal treten und schauen, was da noch alles für wahre Wahrheiten schlummern.

Ich fange mal mit H.G.Wells´ "Krieg der Welten" an.

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Kommentar von earnest
04.12.2013, 13:54

@kdd:
****Du schreibst: "Die Ereignisse, wie sie die Bibel schildert, müssen wahr sein, sonst ergäbe es überhaupt keinen Sinn."****

Ich möchte es mir jetzt nicht zu einfach machen und diesen Satz als Realsatire abtun.
Dieser Satz ist nämlich in deinem Glaubens- und Denkgebäude zu 100'% wahr.
Du hast mit all deiner Ernsthaftigkeit den entscheidenden Satz gesagt, und ich möchte mich über den Satz auch nicht lustig machen.

Der Satz schildert allerdings ganz exakt dein Dilemma: Wenn die Ereignisse so nicht stattgefunden haben, dann geht dein ganzes Weltbild krachend den Bach runter.

Und das wiederum erklärt, warum du und all die anderen religiösen Fundamentalisten so kampfhaft an jedem Buchstaben der von Menschen geschriebenen Bibel festhalten. Wenn die Jungfrauengeburt krachen geht, dann kracht auch alles andere - so die Denke.

Du kannst dir wahrscheinlich nicht vorstellen, daß man auch Christ sein kann, ohne an ein frommes Märchen wie die Jungfrauengeburt zu glauben ...

Ich beneide dich nicht um dein Dilemma.

Gruß, earnest

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