Wer ist der Eigentümer des Geldes?

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6 Antworten

Verantwortlich für die Geldmenge, Genehmigung der Ausgabe des Euro-Papiergeldes ist die EZB die Anzahl der Euro-Münzen, die ein Staat ausgibt, muss ebenfalls von der EZB genehmigt werden. Im Grunde wird das Geld also von ihr bereitgestellt.

wir kommen hier ein wenig in die ökonomische vwl, schau mal hier, das sollte alle deine fragen beantworten:http://www.vwa-bwl.de/alumni/pdf/vwl/gutmann09/gutmann09_060418.pdf

der Link geht nicht

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Alle Zentralbanken der Welt funktionieren nach dem selben Zinseszins Schema, wie dies funktioniert siehst du ganz untern:

Der Leitzins ist eine Richtlinie zu welchem Zinssatz echtes Geld, also Zentralbankgeld, den Geschäftsbanken zur Verfügung gestellt wird. Dazu brauchen sie refinanzierungsfähige Aktiva.

Das meiste Geld wird aber sowieso von den Geschäftsbanken herausgegenben und nicht von den Zentralbanken, Zentralbankgeld ist nur die Mindestreserve der Banken, 90 % ist ungedecktes Giralgeld.

Wie unser (Zentral-)Bankensystem funktioniert und wieso nur mehr 10 % echtes Geld im Umlauf ist, (der Rest ist Giralgeld (90%) welches von Geschäftsbanken wie Deutsche Bank, Uni Credit´, usw... herausgegeben wird, dieses virtuelle Geld kann nicht abgehoben werden und auch nicht zu einer anderen Bank transferiert werden!!!)

BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der allgemeinverständlichen Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sein besonderes Interesse gilt einem tieferen Verständnis lebendiger Prozesse und ihrem Verhältnis zur herrschenden Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral.

Einfach auf Videos klicken und anschauen, ist ein einfacher und aufschlussreicher Vortrag:

www.berndsenf.de

auwei, ne eigentumsfrage.

also.... mal privatrechtlich betrachtet:

Eigentum ist ein Rechtsbegriff und wem ein Geldschein rechtmäßig gehört, der hat Eigentum daran. Dafür widerum gibt es rechtliche Bestimmungen, wann dir der Geldschein rechtmäßig gehört. Davon ausgehen, dass Du den Geldschein als Geschenk, Bezahlung oder Zahlung auf eine Forderung vom bis dahin rechtmäßigen Eigentümer erhalten hast, steht Dir das Eigentum zu.

Geld auf Deinem Konto ist aber kein Eigentum, weil es keine "Sache" ist, sondern ein Buchwert. Solche Buchgeld ist eine Forderung gegen die Bank, bei der es liegt. Gleiches gilt für Geld, welches Du "verliehen" hast (korrektes Wort wäre Darlehen).

öffentlich rechtlich betrachtet ist die Angelegenheit etwas komplizierter, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Gegenständen darfst Du mit Geld nicht ganz so verfahren wie Du möchtest, weil es für Geldmittel bestimmte Vorschriften gibt. Aber - da kenn ich mich jetzt auch nicht sooo aus, weil das nicht mein Fach ist.

Es stellt sich doch die Frage: Was ist Geld?

Es gibt doch Hartgeld, Papiergeld, Wertmarken, Giralgeld, Buchgeld...

Eines ist aber allen gemeinsam. Es ist ein Ersatz für eine geleistete Leistung, Wahre ...

So gesehen ist das Geld was Du irgendwo stehen hast oder in persönlichen Besitz hast immer Dein Geld (mal von Krediten abgesehen).

alles geld, welches du nicht hast, gehört anderen leuten. und andere leute sind alle leute ausser dir.

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